Diplomarbeit, 2008
36 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Ausgangslage und Problemstellung
3. Möglichkeiten des Aufbaus eines DV-Systems
3.1. Realisierung im eigenen Unternehmen
3.2. Realisierung durch Dienstleistungsunternehmen
3.3. Teilweise Realisierung durch Outsourcing
4. Technische Möglichkeiten und Erfordernisse
4.1. Erweiterte Netzwerktechniken
4.2. Erfordernis eines Backupsystems
4.3. Virtualisierungstechniken
4.4. Storagesystem
5. Projektvorbereitung
6. Planungsphase
6.1. Überblick über die Realisierung des Netzwerkes
6.2. Überblick der zu virtualisierenden Systeme
6.3. Überblick über physisch benötigte Server
6.4. Internetanbindung
6.5. Überblick über benötigte Lizenzen
6.6. Realisierung des Webauftritts
6.7. Serverraum und Klimatisierung
6.8. Ausschreibung
7. Erläuterung der Realisierung
7.1. Anbindung und Arbeitsweise in den Außenstellen
7.2. Netzwerk am Hauptsitz
7.3. Domänenserver
7.4. Datenbankserver
7.5. VM-Server
7.6. Storagesystem
8. Möglichkeiten der Finanzierung
8.1. Außenfinanzierung
8.2. Innenfinanzierung
8.3. Sonderformen der Finanzierung
9. Finanzierung des DV-Systems
10. Möglichkeiten der Abschreibung
10.1. Lineare Abschreibung
10.2. degressive Abschreibung
11. Abschreibung des DV-Systems
12. Fazit
Die Arbeit analysiert die technische und wirtschaftliche Herausforderung beim Aufbau eines eigenständigen DV-Systems (Warenwirtschaftssystem) für ein mittelständisches Unternehmen, das sich aus einem Konzernverbund lösen möchte, unter besonderer Berücksichtigung von Ausfallsicherheit, Kostenoptimierung und Finanzierungsmodellen.
4.3. Virtualisierungstechniken
In der Vergangenheit wurden oft große Systeme mit einer hohen Anzahl an physikalischen Servern eingesetzt. Heute ist man auf dem Kenntnisstand, dass auf den meisten alleinstehenden physischen Systemen oft nur durchschnittlich ca. 30 % und in Spitzenzeiten ca. 70 % der Leistung in Benutzung ist. Zwar gibt es Spitzenzeiten in denen die einzelnen Systeme ausgelastet sind, was seiner Zeit auch eine entsprechend groß ausgelegte Hardware der Server rechtfertigte, inzwischen gibt es aber Virtualisierungstechniken die es zulassen, die physikalischen Server besser auszulasten. Mit der Virtualisierung ist man in der Lage, auf einem physikalischen Server mehrere Systeme unabhängig voneinander betreiben zu können. So kommt es zu Einsparungen in den folgenden Bereichen durch die optimale Auslastung der Systeme:
- verringerter Energiebedarf
- geringerer Bedarf an Klimatisierung
- geringere Anzahl benötigter physikalischer Server
- Verwaltungsersparnis der Server
- zentraler Punkt der Verwaltung
1. Einleitung: Einführung in die Bedeutung von DV-Systemen in Unternehmen und Darstellung der Vorgehensweise zur Systemrealisierung anhand eines Praxisbeispiels.
2. Ausgangslage und Problemstellung: Beschreibung des Szenarios eines Unternehmens, das eine technische Trennung vom Mutterkonzern anstrebt, um die Abhängigkeit bei IT-Dienstleistungen zu beenden.
3. Möglichkeiten des Aufbaus eines DV-Systems: Erörterung der drei grundlegenden Realisierungsansätze: Eigenbetrieb, Dienstleistungsbezug und Outsourcing-Modelle.
4. Technische Möglichkeiten und Erfordernisse: Technische Analyse von Netzwerkkomponenten, Backupsystemen, Virtualisierung und Storage-Architekturen zur Unterstützung der Systemplanung.
5. Projektvorbereitung: Darstellung der Notwendigkeit eines strukturierten Projektablaufplans zur Einhaltung von Terminen und zur Identifikation kritischer Pfade.
6. Planungsphase: Detaillierte Ausarbeitung der Hardwareanforderungen, Redundanzkonzepte, Serverplanung sowie der Anforderungen an Webauftritt und Ausschreibung.
7. Erläuterung der Realisierung: Praxisnahe Erläuterung der technischen Umsetzung, insbesondere hinsichtlich der Außenstellenanbindung, Redundanz in der Netzwerkstruktur und dem Datenbankdesign.
8. Möglichkeiten der Finanzierung: Überblick über klassische Finanzierungsinstrumente wie Außen- und Innenfinanzierung sowie spezielle Formen wie Leasing und Factoring.
9. Finanzierung des DV-Systems: Empfehlung eines Finanzierungsmodells für das konkrete DV-Projekt unter Berücksichtigung der steuerlichen Auswirkungen und der Unternehmenssituation.
10. Möglichkeiten der Abschreibung: Erläuterung der verschiedenen steuerrechtlichen Verfahren für den Wertverlust technischer Anlagen.
11. Abschreibung des DV-Systems: Anwendung der Abschreibungsmethode auf das konkrete DV-System zur Optimierung der steuerlichen Bilanz.
12. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Projektergebnisse und Betonung der Notwendigkeit regelmäßiger technischer Überprüfungen.
DV-System, Warenwirtschaftssystem, IT-Realisierung, Virtualisierung, Outsourcing, Serverlandschaft, Netzwerktechnik, VPN, Ausfallsicherheit, Finanzierung, Abschreibung, Konzernumlage, IT-Projektmanagement, Redundanz, Wirtschaftlichkeit
Die Arbeit behandelt den strukturierten Neuaufbau eines DV-Systems für ein mittelständisches Unternehmen, das sich infolge einer technischen Trennung vom Mutterkonzern autark aufstellen muss.
Zentrale Themen sind die technische Konzeption (Virtualisierung, Storage, Netzwerke), die Projektplanung, die Auswahl geeigneter Finanzierungsmodelle und die steuerliche Betrachtung der Investitionen.
Das Ziel ist die Erarbeitung einer kosteneffizienten, ausfallsicheren und eigenständigen IT-Infrastruktur, die den laufenden Konzernbetrieb ablöst.
Die Arbeit nutzt die Methode des praxisbezogenen Fallbeispiels, bei dem die theoretischen Möglichkeiten der IT-Realisierung an konkreten Unternehmensanforderungen gespiegelt werden.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der technischen Planung (Virtualisierung, redundante Server, Netzwerk), der operativen Projektumsetzung sowie der wirtschaftlichen Analyse von Finanzierungs- und Abschreibungsarten.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Virtualisierung, IT-Infrastruktur, Ausfallsicherheit, Finanzierung und IT-Realisierung definiert.
Die Virtualisierung ermöglicht eine bessere Auslastung der physischen Server, reduziert den Energiebedarf, senkt den Bedarf an Klimatisierung und bietet eine zentrale Verwaltung für das System.
Redundanz ist entscheidend, um die Kernarbeit bei Systemdefekten aufrechtzuerhalten, insbesondere bei kritischen Komponenten wie Domänenservern, Außenstellenanbindungen und dem Storage-System.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

