Examensarbeit, 2008
80 Seiten, Note: 2,7
1. EINLEITUNG
2. DIE BEDEUTUNG VON AUßERSCHULISCHEM LERNEN IN DER GRUNDSCHULE
2.1 ZUM BEGRIFF EXKURSION
2.2 ZIELE VON EXKURSIONEN
2.2.1 VERÄNDERTE KINDHEIT
2.3 VORTEILE VON EXKURSIONEN
2.3.1 MOTIVATION DER SCHÜLER
2.3.2 FÄCHERÜBERGREIFENDER UNTERRICHT
2.3.3 HANDLUNGSORIENTIERTES LERNEN
2.3.4 VERMITTLUNG NEUER ARBEITSMETHODEN
2.3.5 SOZIALES LERNEN
2.4 METHODISCHE DURCHFÜHRUNG EINER EXKURSION
2.4.1 LEITLINIEN FÜR DIE PLANUNG UND DIE ORGANISATION EINER EXKURSION
2.4.2 LEITLINIEN FÜR DIE DURCHFÜHRUNG EINER EXKURSION
2.4.3 NACHBEREITUNG EINER EXKURSION
2.5 SCHWIERIGKEITEN UND PROBLEME
2.6 SCHLUSSFOLGERUNG
3. DIE GESCHICHTE DER STADT SALZKOTTEN
3.1 VERLAUF DER SALZKOTTENER STADTGRÜNDUNG
3.2 SALZKOTTEN ZWISCHEN GROßER PEST UND DREIßIGJÄHRIGEM KRIEG
3.3 SALZKOTTEN IM 17. UND 18. JAHRHUNDERT
3.4 DIE KLEINSTADT SALZKOTTEN ZUR ZEIT DES KAISERREICHS
3.5 SALZKOTTEN IN DER WEIMARER ZEIT
3.6 AUSWIRKUNGEN DES 2. WELTKRIEGES AUF DIE STADT
3.7 AUFSCHWUNG DER 50ER JAHRE
3.8 DIE STADT NACH DER KOMMUNALEN NEUGLIEDERUNG
4. PLANUNG EINER EXKURSION ZU DER ENTWICKLUNG DER STADT SALZKOTTEN FÜR EIN 4. SCHULJAHR
4.1 BEGRÜNDUNG DER WAHL DES EXKURSIONSTHEMAS
4.1.1 DIDAKTISCHE BEGRÜNDUNG DES THEMAS FÜR EIN 4. SCHULJAHR
4.2 VORBEREITENDE MAßNAHMEN
4.2.1 INHALTLICHE UND METHODISCHE VORAUSSETZUNGEN
4.3 TABELLARISCHE ÜBERSICHT DER STANDORTE
4.3.1 DIE STANDORTE IM EINZELNEN
4.4 NACHBEREITUNG
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, ein didaktisches Konzept für eine Schülerexkursion zu entwickeln, die Grundschülern des vierten Schuljahres die geographische und historische Entwicklung der Stadt Salzkotten durch reale Begegnungen mit ihrer Umwelt erfahrbar macht.
2.4 Methodische Durchführung einer Exkursion
Exkursionen können zu unterschiedlichen Zeitpunkten einer Unterrichtseinheit durchgeführt werden.
Zum Einen kann der Unterrichtsgang zu Beginn einer Einheit durchgeführt werden und kann so „eine gemeinsame Ausgangsbasis für die nachfolgende Arbeit in der Klasse“ bilden, da er dann der Einführung und Motivierung für bisher unbekannte Sachverhalte dient. Den Grundsätzen der Selbstständigkeit zufolge werden dabei Erfahrungen gesammelt und Anschauungen gewonnen, die dann gemeinsam im Unterricht aufgearbeitet werden.
Eine andere Möglichkeit wäre es, die Exkursion am Ende der Unterrichtseinheit zu veranstalten. Das Ziel ist es dann, das Gelernte in einer realen Situation anzuwenden und zu festigen. Außerdem können dabei weiterführende Fragen entwickelt werden, die bei einem späteren Unterrichtsvorhaben wieder aufgegriffen werden können. Da bei dieser Form das „Auswertungsgespräch [gleich] am Lernort stattfindet und eine Dokumentation von Ergebnissen bzw. ihre Präsentation in der schulischen Öffentlichkeit ausbleibt“, gilt diese Handhabe als problematisch.
In der Praxis am häufigsten anzutreffen und für die Grundschule am geeignetsten ist die Form, bei der die Exkursion „im Laufe einer Unterrichtsreihe als veranschaulichendes und die Arbeit neu belebendes Element“ dient. Sie ist besonders für Grundschüler geeignet, da sie sowohl gemeinsam vor- als auch nachbereitet werden kann, wodurch die Schüler sich besser mit dem Thema identifizieren und auseinandersetzen können, was wiederum eine stärkere Motivation und ein bewussteres Erfassen der Lerninhalte mit sich bringt. In der Vorbereitung können Schüler Fragen entwickeln, für deren Beantwortung sie am außerschulischen Lernort Material erarbeiten und sammeln, um es dann in der Nachbereitung auswerten zu können.
1. EINLEITUNG: Darstellung der Problematik traditionellen Unterrichts und die Notwendigkeit von außerschulischen Lernorten zur Förderung der Motivation und Handlungsorientierung.
2. DIE BEDEUTUNG VON AUßERSCHULISCHEM LERNEN IN DER GRUNDSCHULE: Erläuterung der pädagogischen Vorteile, Ziele und methodischen Herausforderungen bei Exkursionen für Grundschüler.
3. DIE GESCHICHTE DER STADT SALZKOTTEN: Historischer Überblick über die Stadtgründung und die Entwicklung Salzkottens bis in die Neuzeit.
4. PLANUNG EINER EXKURSION ZU DER ENTWICKLUNG DER STADT SALZKOTTEN FÜR EIN 4. SCHULJAHR: Detailliertes methodisches Konzept für einen Stadtgang mit verschiedenen Lernstandorten in Salzkotten.
Außerschulisches Lernen, Exkursion, Grundschule, Salzkotten, Sachunterricht, Stadtgeschichte, Handlungsorientiertes Lernen, Stadtentwicklung, Heimatkunde, Didaktik, Salzgewinnung, Stadtmauer, Exkursionsdidaktik, Motivation.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der didaktischen Konzeption einer Schülerexkursion für den Sachunterricht einer vierten Grundschulklasse, um die geographische Entwicklung der Heimatstadt Salzkotten erfahrbar zu machen.
Neben der allgemeinen Didaktik des außerschulischen Lernens und der Methodik von Exkursionen bilden die Historie Salzkottens und die praktische Ausgestaltung einer Tagesexkursion die Schwerpunkte.
Das Ziel ist es, den Schülern durch die reale Begegnung mit Objekten und Lernorten die Entwicklung ihrer Stadt näherzubringen und dabei ihre Motivation sowie ein tieferes Verständnis für räumliche Zusammenhänge zu fördern.
Die Autorin nutzt den „Planungsdreischritt“, bestehend aus Vorbereitung, Durchführung als handelnde Auseinandersetzung am Lernort und einer anschließenden Nachbereitung.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Bedeutung von Exkursionen und einen praktischen Teil, der die historische Entwicklung Salzkottens darlegt und in ein konkretes Exkursionskonzept mit sechs spezifischen Stationen überführt.
Wichtige Begriffe sind insbesondere das handlungsorientierte Lernen, der außerschulische Lernort, die Rolle der Salzgewinnung für die Stadtentwicklung und die spezifische Didaktik der Grundschule.
Die Salzgewinnung dient als roter Faden der Exkursion, da sie historisch den Ursprung der Stadt markiert und die geographische Entwicklung maßgeblich beeinflusst hat.
Das Gebäude dient als exemplarisches Anschauungsobjekt für die mittelalterliche Fachwerk-Bauweise und den damaligen Reichtum der Stadt durch den Salzhandel.
Sie betont, dass Exkursionen helfen können, verloren gegangene Erfahrungsräume wiederzugewinnen und den Kindern einen aktiven, sinnlichen Zugang zu ihrer Lebensumwelt zu ermöglichen.
Trotz organisatorischer Herausforderungen, wie Kosten oder Zeitaufwand, überwiegt der pädagogische Wert, weshalb Exkursionen ein fester Bestandteil moderner, erfahrungsorientierter Unterrichtsreihen sein sollten.
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