Masterarbeit, 2020
84 Seiten, Note: 2.2
1. Einleitung und Einstieg in die KI und Autonomie
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
2. Begriffsklärung von KI und Autonomie
2.1 Digitalisierung und Künstliche Intelligenz
2.2 Autonomie und autonomes Fahren
3. Stand des autonomen Fahrens und der KI
3.1 Aktuelle Technologie und Reife
3.2 Verbreitung der Fahrzeuge
3.3 Offene technische und ethische Fragen
3.4 Rechtlicher Brennpunkt: Datenschutz
4. Diskussion und Empfehlungen
4.1 Bewertung von Möglichkeiten
4.2 Konzept von Business Model Canvas und SWOT-Analyse
4.3 Analysen von KI und Autonomen Fahren
4.4 Abgeleitete Implikationen
5. Fazit
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz (KI) auf das autonome Fahren, wobei der Status Quo, die technischen Möglichkeiten und die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen kritisch beleuchtet werden. Ziel ist es, die Vor- und Nachteile der Autonomie zu bewerten und Entwicklungspotenziale für Unternehmen und die Gesellschaft abzuleiten.
1. Einleitung und Einstieg in die KI und Autonomie
„Mit dem Einzug der digitalen Transformation wirtschaftlicher Prozesse stehen Unternehmen vor neuen kognitiven Herausforderungen“ (Schmieder, 2019, S. 1). Geschäftsmodelle verändern sich, klassische Strukturen werden aufgebrochen und es gilt, neue Formen des Lebens und Arbeitens unter Rückgriff auf die gegebenen und möglichen Technologien zu finden. Diesbezüglich wird mitunter davon ausgegangen, dass die nächsten 20 Jahre bedeutungsvoller sein werden seitens der menschlichen Entwicklung als es die letzten 300 Jahre gewesen sind (vgl. ebd.).
Zentraler Ausgangspunkt dieser signifikanten Veränderungen ist dabei die Künstliche Intelligenz (KI). Diese sorgte schon in der Vergangenheit für disruptive Innovationen und Veränderungen, nach denen sich Geschäftsmodelle und sozialpolitische Strukturen verändern. Gleichwohl ist zu bemerken, dass diese Veränderungen nicht immer positiver Natur sein mögen (vgl. ebd., S. 1f.). Dies zeigt sich schon allein daran, dass in Bezug auf den Wegfall von Arbeitsplätzen aufgrund der KI und der Autonomie der Maschinen eine neue soziale Frage droht – auch hier wird es sich um eine sehr viel bedeutsamere Frage handeln als zu Beginn der Industrialisierung (vgl. Mertens et al., 2017, S. 119).
Klar ist dabei, dass sowohl Menschen wie Unternehmen den technischen Gegebenheiten mehr oder weniger ausgeliefert sind. Die Innovationszyklen sind teilweise sehr viel schneller, als die Zeit, die es braucht, sich an die neuen und komplexen Sachverhalte anzupassen (vgl. Schmieder, 2019, S. 2f.). Die Digitalisierung einerseits und die damit verbundenen Technologien wie die KI als Ausprägung sowie auch die Autonomie als grundlegende Voraussetzung, werden demnach oft genug als Schreckgespenst aber auch als Zukunftsbringer verstanden (vgl. Haspinger, 2020, S. 77). Fakt ist dabei, dass ein Leben ohne die digitalen und autonomen Prozesse nicht nur aktuell unvorstellbar ist, sondern dieses Leben schon vor Jahrzehnten entsprechend unvorstellbar war (vgl. Groß, 1994, S. V).
1. Einleitung und Einstieg in die KI und Autonomie: Diese Einleitung führt in die digitale Transformation ein und stellt die Künstliche Intelligenz als treibende Kraft für disruptive Innovationen und gesellschaftliche Veränderungen dar.
2. Begriffsklärung von KI und Autonomie: Hier werden die Grundlagen von Industrie 4.0, Künstlicher Intelligenz und Autonomie definiert und in einen historischen sowie technologischen Kontext gesetzt.
3. Stand des autonomen Fahrens und der KI: Das Kapitel erläutert den aktuellen technologischen Reifegrad autonomer Fahrzeuge, beleuchtet Patententwicklungen und diskutiert ethische sowie datenschutzrechtliche Hürden.
4. Diskussion und Empfehlungen: Es werden Methoden wie SWOT-Analyse und Business Model Canvas zur Bewertung von Technologien angewandt, um Potenziale und Geschäftsmodelle im autonomen Sektor zu analysieren.
5. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass technischer Fortschritt zwar unaufhaltsam ist, aber eine proaktive rechtliche und ethische Gestaltung erfordert, um die Balance zwischen Nutzen und Risiken zu halten.
Künstliche Intelligenz, Autonomes Fahren, Digitalisierung, Industrie 4.0, Datenschutz, DSGVO, SWOT-Analyse, Business Model Canvas, Mobilität, Technikethik, Cyber-physische Systeme, Innovation, Automobilindustrie, Predictive Maintenance, Smart City.
Die Arbeit untersucht die Chancen und Grenzen der Künstlichen Intelligenz und deren Anwendung am Beispiel des autonomen Fahrens im Kontext einer wirtschaftspolitischen Analyse.
Die zentralen Themen umfassen die technologische Reife der KI, rechtliche Rahmenbedingungen wie die DSGVO, ethische Dilemmata beim maschinellen Entscheiden und die strategische Modellierung durch Business Model Canvas.
Das Ziel ist es, die Vor- und Nachteile sowie die Entwicklungspotenziale autonomer Fahrzeuge systematisch zu bewerten und daraus Handlungsempfehlungen für die Industrie und Politik abzuleiten.
Die Arbeit stützt sich primär auf eine tiefgehende Literaturanalyse und die Anwendung betriebswirtschaftlicher Analyseinstrumente wie die SWOT-Analyse und das Business Model Canvas.
Der Hauptteil befasst sich mit den technologischen Grundlagen (CPS, Neuronale Netze), dem Status Quo der Branche, der Verbreitung von Patenten sowie der kritischen Diskussion ethischer Probleme und rechtlicher Anforderungen an den Datenschutz.
Kernbegriffe sind Künstliche Intelligenz, Autonomie, Digitalisierung, Datenschutz (DSGVO), Business Model Canvas und SWOT-Analyse.
Sie dienen als theoretischer Ankerpunkt, um die regulatorischen Herausforderungen bei autonom handelnden Maschinen und deren Verhalten in Unfallsituationen kritisch zu hinterfragen.
Der Datenschutz wird als zentrale, aber durch die DSGVO nur unzureichend abgedeckte Hürde gesehen, insbesondere da moderne Big-Data-Analysen oft neue, unvorhersehbare Risiken für die Privatsphäre bergen.
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