Magisterarbeit, 2008
53 Seiten, Note: 3
Diese Magisterarbeit befasst sich mit den Ursachen und Folgen von aggressivem Verhalten von Schülern, insbesondere im Kontext von Lernbehinderung und/oder Verhaltensauffälligkeit. Die Arbeit analysiert Fallbeispiele von Schülern, die aufgrund von Verhaltensauffälligkeiten in ein Förderzentrum umgeschult wurden, und untersucht die Wirksamkeit von Fördermaßnahmen.
Die Arbeit beginnt mit einer Definition der Begriffe „Verhaltenstörung“ und „Lernbehinderung“ aus pädagogischer Perspektive. Sie analysiert die Ursachen für Defizite in der sozialen und emotionalen Entwicklung von Kindern sowie die Auswirkungen von aggressivem Verhalten im Schulalltag.
Im zweiten Kapitel werden die schulischen Anforderungen für verhaltensauffällige Kinder beleuchtet und die Herausforderungen, die sich für die Schule und Lehrkräfte ergeben, dargestellt. Dabei wird der Einfluss des Klassenverbandes auf die Entwicklung von Kindern mit Defiziten in der sozialen und emotionalen Entwicklung betrachtet.
Der dritte Abschnitt analysiert anhand von Fallbeispielen das Auftreten von Verhaltensauffälligkeiten in der Schule, die Häufigkeit bestimmter Verhaltensweisen und die Wirksamkeit von Fördermaßnahmen. Die Ursachen für die erfolgte Umschulung der Kinder werden ebenfalls untersucht.
Das vierte Kapitel befasst sich mit den Besonderheiten im Umgang mit verhaltensauffälligen Schülern in einem Förderzentrum. Es werden verschiedene Fördermaßnahmen vorgestellt, die darauf abzielen, die soziale und emotionale Entwicklung der Kinder zu fördern und das Lernen wieder zu einem positiven Erlebnis zu machen.
Verhaltensstörung, Lernbehinderung, aggressive Verhalten, Schulalltag, Förderzentrum, soziale und emotionale Entwicklung, Fördermaßnahmen, Integration, Inklusion.
Die Arbeit untersucht aggressives Verhalten von Schülern und die Tendenz, diese Kinder durch Umschulung in ein Förderzentrum aus regulären Klassen herauszulösen.
Nein, die Arbeit argumentiert, dass soziale und emotionale Defizite oft fälschlicherweise als Lernbehinderung eingestuft werden, obwohl die intellektuelle Kapazität vorhanden sein kann.
Die Arbeit nennt eine Vielzahl von Faktoren, darunter Ursachen in der sozialen und emotionalen Entwicklung sowie den Einfluss des Klassenverbandes und schulischer Anforderungen.
Durch rechtzeitige sonderpädagogische Förderung und gezielte Interventionen im Bereich der sozialen und emotionalen Entwicklung kann eine Umschulung oft vermieden werden.
Der Lehrer fungiert als zuverlässiger Partner und ist entscheidend dafür, dass der Unterricht als emotionaler, sozialer und kognitiver Prozess wahrgenommen wird.
Dort wird nach dem „Weg der kleinen Schritte“ gearbeitet, wobei die emotionale Stabilisierung und die Zusammenarbeit mit Eltern und Erziehungsträgern im Vordergrund stehen.
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