Bachelorarbeit, 2008
44 Seiten, Note: befriedigend
I. Einleitung
II. Vorstellung der beiden Historiker Polybios und Livius
2.1 Polybios von Megalopolis
2.2 Titus Livius
III. Die Ereignisse die zu Schlacht am Trasumenischen See führten und Ihre Folgen.
3.1 Die Ereignisse vor der Schlacht
3.2 Die Schlacht a m T r a s u m e n i s c h e n S e e
3.3 Die Ereignisse nach der Schlacht
IV. Die Ereignisse die zur Schlacht bei Cannae führten
4.1 Die Ereignisse vor der Schlacht
4.2 Die Schlacht von Cannae
4.3 Die Folgen der Schlacht
V. Analyse
5.1 Die Karthager und Hannibal
5.2Die römischen Fehler die zur Niederlage führten
Diese Bachelorarbeit untersucht die historischen Hintergründe, taktischen Abläufe und Folgen der militärischen Niederlagen des römischen Heeres gegen Hannibal am Trasumenischen See und bei Cannae während des Zweiten Punischen Krieges, unter besonderer Berücksichtigung der Quellen von Polybios und Titus Livius.
4.2 Die Schlacht von Cannae
Hannibal nimmt sein Heer und stellt es in Schlachtformation auf. Paulus dagegen, der das Gelände nicht gut heißt, da es für die Kavallerie optimal ist, vermeidet aus diesem Grund eine Schlacht, denn er hat den Oberbefehl. Varro ist wütend auf Paulus, weil er die Schlacht nicht angenommen hat. „So wurde mehr mit Zank und Streit als mit Beratungen die Zeit vertan.“ „Daher gab am folgenden Tag, ohne sich mit seinem Amtskollegen abzusprechen, Varro, dem an diesem Tag der Oberbefehl zugefallen war, das Zeichen zum Kampf und führte die Truppen in Schlachtformation über den Fluss; Paulus folgte ihm, weil er den Plan zwar missbilligen, ihm seine Unterstützung aber nicht versagen konnte.“ Varros’ Heer zählte 80.000 Fußsoldaten, wobei 10.000 im Hauptlager blieben, die Hälfte seines Fußvolks waren Bürger Roms, die andere Hälfte Bundesgenossen und 6000 Reiter, wovon 2000 Bürger Roms waren und der Rest Bundesgenossen. Varro lässt die römische Reiterei am rechten Flügel setzen, „an dieser reihte er das Fußvolk in einer einzigen geraden Linie, wobei er die Manipeln dichter stellte als sonst und in jeder einzelnen die Tiefe um ein Vielfaches größer machte als die Frontbreite. Der Reiterei der Bundesgenossen wies er ihren Platz den linken Flügen an.“ „Die Konsuln befehligten die Flügel, Terentius den linken, Aemilius den rechten; Geminus Servilius erhielt das Kommando über die Mitte. „Die Römer blickten nach Süden, die Punier nach Norden. Der Wind jedoch – er heißt bei den Bewohnern dieser Gegend Volturnus – blies den Römern entgegen, trieb ihnen viel Staub direkt ins Gesicht und nahm ihnen so die Sicht.“
I. Einleitung: Einführung in die militärische Krise Roms 217-216 v. Chr. und die Relevanz der Quellen von Polybios und Livius.
II. Vorstellung der beiden Historiker Polybios und Livius: Kurzbiografien der Historiker sowie eine Einschätzung ihrer Arbeitsweisen und Glaubwürdigkeit als Quellen.
III. Die Ereignisse die zu Schlacht am Trasumenischen See führten und Ihre Folgen.: Analyse der Umstände des Hinterhalts am Trasumenischen See und der daraus resultierenden politischen Reaktionen in Rom.
IV. Die Ereignisse die zur Schlacht bei Cannae führten: Untersuchung der Entscheidungsprozesse vor Cannae, der Schlachtvorbereitungen und des verheerenden Verlaufs der Schlacht.
V. Analyse: Synthese der taktischen Überlegenheit Hannibals durch Aufklärung und Gelände sowie der strukturellen Führungsfehler der Römer.
Hannibal, Zweiter Punischer Krieg, Schlacht am Trasumenischen See, Schlacht von Cannae, Rom, Karthago, Polybios, Titus Livius, Militärstrategie, Umkesselung, Konsul, Fabius Maximus, Varro, Paulus, Militärgeschichte
Die Arbeit analysiert die militärischen Niederlagen des römischen Heeres in der frühen Phase des Zweiten Punischen Krieges gegen Hannibal.
Die zentralen Themen sind antike Militärgeschichte, taktische Analysen von Schlachten sowie eine quellenkritische Betrachtung der historischen Überlieferungen.
Ziel ist es zu erläutern, wie Hannibal trotz der römischen Übermacht durch taktische Finesse und eine überlegene Informationspolitik die Schlachten am Trasumenischen See und bei Cannae für sich entscheiden konnte.
Die Arbeit basiert primär auf einer Literatur- und Quellenanalyse der antiken Geschichtsschreiber Polybios und Titus Livius.
Der Hauptteil gliedert sich in die chronologische Aufarbeitung der Ereignisse vor, während und nach den beiden genannten Schlachten sowie eine abschließende Analyse der Erfolgsfaktoren Hannibals und der Fehler der römischen Führung.
Schlüsselwörter sind unter anderem Hannibal, Cannae, Trasumenischer See, Militärstrategie, Rom, Karthago und antike Kriegsführung.
Hannibal wusste stets über die römischen Truppenstärken und die individuellen Schwächen sowie den aktuellen Gemütszustand der römischen Feldherren Bescheid, was ihm taktische Vorteile verschaffte.
Der Wind trieb Staub direkt in die Gesichter der römischen Legionäre, was ihre Sicht massiv behinderte und ihnen in der Schlacht einen taktischen Nachteil einbrachte.
Kritisiert wird insbesondere das tägliche Wechseln des Oberbefehls zwischen den Konsuln, da dies eine konsistente strategische Planung verhinderte.
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