Bachelorarbeit, 2009
91 Seiten, Note: 1,0
1 Einführung
1.1 Ziel dieser Arbeit
1.2 Methodische Vorgehensweise
2 Anforderungen der Unternehmen an Berufseinsteiger
2.1 Bedarf an Mitarbeitern mit Auslandserfahrung
2.2 Schlüsselqualifikationen
2.2.1 Definition und Stellenwert
2.2.2 Hard Skills
2.2.3 Soft Skills
2.3 Die Bedeutung von interkultureller Kompetenz
2.4 Employability-Ansatz
3 Formen des Auslandsaufenthaltes
3.1 Auslandssemester
3.2 Auslandspraktikum
3.3 Work & Travel - Programm
3.4 Freiwilligendienst
3.5 Intensivsprachkurs
4 Primärforschung zur Gewinnung von Daten
4.1 Entwicklung der Befragung
4.1.1 Theoriebildung / Formulierung der inhaltlichen Hypothesen
4.1.2 Zielgruppen
4.1.3 Bestimmung des Auswahlverfahrens
4.1.4 Berechnung der Stichprobengröße
4.2 Durchführung der Untersuchung
4.2.1 Pretest
4.2.2 Rücklauf und gewonnene Datenbasis
5 Darstellung der wichtigsten Ergebnisse
5.0 Einführung
5.1 Karrierevorteile durch Auslandserfahrungen
5.1.1 Einstellungsvorteile
5.1.2 Beschäftigungsvorteile
5.2 Kriterien von Auslandsaufenthalten
5.2.1 Form
5.2.2 Ort
5.2.3 Zeitdauer
5.2.4 Zeitpunkt
5.2.5 Funktionsbereiche / Personenkreis
5.2.6 Der „optimale“ Auslandsaufenthalt aus Unternehmenssicht
5.3 Hemmnisse für einen Auslandsaufenthalt und deren Akzeptanz
5.3.1 Trennung vom gewohnten persönlichen Umfeld
5.3.2 Zeitverluste im Studium
5.3.3 Finanzierung
5.3.3.1 Mobilitätshemmnis Finanzierung
5.3.3.2 BAföG-Förderung
5.3.3.3 Stipendien
5.3.4 Folgen für die Planung und Integration eines Auslandsaufenthalts in das Studium
6 Überprüfung der Theorien
6.1 Hypothesentestverfahren
6.2 Theorie I
6.3 Theorie II
7 Resümee
7.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
7.2 Limitationen der Arbeit
7.3 Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht die Bedeutung verschiedener Formen von Auslandsaufenthalten für den erfolgreichen Berufseinstieg von Hochschulabsolventen aus Sicht der Unternehmen. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, ob Auslandserfahrungen karrierefördernd wirken und welche Art von Aufenthalt Unternehmen für eine optimale berufliche Passung bevorzugen, wobei auch Diskrepanzen zwischen Studierenden und Unternehmen identifiziert werden.
Die Bedeutung von interkultureller Kompetenz
Ein Beispiel aus dem Bereich der Körpersprache soll verdeutlichen, wie differenziert schon die kleinsten Gesten zwischen verschiedenen Kulturen betrachtet werden und welche Missverständnisse entstehen können, wenn diese Unterschiede nicht geläufig sind. Der Fingerkreis beispielsweise (vgl. Abb. 6) bedeutet im US-amerikanischen und deutschsprachigen Raum soviel wie „okay“ oder „alles in Ordnung“, während er in Brasilien eine obszöne Geste darstellt, in Griechenland und Russland zumindest als taktlos empfunden wird, in Japan „Geld“ bedeutet und im Süden Frankreichs als Ausdruck für „Null“ oder „wertlos“ gedeutet wird.
Menschen sind Kulturträger, deren Verhaltensweisen sich in Abhängigkeit ihres Geburtsortes, ihrem Umfeld und ihrer Erziehung entwickelt haben. Die Kultur ist in die Persönlichkeit integriert und beeinflusst die Wahrnehmung, das Denken und den Ausdruck von Emotionen und damit das Verhalten. Dieser Umstand macht deutlich, wie wichtig es für eine reibungslose Kommunikation und damit erfolgreiche Zusammenarbeit ist, sich mit einer fremden Kultur auseinanderzusetzen, fremde Ansichten zu verstehen, und diese in das eigene Handeln einzubeziehen.
Interkulturelle Kompetenz bezeichnet das Wissen und die Fähigkeit, dieses Wissen einzusetzen, um mit Menschen aus anderen Kulturkreisen interagieren zu können. Im Innenverhältnis einer Unternehmung kommt diese Kompetenz bei der multikulturellen Zusammensetzung von Arbeitsgruppen zum Tragen, im Außenverhältnis bspw. in den Verhandlungen mit Geschäftspartnern im Ausland.
1 Einführung: Diese Einleitung erläutert das Ziel der Arbeit, den Stellenwert von Auslandserfahrungen für den Berufseinstieg zu erforschen und die methodische Vorgehensweise darzulegen.
2 Anforderungen der Unternehmen an Berufseinsteiger: Hier werden Qualifikationsanforderungen, Schlüsselqualifikationen, interkulturelle Kompetenz sowie das Employability-Konzept im Kontext der Internationalisierung diskutiert.
3 Formen des Auslandsaufenthaltes: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über verschiedene Möglichkeiten wie Auslandssemester, Praktika, Work & Travel, Freiwilligendienste und Sprachkurse.
4 Primärforschung zur Gewinnung von Daten: Beschrieben werden die Entwicklung der Befragung, die Theoriebildung, Hypothesenformulierung sowie die Auswahl der Zielgruppen und das methodische Vorgehen.
5 Darstellung der wichtigsten Ergebnisse: Dieser Hauptteil präsentiert die empirischen Ergebnisse zu Karrierevorteilen, bevorzugten Auslandsformen, Hemmnissen und Finanzierungsmöglichkeiten aus Sicht der befragten Unternehmen und Studierenden.
6 Überprüfung der Theorien: Die aufgestellten Hypothesen werden anhand statistischer Tests verifiziert oder falsifiziert, um Aussagen zur Bedeutung von Auslandserfahrungen und zu den unterschiedlichen Sichtweisen zu treffen.
7 Resümee: Die zentralen Erkenntnisse der Arbeit werden zusammenfassend dargestellt, durch Limitationen der Studie kritisch reflektiert und in einer Schlussbetrachtung abgerundet.
Auslandsaufenthalt, Berufseinstieg, Auslandserfahrung, Schlüsselqualifikationen, Employability, Interkulturelle Kompetenz, Auslandspraktikum, Auslandssemester, Unternehmensbefragung, Personalmanagement, Karrierechancen, Primärforschung, Finanzierung, Studierende, Arbeitsmarkt.
Die Bachelorarbeit untersucht die Bedeutung und den Nutzen von verschiedenen Arten von Auslandsaufenthalten für den erfolgreichen Berufseinstieg von Hochschulabsolventen aus der Perspektive deutscher Unternehmen.
Die Schwerpunkte liegen auf den Anforderungen an Berufseinsteiger, dem Konzept der Schlüsselqualifikationen (Hard & Soft Skills), interkultureller Kompetenz, dem Employability-Ansatz sowie den verschiedenen Formen und Hemmnissen von Auslandserfahrungen.
Das Ziel ist zu ermitteln, ob Auslandserfahrungen tatsächlich karrierefördernd sind, welche Formen dabei von Unternehmen präferiert werden und ob die Vorstellungen der Studierenden mit denen der Arbeitgeber übereinstimmen.
Der Autor führt eine quantitative Primärforschung durch, bei der sowohl Unternehmen als auch Studierende befragt wurden. Die Daten werden deskriptiv analysiert und mittels Hypothesentests (z.B. T-Tests, Rangkorrelation) statistisch geprüft.
Im Hauptteil (Kapitel 5) werden die empirischen Ergebnisse ausgewertet. Themen sind Einstellungsvorteile, bevorzugte Formen (z.B. Praktika), Regionen, Dauer, Zeitpunkt und Funktionsbereiche für Auslandsaufenthalte sowie Hinderungsgründe wie Finanzierung und Zeitverluste.
Kernbegriffe sind Auslandsaufenthalt, Berufseinstieg, Auslandserfahrung, Schlüsselqualifikationen, Employability, interkulturelle Kompetenz, Unternehmensbefragung und Karrierechancen.
Aus Unternehmenssicht gilt ein studienfachbezogenes Auslandspraktikum, das in Nordamerika oder Asien während des Studiums absolviert wird und mindestens sechs Monate dauert, als ideal.
Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen bevorzugt bei gleicher Eignung Bewerber mit Auslandserfahrungen. Diese werden jedoch nicht als zwingend vorausgesetzt, sondern eher als ein Indikator für persönliche Kompetenzen wie Flexibilität und Offenheit gewertet.
Die Studie zeigt eine hohe Übereinstimmung hinsichtlich der bevorzugten Formen und Regionen, jedoch differieren die Ansichten teilweise bei der Einschätzung der Bedeutung einzelner Funktionsbereiche für einen Auslandsaufenthalt.
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