Bachelorarbeit, 2016
61 Seiten, Note: 1,8
1. Einleitung
2. Begriffliche Grundlagen
2.1 Dienstleistung
2.2 Konsumverhalten im Dienstleistungsbereich
2.3 Zufriedenheit
2.3.1 Kundenzufriedenheit in der Dienstleistungsbranche
2.3.2 Patientenzufriedenheit
2.4 Qualität
2.4.1 Qualität im Gesundheitswesen
2.4.2 Qualitätsmanagement
2.4.3 Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen
3. Messung der Patientenzufriedenheit
3.1 Der Patient als Kunde
3.2 Kundenzufriedenheitsanalyse
3.3 Messung der Kundenzufriedenheit mit Hilfe einer Patientenumfrage
3.4 Fragebogenplanung
4. Empirische Untersuchung der wichtigsten Zufriedenheitskriterien in einer Physiotherapiepraxis
4.1 Vorstellung der Physiotherapiepraxis
4.2 Untersuchungsdesign
4.3 Fragenauswahl
4.4 Organisation und Durchführung der Erhebung
4.5 Auswertung der Ergebnisse der Patientenbefragung
4.5.1 Zur Person
4.5.2 Termine/Anmeldung/Rezeption
4.5.3 Räumlichkeiten
4.5.4 Behandlung
4.5.5 Sonstiges
4.6 Auswertung der Ergebnisse der Therapeutenbefragung
5. Interpretation der Ergebnisse
6. Fazit
Die Arbeit analysiert die für Patienten in einer Physiotherapiepraxis essenziellen Zufriedenheitskriterien und identifiziert Diskrepanzen zwischen den Erwartungen der Patienten und der Einschätzung der Therapeuten, um auf dieser Grundlage einen optimierten Patientenfragebogen zu entwickeln.
Die Negativdefinition
Orientiert man sich an der Negativdefinition, so zählt alles unter den Begriff Dienstleistung was nicht den Sachleistungen zugeordnet werden kann. Innerhalb dieses Ansatzes wird also alles aufgezählt, was nicht unter den Begriff der Dienstleistung fällt. Darunter fallen zum Beispiel Möbel, Elektronik, Nahrungsmittel und Kraftfahrzeuge. Dadurch, dass bei dieser Definition die Dienstleistung durch das, was sie nicht ist erklärt wird, gilt diese Lösung als nicht zufriedenstellend. In der Praxis sind häufig Kombinationen aus Sach- und Dienstleistungen vorzufinden, welche durch die Negativdefinition nicht beschrieben werden können oder willkürlich einer der beiden Sektoren zugeteilt werden. Dieser Lösungsansatz ist also sehr kritisch zu betrachten, da er den Begriff nur sehr oberflächlich abgrenzt und seine Heterogenität nicht beachtet.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung der Kundenzufriedenheit in der Physiotherapie und stellt die zentrale Forschungsfrage nach den subjektiv wahrgenommenen Qualitätsfaktoren der Patienten.
2. Begriffliche Grundlagen: Dieses Kapitel liefert Definitionen zu Dienstleistung, Konsumverhalten, Zufriedenheit und Qualität im Gesundheitswesen, um ein theoretisches Fundament für die Untersuchung zu schaffen.
3. Messung der Patientenzufriedenheit: Es wird erörtert, wie Patientenzufriedenheit als Teilbereich der medizinischen Qualität gemessen werden kann, wobei der Fokus auf dem Kano-Modell und der methodischen Fragebogenplanung liegt.
4. Empirische Untersuchung der wichtigsten Zufriedenheitskriterien in einer Physiotherapiepraxis: Dieses Kapitel schildert das Design und die Durchführung der Befragung im "MedPark" sowie die detaillierte Auswertung der Patienten- und Therapeutenmeinungen.
5. Interpretation der Ergebnisse: Die Ergebnisse aus der Untersuchung werden hier interpretiert, wobei die Übereinstimmungen und Differenzen zwischen Patientenwünschen und therapeutischer Selbsteinschätzung hervorgehoben werden.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz der identifizierten Kriterien zusammen und gibt eine begründete Empfehlung für die praktische Anwendung in Physiotherapiepraxen.
Physiotherapie, Patientenzufriedenheit, Praxismarketing, Dienstleistungssektor, Qualitätsmanagement, Umfrage, Kano-Modell, Patientenbefragung, Therapeutenbefragung, Behandlungsqualität, Dienstleistungsmerkmale, Patientenorientierung, Compliance, Empfehlungsmarketing, Gesundheitswesen.
Die Arbeit untersucht die verschiedenen Kriterien, die die Zufriedenheit von Patienten in einer Physiotherapiepraxis ausmachen, und vergleicht diese mit der Perspektive des Fachpersonals.
Die Themen umfassen die theoretischen Grundlagen des Dienstleistungsmarketings, die Qualitätssicherung im Gesundheitswesen sowie die praktische Analyse von Zufriedenheitsfaktoren wie Terminvergabe, Räumlichkeiten und Behandlung.
Das Ziel besteht darin, festzustellen, welche Kriterien für Patienten wirklich wichtig sind, um daraus einen standardisierten Fragebogen zu erstellen, der praxistaugliche Ergebnisse für das Qualitätsmanagement liefert.
Es wurde eine quantitative, empirische Studie durchgeführt, bei der 30 Patienten und 30 Physiotherapeuten mittels eines strukturierten Fragebogens mit fünfstufiger Ratingskala befragt wurden.
Der Hauptteil behandelt die operative Durchführung der Befragung, die statistische Darstellung der Daten sowie den direkten Abgleich der Patientenwünsche mit der (teilweise abweichenden) Einschätzung durch die Therapeuten.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Physiotherapie, Patientenzufriedenheit, Dienstleistungsqualität, Qualitätsmanagement und empirische Forschung.
Während Sauberkeit hoch bewertet wird, ist die Ausstattung mit Details wie Kleiderhaken oder Spiegeln für die Patienten laut Umfrageergebnissen von untergeordneter Bedeutung und kann bei der Fragebogenoptimierung ignoriert werden.
Die Therapeuten unterschätzten die Bedeutung von Small-Talk über Alltagsthemen für die Patienten und die hohe Frequenz, mit der Patienten ihre Heimübungen tatsächlich durchführen.
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