Masterarbeit, 2021
118 Seiten, Note: 1,0
Die Masterarbeit zielt darauf ab, die Rolle von externen Evidenzen in der Supervisionsforschung zu untersuchen. Es geht darum, die Entwicklung eines zentralen Archivs für externe Evidenzen in der Supervision zu konzipieren und die Vorteile eines solchen Archivs für die Profession Supervision aufzuzeigen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die junge Disziplin der Supervisionsforschung und beleuchtet die theoretischen Grundlagen der evidenzbasierten Praxis. Es wird diskutiert, wie externe Evidenzen im Kontext der Supervision genutzt werden können und welche Studiendesigns notwendig sind, um diese Evidenzen zu generieren und in einem zentralen Archiv bereitzustellen.
Im zweiten Kapitel wird das methodische Vorgehen der Arbeit erläutert. Im dritten Kapitel werden zwei Fallstudien vorgestellt, die anhand von konkreten Supervisionssituationen die Relevanz von externen Evidenzen und die Anwendung des entwickelten Algorithmus zur Archivierung illustrieren. Im vierten Kapitel werden die Ergebnisse der Fallstudien im Hinblick auf die Forschungsfragen zusammengefasst und analysiert. Das fünfte Kapitel diskutiert die Ergebnisse und ihre Bedeutung im Kontext der Supervisionsforschung. Abschließend wird im sechsten Kapitel ein Fazit gezogen und ein Ausblick auf zukünftige Forschungsarbeiten gegeben.
Supervision, Evidenzbasierte Praxis, Externe Evidenzen, Professionalisierung, Zentral-Archiv, Fallstudien, Übertragung, Supervisionsforschung, Praxeologisches Wissen, Berufsbezogenes Beratungsformat, Studiendesigns, Systematische Archivierung
Es bedeutet, professionelles Handeln in der Beratung auf wissenschaftlich belegbare Wirksamkeit (externe Evidenzen) zu stützen, anstatt nur auf Erfahrungswissen zu vertrauen.
Ein Archiv ermöglicht es, praxeologisches Wissen und Studienergebnisse systematisch zu sammeln, um die Professionalisierung der Supervision voranzutreiben.
Efficacy bezieht sich auf die Wirksamkeit unter Idealbedingungen (Labor), während Effectiveness die Wirksamkeit unter realen Praxisbedingungen beschreibt.
Übertragung ist ein psychischer Mechanismus, bei dem Gefühle aus früheren Beziehungen auf den Supervisor oder Kollegen projiziert werden, was in der Supervision analysiert und aufgelöst werden muss.
Strukturierte Berichte über Einzelfälle dienen als wichtige Wissensquelle, um spezifische berufliche Problemgestalten und deren Lösung wissenschaftlich auszuwerten.
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