Diplomarbeit, 2008
106 Seiten, Note: 2,3
1. Einführung
1.1. Problemstellung
1.1.1. Wachsende Bedeutung des Images für Destinationen
1.1.2. Sportevents als Möglichkeiten für Destinationen
1.2. Ziel der Arbeit
1.3. Aufbau der Arbeit
2. Sport und Sporttourismus in der heutigen Gesellschaft
2.1. Image und Entwicklung des Sports in Deutschland
2.2. Entwicklung und Definition des Sporttourismus
3. Theoretische Grundlagen
3.1. Definition des Imagebegriffes
3.2. Definition des Destinationsbegriffes
3.3. Die Begriffe „Event“ und „Sportevent“
4. Der Imagefit als unterstützende Variable für den Imagetransfer
4.1. Bedeutung und Merkmale von Images
4.2. Stand der Imageforschung
4.2.1. Der Imagetransfer
4.2.2. Der Imagefit
4.2.3. Imagebildung bei Sportgroßveranstaltungen
4.2.4. Imagetransfer von Sportevent und Marke
5. Das Sportevent: Conergy Marathon Hamburg
5.1. Bedeutung von Sportevents für den Tourismus
5.2. Das Sportevent Marathon
5.2.1. Stand der Marathonimageforschung
5.2.2. Der Conergy Marathon Hamburg
6. Der Austragungsort: Destination Hamburg
6.1. Stand der Destinationsimageforschung
6.2. Besonderheiten des Destinationsmanagements
6.3. Die Destination als Marke
6.3.1. Die Marke Hamburg
6.3.1.1. Das Erfolgsmuster der Marke Hamburg
6.3.1.2. Die Kommunikation der Marke Hamburg
6.3.1.3. Der Eventkriterienkatalog der Hamburg Marketing GmbH
6.3.1.4. Überprüfung des Hamburg-Marathons auf sein Markenstärkungspotential
6.3.2. Die Sportstadt Hamburg
7. Die empirische Untersuchung
7.1. Theoretischer Zugang
7.2. Methodischer Zugang
8. Ergebnisse der Studie
8.1. Soziodemographische Daten
8.1.1. Geschlechtsverteilung
8.1.2. Nationenverteilung
8.1.3. Altersverteilung
8.1.4. Bildungsgrad
8.1.5. Fazit: soziodemographische Daten
8.2. Reisemotiv
8.3. Informationsquellen
8.3.1. Primäre Informationsquellen
8.3.1.1. Vorherige Besuche in der Destination Hamburg
8.3.1.2. Vorherige Besuche des Hamburg-Marathons
8.3.1.3. Vorherige Besuche bei Wettbewerbern
8.3.2. Sekundäre Informationsquellen
8.3.2.1. Informationsquellen zur Destination Hamburg
8.3.2.2. Informationsquellen zum Hamburg-Marathon
8.3.3. Fazit: Informationsquellen
8.4. Imagefaktor Positionierung
8.4.1. Wertschätzung der Destination Hamburg
8.4.2. Wertschätzung des Hamburg-Marathons
8.4.3. Fazit: Imagefaktor Positionierung
8.5. Imagefaktor Wahrnehmung
8.5.1. Wahrnehmung der Destination Hamburg
8.5.2. Wahrnehmung des Hamburg-Marathons
8.5.3. Semantisches Differential
8.5.4. Fazit: Imagefaktor Wahrnehmung
8.6. Imagefaktor Emotion
8.6.1. Emotionen in Bezug auf die Destination Hamburg
8.6.2. Emotionen in Bezug auf den Hamburg-Marathon
8.6.3. Korrelation von Emotion mit Alter und Wohnort
8.6.4. Fazit: Imagefaktor Emotion
8.7. Imagefaktor Einstellung
8.7.1. Assoziationstests
8.7.1.1. Konnotation der Destination Hamburg
8.7.1.2. Konnotation des Hamburg-Marathons
8.7.1.3. Konnotation der Sportart Marathon
8.7.1.4. Nennung von Marathon-Veranstaltungen
8.7.2. Verbesserungsvorschläge für den Hamburg-Marathon
8.7.3. Fazit: Imagefaktor Einstellung
8.7.4. Vergleich zwischen der Konnotation Hamburgs und den Erfolgsbausteinen der Marke
8.8. Imagefaktor Folgeaktivität
8.8.1. Zukünftiger Besuch in der Destination Hamburg
8.8.2. Zukünftiger Besuch des Hamburg-Marathons
8.8.3. Zukünftiger Besuch beim Marathon eines Wettbewerbers
8.8.4. Fazit: Imagefaktor Folgeaktivität
8.9. Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse
9. Resümee
Die Arbeit untersucht den "Imagefit" zwischen einem Sportevent und seinem Austragungsort am Beispiel des Conergy Marathon Hamburg 2008. Das Ziel ist es, durch die Messung der Ist-Images von Event und Destination zu analysieren, inwieweit eine Passfähigkeit zwischen beiden besteht und wie sich diese auf das Marketing auswirkt.
3.1. Definition des Imagebegriffes
Alle und alles haben ein Image. Ob Gegenstände, Personen, wie zum Beispiel Sportlerinnen und Sportler, oder Orte. Tagtäglich werden wir vom Imagebegriff begleitet. Doch was ist Image überhaupt?
Der Begriff „Image“ (Englisch: Bild, Vorstellung) bezeichnet „das mentale Bild einer Person von einem Bezugsobjekt; dazu gehört alles, was die Person über das Objekt weiß, dazu glaubt, sich darunter vorstellt und damit verbindet“ (Kotler & Bliemel, 2006, S. 888). Ähnlich wird Image von Mayer und Mayer (1987, S.13) definiert, nämlich als ein „Bild, das sich jemand von einem Gegenstand macht“. Koschnick (1995) sieht Image jedoch damit unzureichend definiert. Image ist in seinen Augen mehr als nur das Bild von einem Gegenstand; es ist der Gegenstand selbst.
Johannsen (1971, S. 35) beschreibt Image als „ein komplexes, anfänglich mehr dynamisches, im Laufe seiner Entwicklung sich (stereotyp) verfestigendes und mehr und mehr zur Stabilität und Inflexibilität neigendes, aber immer beeinflussbares mehrdimensionales System, dessen wahre Grundstrukturen dem betreffenden Imageträger oft nicht voll bewusst sind“.
Diese Image-Definition von Johannsen ist die gängigste in der betriebswirtschaftlichen Literatur und auch für die vorliegenden Arbeit von Bedeutung.
1. Einführung: Diese Einleitung stellt das Thema des Imagefits zwischen dem Conergy Marathon Hamburg und der Destination Hamburg vor und skizziert die empirische Untersuchung.
2. Sport und Sporttourismus in der heutigen Gesellschaft: Dieses Kapitel betrachtet die rasante Entwicklung des Sports und des Sporttourismus sowie die zunehmende Bedeutung von Sportevents.
3. Theoretische Grundlagen: Hier werden die zentralen Begriffe „Image“, „Destination“, „Event“ und „Sportevent“ definiert, die das theoretische Fundament der Arbeit bilden.
4. Der Imagefit als unterstützende Variable für den Imagetransfer: Dieses Kapitel behandelt Kennzeichen von Images und erklärt, wie ein Imagetransfer zwischen Sportevent und Marke funktioniert.
5. Das Sportevent: Conergy Marathon Hamburg: Dieses Kapitel beleuchtet den Conergy Marathon Hamburg als Fallbeispiel sowie die allgemeine Bedeutung von Marathonläufen.
6. Der Austragungsort: Destination Hamburg: Hier wird der Stand der Destinationsimageforschung analysiert und die Strategie der "Marke Hamburg" als Vorbild für Destinationsmarketing untersucht.
7. Die empirische Untersuchung: Dieses Kapitel legt den theoretischen und methodischen Zugang der durchgeführten Befragung dar.
8. Ergebnisse der Studie: Die gewonnenen Daten zur Wahrnehmung, Emotion, Einstellung und Folgeaktivität der Studienteilnehmer werden hier detailliert präsentiert und interpretiert.
9. Resümee: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und der Bestätigung des Imagefits zwischen dem Hamburg-Marathon und der Destination.
Sporttourismus, Image, Destination, Imagefit, Imagetransfer, Conergy Marathon Hamburg, Sportevent, Destinationsmarketing, Markenbildung, Sportstadt, Eventmarketing, Empirische Untersuchung, Positionierung, Folgeaktivität, Sportgroßveranstaltung
Die Diplomarbeit untersucht den "Imagefit" zwischen dem Conergy Marathon Hamburg und der Destination Hamburg, um aufzuzeigen, wie sich Sportevents als Imageträger für touristische Ziele nutzen lassen.
Im Zentrum stehen die Konzepte des Imagetransfers, die Bedeutung von Destinationsmarken sowie die spezifische Wahrnehmung von Sportevents durch Teilnehmer und Zuschauer.
Das Ziel ist die Messung und Analyse der Ist-Images von Sportevent und Austragungsort, um festzustellen, ob eine Passfähigkeit zwischen beiden besteht und wie dies für das Marketing genutzt werden kann.
Der Autor nutzt ein quantitatives Untersuchungsdesign mit einer empirischen Befragung von 293 Teilnehmern und Zuschauern des Marathons mittels eines standardisierten Fragebogens.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Imageforschung und zum Eventmarketing sowie einen empirischen Teil, der die Ergebnisse der Befragung hinsichtlich Positionierung, Emotionen und Folgeaktivitäten auswertet.
Wichtige Begriffe sind Imagefit, Destination, Imagetransfer, Eventmarketing, Sporttourismus und Markenführung.
Die Passfähigkeit wurde unter anderem durch das "Semantische Differential" erhoben, bei dem die Befragten beide Objekte auf Skalen mit Gegensatzpaaren (z.B. modern vs. traditionell) einordneten.
Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Marathon und Stadt voneinander profitieren. Die Marke Hamburg stärkt den Marathon, während der Marathon positive Bilder für die Stadt transportiert, was für eine gezieltere Kommunikation in Zukunft genutzt werden sollte.
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