Diplomarbeit, 2009
83 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Anspruchsgruppen und Ziele
1.3 Gang der Untersuchung
2 BEGRIFFSBESTIMMUNG
2.1 Risikomanagement
2.2 Commodity Trading
2.3 Derivate
3 DERIVATIVE FINANZINSTRUMENTE
3.1 Forward-basierte Derivate
3.1.1 Forwards
3.1.2 Futures
3.1.2.1 Die Börse
3.1.2.2 Marking-to-Market
3.1.3 Swaps
3.2 Optionen
3.2.1 Terminologie
3.2.2 Call
3.2.2.1 Long Call
3.2.2.2 Short Call
3.2.3 Put
3.2.3.1 Long Put
3.2.3.2 Short Put
3.2.4 Cap
3.2.5 Floor
3.2.6 Collar
3.2.7 Exotische Optionen
3.2.7.1 Multiple Commodity Optionen
3.2.7.2 Pfadabhängige Optionen
3.2.7.3 Compound Optionen
3.2.7.4 Digitale Optionen
4 HEDGINGSTRATEGIEN
4.1 Forwardbasierte Derivate
4.1.1 Forwards
4.1.2 Futures
4.1.3 Swaps
4.1.3.1 Plain-Vanilla Swap
4.1.3.2 Cross-Commodity Swap
4.1.3.3 Ortsbasisswap
4.1.3.4 Clean Dark Spread
4.2 Optionen
4.2.1 Call
4.2.2 Put
4.2.3 Cap / Floor
4.2.4 Collar
4.2.5 Exotische Optionen
4.2.5.1 Multiple Commodity Optionen
4.2.5.2 Pfadabhängige Optionen
4.2.5.3 Digitale / Binäre Optionen
4.3 Vorteilhaftigkeitsanalyse
5 SCHLUSSBETRACHTUNG UND AUSBLICK
Ziel dieser Arbeit ist es, die Rolle und Funktionsweise derivativer Finanzinstrumente im Kontext eines effizienten Risikomanagements für Unternehmen im Bereich des Commodity Tradings zu erläutern und deren Nutzen für die Absicherung gegen Preisvolatilitäten aufzuzeigen.
3.1.2.2 Marking-to-Market
Das Instrument des Marking-to-Market dient in erster Linie der Absicherung des Kreditrisikos und überwacht dabei unentwegt den Wert aller offenen Positionen. Zu diesem Zweck ist es erforderlich, dass jeder Broker, der eine Futuretransaktion vornimmt, ein Konto beim Clearinghouse führt. Dieses wird Margin Account genannt. Auf diesem Margin Account wird bei jedem Vertragsabschluss ein von der Börse festgelegter Betrag hinterlegt, der sogenannte Initial Margin. Dieser Initial Margin wird am Ende eines jeden Handelstages entsprechend der Veränderung des Marktpreises (dem Settlement Preis) im Vergleich zum vereinbarten Futurepreis angepasst. Der Settlement Preis stellt dabei i.d.R. den letzten gehandelten Futurepreis des jeweiligen Tages dar. Steigt der Futurepreis wird der Margin Account des Käufers der Futureposition erhöht. Im Gegenzug wird der Account des Verkäufers, welcher in diesem Fall eine Short-Position besitzt, entsprechend belastet. Bei fallenden Futurepreisen werden die Konten entsprechend umgekehrt behandelt.
1 EINLEITUNG: Darstellung der wachsenden Bedeutung von Rohstoffrisiken für Unternehmen und Vorstellung des Untersuchungsziels.
2 BEGRIFFSBESTIMMUNG: Historische und terminologische Einordnung der zentralen Begriffe Risikomanagement, Commodity Trading und Derivate.
3 DERIVATIVE FINANZINSTRUMENTE: Detaillierte technische Analyse von Termingeschäften, unterteilt in forwardbasierte Derivate und Optionen inklusive exotischer Varianten.
4 HEDGINGSTRATEGIEN: Anwendungsorientierte Betrachtung, wie die beschriebenen Derivate konkret zur Risikominimierung in der Praxis eingesetzt werden können.
5 SCHLUSSBETRACHTUNG UND AUSBLICK: Kritische Würdigung der Rolle von Derivaten in der aktuellen Wirtschaftslage und Fazit zur Notwendigkeit eines individuellen Risikomanagements.
Risikomanagement, Commodity Trading, Derivate, Hedging, Futures, Forwards, Swaps, Optionen, Volatilität, Marktpreisrisiko, Clearinghouse, Marking-to-Market, Rohstoffe, Finanzkrise, Preissicherung
Die Arbeit befasst sich mit der Nutzung von derivativen Finanzinstrumenten als Mittel zur Risikoabsicherung für Unternehmen, die im Handel mit Rohstoffen (Commodities) tätig sind.
Die Kerngebiete umfassen die Definition von Risikomanagement und Handelsbegriffen, die Funktionsweise von Standardderivaten wie Futures und Swaps sowie die detaillierte Analyse verschiedener Optionsarten inklusive exotischer Varianten.
Das Ziel ist es, dem Leser eine Wissensbasis zu vermitteln, um die Funktionsweise dieser Instrumente zu verstehen und deren Vorteilhaftigkeit für unternehmerische Absicherungsentscheidungen kritisch beurteilen zu können.
Die Arbeit nutzt eine literaturgestützte theoretische Analyse, ergänzt durch Praxisbeispiele und eine systematische Gegenüberstellung (Vorteilhaftigkeitsanalyse) der verschiedenen Hedging-Instrumente.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Instrumente (Kapitel 3) und eine praktische Anwendung dieser Instrumente in Form konkreter Hedgingstrategien für verschiedene Branchen (Kapitel 4).
Typische Begriffe sind Risikomanagement, Commodity Trading, Hedging, Volatilität, Futures, Swaps und Optionen.
Obwohl Spekulanten oft kritisch gesehen werden, betont der Autor, dass sie eine wichtige Funktion bei der Bereitstellung der nötigen Marktliquidität innehaben.
Diese Optionen hängen von spezifischen Ereignissen oder Pfadentwicklungen ab (z.B. Barrieren oder Durchschnittspreisen), was ihre mathematische Bewertung und den Einsatz im Risikomanagement deutlich anspruchsvoller macht als bei Plain-Vanilla-Optionen.
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