Bachelorarbeit, 2021
49 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Ziele der Arbeit und Forschungsfragen
1.3 Inhaltlicher Aufbau
2. Stand der Forschung und Theorie
2.1 Rechtliche Rahmenbedingungen
2.1.1 Bundesdeutsche gesetzliche Regelungen
2.1.2 Bayerische gesetzliche Regelungen
2.1.3 Regelungen für die Jugendarbeit
2.2 Begriffsbestimmungen
2.2.1 Planung
2.2.2 Sozialplanung und Sozialberichte
2.2.3 Jugendhilfeplanung
2.2.4 Teilplanung
2.2.5 Jugendarbeit
2.3 Fachlich-theoretische Grundlagen
2.3.1 Planung als Prozess
2.3.2 Planungsansätze
2.3.3 Planungselemente
2.3.4 Ablaufmodell einer Jugendhilfeplanung
2.3.5 Beteiligung und Akteur:innen in der Teilplanung Jugendarbeit
2.4 Überblick über bisherige Erhebungen
3. Datenerhebung und Methodik
3.1 Untersuchungsdesign
3.2 Untersuchungsmaterialien
3.3 Durchführung
4. Ergebnisse
5. Diskussion
6. Fazit
Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, einen aktuellen Überblick über die Situation und Ausgestaltung der Teilplanung für das Arbeitsfeld Jugendarbeit in bayerischen Jugendämtern zu geben, 30 Jahre nach der gesetzlichen Verankerung der Jugendhilfeplanung im SGB VIII. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie es um die Verbreitung und inhaltliche Umsetzung dieses Planungsinstruments in der Praxis bestellt ist.
2.3.5 Beteiligung und Akteur:innen in der Teilplanung Jugendarbeit
Im Ablauf einer Jugendhilfeplanung – insbesondere für die Teilplanung Jugendarbeit – ist die Beteiligung verschiedener Akteur:innen mitzudenken. Als gesetzliche Grundlage legt das auch § 80 SGB VIII fest, allerdings bleibt offen, wie und in welchem Umfang die Teilhabe erfolgen soll. Daher sind „extensive direkte Beteiligungsverfahren“ (Schnurr u.a. 2010, S. 102) genauso möglich, wie auch „mittelbare Beteiligungsformen“ (ebd.). Maßgeblich hängt die grundsätzliche Beteiligung von Akteur:innen auch von der Fragestellung der organisatorischen Verantwortung für Jugendhilfeplanung, die der Leitung des Jugendamts des örtlichen Trägers der öffentlichen Jugendhilfe zugeordnet ist.
Um nach der Beschlussfassung durch den JHA den entsprechenden Planungsauftrag zielgerichtet und gelingend umzusetzen, ist es sinnvoll, Arbeitsformen einzusetzen und weitere Akteur:innen in der Jugendhilfe und darüber hinaus am Prozess teilhaben zu lassen. Da Jugendhilfeausschüsse aufgrund ihrer zu geringen Tagungshäufigkeit und der zu großen Mitgliederzahl die inhaltliche und organisatorische Begleitung und Steuerung der Jugendhilfeplanung nicht in der nötigen Detailtiefe leisten können, sieht Art. 16 Abs. 6 AGSG die „Bildung von vorberatenden Unterausschüssen des Jugendhilfeausschusses“ vor. Im Rahmen der Einsetzung des Unterausschusses durch den JHA ist die Zusammensetzung zu klären: in der Regel wird auf ein ausgeglichenes Verhältnis sowie eine arbeitsfähige Personengröße geachtet und neben den Wohlfahrtsverbänden die Strukturen der Jugendringe und Jugendorganisationen, die Vertreter:innen von Einrichtungen der Jugendhilfe, sowie die im Kreistag bzw. Stadtrat vertretenen Fraktionen eingebunden.
1. Einleitung: Beschreibt die Einführung des KJHG/SGB VIII, die Bedeutung der Jugendhilfeplanung als Gestaltungsinstrument und legt das Ziel sowie die Forschungsfragen der Arbeit dar.
2. Stand der Forschung und Theorie: Erläutert die rechtlichen Rahmenbedingungen, definiert für die Arbeit zentrale Begriffe wie Planung und Jugendarbeit und stellt fachlich-theoretische Grundlagen sowie Planungsansätze dar.
3. Datenerhebung und Methodik: Beschreibt das methodische Vorgehen der Datenerhebung bei 96 bayerischen Jugendämtern sowie die strukturqualitative Inhaltsanalyse der erhobenen Dokumente.
4. Ergebnisse: Präsentiert die quantitativen Erkenntnisse zur Verbreitung, Dauer, Transparenz und methodischen Gestaltung der Teilplanungen Jugendarbeit in Bayern anhand von Häufigkeitsverteilungen.
5. Diskussion: Interpretiert die gewonnenen Ergebnisse im Kontext der rechtlichen und theoretischen Grundlagen und beleuchtet Herausforderungen sowie Verbesserungspotenziale für die Praxis.
6. Fazit: Fasst die zentralen Erkenntnisse der Bachelorarbeit zusammen und leitet Empfehlungen für eine nachhaltige Weiterentwicklung der Teilplanung Jugendarbeit ab.
Jugendhilfeplanung, Teilplanung Jugendarbeit, SGB VIII, Bayerische Jugendämter, Planungsprozess, Partizipation, Jugendhilfeausschuss, Sozialplanung, Bedürfnisermittlung, Bedarfsermittlung, Qualitätsmanagement, kommunale Jugendarbeit, Planungsgruppe, Beteiligungsverfahren, Bestandsaufnahme.
Die Arbeit befasst sich mit der Bestandsaufnahme der Teilplanung für das Arbeitsfeld Jugendarbeit in den Landkreisen und kreisfreien Städten Bayerns, 30 Jahre nach Einführung des Instruments Jugendhilfeplanung.
Wesentliche Felder sind die rechtlichen Rahmenbedingungen nach SGB VIII, theoretische Planungsansätze, die praktische Organisation von Planungsprozessen, Beteiligungsformen von Stakeholdern sowie die empirische Analyse vorhandener Planungsdokumente.
Ziel ist es, die aktuelle Situation der gesetzlich vorgeschriebenen Jugendhilfeplanung – spezifisch für die Jugendarbeit – in bayerischen Jugendämtern zu erfassen und zu bewerten, da hierzu bisher kaum systematische Erkenntnisse vorlagen.
Der Verfasser nutzt eine dokumentenanalytische, non-reaktive Forschungsmethode, bei der 48 eingereichte Teilplanungen anhand quantitativer Kriterien in einer Matrix erfasst und ausgewertet wurden.
Im Fokus stehen die Ergebnisse der Datenerhebung zur Verbreitung, Dauer, Internetpräsenz und grafischen Gestaltung der Teilplanungen sowie die Identifikation von beteiligten Akteuren.
Die zentralen Schlagworte umfassen Jugendhilfeplanung, Jugendarbeit, Planungsprozess, Beteiligung, Kommunale Verwaltung und Bedarfsermittlung.
Etwa jede dritte Gebietskörperschaft nutzt externe Unterstützung durch Institute oder Organisationen, was als Indiz für den hohen fachlichen Anspruch und benötigten externen Sachverstand gewertet wird.
Obwohl in einem Teil der Planungen Jugendbefragungen nachgewiesen werden konnten, mahnt der Autor eine deutliche Ausweitung der direkten und kontinuierlichen Partizipation der betroffenen Zielgruppen an.
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