Bachelorarbeit, 2021
83 Seiten, Note: 1.8
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.2 Methodik und Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Distributed-Ledger und Blockchain-Technologie
2.2 Schlüsselkonzept
2.3 Abgrenzung von Kryptowährungen
2.3.1 Payment-Token
2.3.2 Utility-Token
2.3.3 Security-Token
2.4 Steuerbare Vorgänge in Bezug auf Kryptowährungen
2.5 Aufbewahrung von Kryptowährungen
2.5.1 Wallets und «Keys»
2.5.2 Kryptowährungsbörsen
3 Einkommensbesteuerung in ausgewählten Jurisdiktionen
3.1 Besteuerung in den USA
3.2 Besteuerung von Einkommen aus Kryptowährungen: USA
3.3 Besteuerung in der Bundesrepublik Deutschland
3.4 Besteuerung von Einkommen aus Kryptowährungen: Bundesrepublik Deutschland
3.5 Vergleich der ausgewählten Jurisdiktionen
4 Steuerpolitische Herausforderungen
4.1 Anonymität
4.1.1 "Pseudonymität"
4.1.2 Kriminelles Potential
4.1.3 Geldwäschepotential
4.1.4 Besteuerung
4.2 Bewertung
4.3 Standort
4.4 Frühere Maßnahmen und jüngste Vorschläge auf internationaler und EU-Ebene im Bereich der Kryptowährungen
5 Lösungsansätze
6 Fazit
Die Arbeit analysiert die steuerlichen Herausforderungen bei Kryptowährungen durch einen Rechts- und Belastungsvergleich zwischen den USA und der Bundesrepublik Deutschland. Das primäre Ziel ist es, auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse und Best-Practice-Ansätze eine Methodik zur Gestaltung eines effektiven regulatorischen Rahmens zu entwickeln.
2.5.1 Wallets und «Keys»
Es wird gesagt, dass Kryptowährungen in "Wallets" gehalten werden, aber diese umgangssprachliche Bezeichnung kann irreführend sein. Token sind ein Ledger-Eintrag in der DLT, der in duplizierter Form über die DLT-Knoten auf der ganzen Welt existiert. Als solche werden KWs nicht an einem bestimmten Ort gehalten. Eine Krypto-Wallet ist einfach ein Satz von Codes, die es dem Inhaber ermöglichen, auf seine KWs auf dem DLT zuzugreifen und mit ihnen zu handeln. Eine Wallet besteht aus zwei Sets von Codes. Der erste Code wird als "public key" oder "öffentliche Adresse" bezeichnet, der es dem Wallet Inhaber ermöglicht, KWs zu empfangen.
Wenn jemand eine Einheit einer KW an eine andere Person übertragen möchte, sendet er sie, ähnlich wie bei einer E-Mail-Adresse, an die öffentliche Wallet-Adresse dieser Person auf dem Ledger. Sobald diese Transaktion auf dem Ledger validiert wurde, wird der Token auf dem Ledger als dem Benutzer mit dieser öffentlichen Adresse gehörend registriert.
Der zweite Code wird "privater Schlüssel" genannt und ist ein kryptographisch sicherer Code, der benötigt wird, um Einheiten von KWs von einer öffentlichen Wallet-Adresse zu einer anderen zu senden. Der private Schlüssel ist vergleichbar mit dem Konzept einer PIN-Nummer für eine Debitkarte. Jeder, der Zugriff auf den privaten Schlüssel hat, kann KWs in einer Wallet zu einer anderen Adresse übertragen. Der Zugriff auf einen privaten Schlüssel ist wie der Zugriff auf die Kombination für einen Tresor mit Bargeld. Die sicherste Art, private Schlüssel zu speichern, ist auf einer kryptografisch gesicherten Wallet, die auf einem USB-Stick gespeichert wird. Online gehostete Wallets werden im Allgemeinen nur für Token mit geringem Wert als sicher angesehen, da ein mit dem Internet verbundenes Gerät potenziell anfällig für Hacker ist (das Äquivalent dazu, Bargeld in der Tasche zu haben). USB-Wallets werden in der Regel für große Mengen an Token verwendet, da die privaten Schlüssel offline aufbewahrt werden und für einen Hacker unzugänglich sind (das digitale Äquivalent zur Aufbewahrung in einem Tresor).
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die technologische Revolution durch Blockchain ein und erläutert die steuerlichen Herausforderungen sowie die Zielsetzung der Thesis.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die technischen Aspekte von Blockchain und DLT sowie die verschiedenen Token-Kategorien (Payment, Utility, Security) und relevante steuerbare Vorgänge.
3 Einkommensbesteuerung in ausgewählten Jurisdiktionen: Hier werden die Steuersysteme der USA und Deutschlands im Kontext von Kryptowährungen analysiert und vergleichend gegenübergestellt.
4 Steuerpolitische Herausforderungen: Es werden die zentralen Probleme wie Anonymität, kriminelles Potential, Geldwäsche und die Schwierigkeit der Standortbestimmung bei digitalen Vermögenswerten identifiziert.
5 Lösungsansätze: Das Kapitel schlägt eine strukturierte Methodik vor, bestehend aus Datenerhebung, Regulierungsmethode, Aufklärung und Überwachung, um Kryptowährungen steuerlich zu erfassen.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit einer internationalen Harmonisierung zusammen, um dem rasanten Wachstum von Kryptowährungen mit passenden Steuerrahmen zu begegnen.
Kryptowährung, Steuerrecht, Blockchain, Regulierung, USA, Deutschland, Einkommensteuer, Distributed-Ledger-Technologie, Besteuerung, Steuertransparenz, Anonymität, Geldwäsche, Token, Finanzen, Fiskalpolitik.
Die Arbeit befasst sich mit den steuerpolitischen Herausforderungen, die sich durch Kryptowährungen ergeben, und vergleicht dazu die Rechts- und Belastungslage in den USA und Deutschland.
Die Themenfelder umfassen die technischen Grundlagen (Blockchain, Wallets), die steuerliche Einordnung in verschiedenen Jurisdiktionen und die regulatorischen Hürden im Umgang mit digitalen Vermögenswerten.
Das Ziel ist die Analyse bestehender Steuergesetze und die Entwicklung einer Methodik für einen effektiven regulatorischen Rahmen für die Besteuerung von Kryptowährungen.
Es wird eine umfassende und fundierte Literatur- und Quellenrecherche angewandt, ergänzt durch einen Rechtsvergleich zwischen den USA und der Bundesrepublik Deutschland.
Der Hauptteil analysiert die Einkommensbesteuerung in den USA und Deutschland, beleuchtet steuerpolitische Herausforderungen wie Anonymität und Standortfragen und erarbeitet schließlich Lösungsansätze für Gesetzgeber.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Kryptowährung, Steuerrecht, Blockchain, Regulierung, USA, Deutschland und Steuertransparenz.
In den USA sind Einkünfte aus Kryptowährungen grundsätzlich als Teil des Bruttoeinkommens steuerpflichtig, während in Deutschland Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften nach einer einjährigen Haltefrist steuerfrei sein können.
Anonymität (bzw. Pseudonymität) erschwert Steuerbehörden die Identifizierung der Steuerzahler und die Nachverfolgung von Transaktionen, was die effektive Durchsetzung der Steuerpflichten bedroht.
Die Autorin empfiehlt eine Kombination aus allgemeiner Gesetzgebung und detaillierteren Auslegungsregeln sowie eine verstärkte internationale Zusammenarbeit, insbesondere durch harmonisierte Meldepflichten.
Intermediäre, wie z. B. Kryptobörsen, werden als essenziell angesehen, um Steuerehrlichkeit zu fördern, da sie aufgrund ihrer Unternehmensstruktur leichter reguliert und für Meldepflichten herangezogen werden können.
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