Bachelorarbeit, 2021
74 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage
1.2 Ziele und Vorgehen der Arbeit
2 Coronavirus
2.1 Definition
2.2 Auswirkungen
3 Burnout-Syndrom
3.1 Begriffsdefinition
3.2 Ursachen
3.3 Modelle
3.3.1 Freudenberger 12 Phasen Modell
3.3.2 Burisch 7-Phasen-Modell
3.3.3 Burnout-Modell nach Cherniss
3.3.4 Burnout-Phasen-Modell von Golembiewski und Munzenrider
3.3.5 Ein integrierendes Burnout-Modell nach Burisch
3.4 Krankheitsverlauf
3.5 Burnout-Diagnostik
3.5.1 Methoden
3.5.1.1 Tedium Measure (TM)
3.5.1.2 Maslach-Burnout-Inventory (MBI)
4 Aktueller Forschungsstand
4.1 Microsoft-Teams-Studie
4.2 Oracle-Studie
4.3 Zentralinstitut für Seelische Gesundheit
5 Empirische Untersuchung
5.1 Forschungsdesign
5.2 Stichprobenbeschreibung
5.3 Datenerhebung
6 Ergebnisse
7 Diskussion
7.1 Interpretation und Vergleiche der Ergebnisse
7.2 Beantwortung der Fragestellungen
8 Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Corona-Krise und dem Burnout-Syndrom, mit dem Ziel zu klären, ob die Pandemie das Risiko einer Burnout-Erkrankung erhöht. Hierzu wird sowohl eine theoretische Fundierung zu Burnout-Modellen und Ursachen erarbeitet als auch eine eigene empirische Untersuchung mittels Längsschnittstudie (MBI-Fragebögen) zu zwei Zeitpunkten durchgeführt.
1 Einleitung
Durch die stetig wachsenden Anforderungen unserer Leistungsgesellschaft entsteht ein steigender Druck im Berufs- und Privatleben, dem viele Menschen nicht standhalten können. So finden sich viele Menschen schnell in einer Abwärtsspirale von Stress und Erschöpfung wieder, welche in dem Phänomen „Burnout“ enden kann. Es handelt sich hierbei um die weit verbreitete Berufskrankheit des 21. Jahrhunderts, deren Diagnostik als schwierig empfunden wird, da keine allgemein wissenschaftlich gültige Definition dieser Erkrankung existiert.
Das 21. Jahrhundert bot und bietet weiterhin viele Hürden für die Gesellschaft. Eine davon ist die aktuelle Corona-Krise. COVID-19 und dessen schnelle Verbreitung hat zur Ausrufung einer weltweiten Pandemie und neuer Gesetze geführt. Zusätzlich zu diesen Gesetzen wurden und werden teilweise weiterhin Lebenseinschränkungen für die Menschen eingeführt. Der Autor spricht hierbei von einem Fremdeingriff ins eigene Leben. Die entwickelten Regelungen und Maßnahmen bzgl. der Corona-Pandemie und deren häufige Verschärfung haben Autonomieverlust zur Folge. Das Einbüßen von Autonomie, der freien Lebensgestaltung und Unabhängigkeit führt bei den Menschen zu denselben Effekten wie beim BOS. Die Fremdbestimmung, wann und wo ein Mensch zu arbeiten hat, mit wem er sich treffen darf oder eventuelle Schließung von Freizeitaktivitäten führt bei den meisten Menschen zu negativen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit.
1 Einleitung: Einführung in die Thematik der steigenden Arbeitsbelastung und die spezifische Auswirkung der Corona-Krise als potenzieller Burnout-Faktor.
2 Coronavirus: Zusammenfassung der Definition, Ausbreitung und Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Gesellschaft und den Alltag.
3 Burnout-Syndrom: Detaillierte Darstellung wissenschaftlicher Definitionen, Ursachen, Erklärungsmodelle und gängiger Diagnostikmethoden des Burnout-Syndroms.
4 Aktueller Forschungsstand: Zusammenfassung relevanter Studien zu den Auswirkungen der Pandemie auf Stress, Wohlbefinden und Arbeitsweisen der Bevölkerung.
5 Empirische Untersuchung: Beschreibung des Forschungsdesigns (Längsschnittstudie), der Stichprobe und des Vorgehens bei der Datenerhebung mittels Online-Fragebögen.
6 Ergebnisse: Präsentation der statistischen Auswertung der Burnout-Werte aus den beiden Befragungszeitpunkten anhand von Mittelwerten und t-Tests.
7 Diskussion: Interpretation der Ergebnisse im Kontext des Forschungsstandes und Beantwortung der Forschungsfragen unter Berücksichtigung der Studienergebnisse.
8 Fazit: Zusammenfassende Schlussfolgerung über das erhöhte Burnout-Risiko durch die Corona-Krise und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Burnout-Syndrom, Corona-Krise, COVID-19, Pandemie, Stress, Arbeitsbelastung, Home-Office, Maslach-Burnout-Inventory, Längsschnittstudie, Autonomieverlust, Psychische Gesundheit, Berufliche Erschöpfung, Depersonalisation, Leistungseinschätzung, Prävention.
Die Bachelorarbeit untersucht, ob die Corona-Krise und die damit verbundenen Maßnahmen das Risiko für eine Burnout-Erkrankung erhöhen.
Die Arbeit verknüpft die Themenbereiche Burnout-Forschung (Modelle/Diagnostik) mit den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das Berufs- und Privatleben.
Das primäre Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen der Corona-Krise und dem Burnout-Risiko zu analysieren und zu klären, ob die Pandemie die Gefahr einer Erkrankung tatsächlich erhöht.
Es wird eine korrelative Längsschnittstudie mit zwei Befragungszeitpunkten durchgeführt, wobei das "Maslach-Burnout-Inventory" (MBI) als Messinstrument dient.
Der Hauptteil umfasst theoretische Burnout-Modelle, einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu Corona-Studien sowie die eigene empirische Untersuchung und deren statistische Auswertung.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Burnout-Syndrom, Corona-Krise, Home-Office, Arbeitsbelastung, psychische Gesundheit und Maslach-Burnout-Inventory.
Das Home-Office führt laut Arbeit zu einer mangelnden Trennung zwischen Arbeits- und Privatleben, unkontrollierbaren Arbeitszeiten und einem Verlust der Autonomie.
Die Untersuchung zeigte einen Anstieg der Burnout-Gefahr bei den Probanden zwischen der ersten Befragung im März 2020 und der zweiten Befragung zum Jahreswechsel 2020/2021.
Nein, der Autor weist explizit darauf hin, dass die Stichprobe mit 24 Personen sehr klein ist und die Ergebnisse somit nicht signifikant repräsentativ sind.
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