Masterarbeit, 2021
66 Seiten, Note: 2,3
Diese Masterarbeit befasst sich mit der pädagogischen Rolle im Umgang mit verhaltensauffälligen Auszubildenden in der Pflegefachkräfteausbildung. Der Fokus liegt auf der Analyse von Lösungsansätzen und Handlungsoptionen im Theorie-Praxis-Transfer. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Herausforderungen und Möglichkeiten pädagogischer Arbeit in diesem Kontext zu entwickeln.
Die Einleitung stellt den Entdeckungszusammenhang des Themas dar und definiert die Forschungsfrage. Kapitel 2 befasst sich mit Begrifflichkeiten und Definitionen, einschließlich der Definition von Verhalten, Verhaltensauffälligkeit und Verhaltensstörung. Die Ätiologie von Verhaltensauffälligkeiten wird unter verschiedenen Aspekten wie Persönlichkeit, familiären Hintergründen, außerfamiliärem Umfeld, Generationenaspekt, gesellschaftlichen Faktoren und Lebensereignissen beleuchtet. Kapitel 3 untersucht das Lern- und Tätigkeitsumfeld in der Ausbildung von Pflegefachkräften, einschließlich Lernort Schule, Lernort Praxis, Lernenden, Lehrenden, Ausbildungskonzept der Theorie und Praxis. Die Rollen von Lehrkräften in der beruflichen Bildung werden in Kapitel 4 näher beleuchtet, wobei verschiedene Rollen wie Stellvertreter der Auszubildenden, Anwalt, Wegweisender, Vermittler und sozialer Befürworter betrachtet werden. Kapitel 5 befasst sich mit der Bedeutung von Anerkennung, Persönlichkeitsbildung und emotionaler Kompetenz in der pädagogischen Arbeit, einschließlich der Theorie der Anerkennungspädagogik. In Kapitel 6 werden verschiedene Handlungsoptionen und Lösungsansätze zur Gestaltung von Beziehungen als Grundlage für Entwicklungsprozesse vorgestellt. Kapitel 7 behandelt die Grenzen im Umgang mit verhaltensauffälligen und betreuungsintensiven Auszubildenden. In Kapitel 8 wird die eigene Belastbarkeit von Lehrenden thematisiert und es werden Wege zur Entlastung aufgezeigt.
Verhaltensauffällige Auszubildende, Pflegeausbildung, Pädagogische Rolle, Lösungsansätze, Handlungsoptionen, Theorie-Praxis-Transfer, Anerkennungspädagogik, Persönlichkeitsbildung, Emotionale Kompetenz, Beziehungsgestaltung, Belastbarkeit, Entlastung.
Die Arbeit untersucht Definitionen und Erklärungsmodelle, um abweichendes Verhalten abzugrenzen, wobei Verhaltensstörungen oft tiefergehende klinische Ursachen haben, während Auffälligkeiten oft situativ oder entwicklungsspezifisch sind.
Lehrende agieren in verschiedenen Rollen, etwa als Stellvertreter, Anwalt, Wegweisender, Vermittler oder sozialer Befürworter, um ein stabiles Lernumfeld zu schaffen.
Sie betont die Bedeutung von anerkennungs- und beziehungsstiftenden Interaktionen, um Unsicherheiten bei Auszubildenden zu verringern und ihre Persönlichkeit zu stärken.
Emotionale Kompetenz ermöglicht es Lehrenden, Beziehungs- und Entwicklungsprozesse professionell zu gestalten und auf die Bedürfnisse betreuungsintensiver Auszubildender einzugehen.
Die Arbeit reflektiert die Belastbarkeit der Lehrenden und betont, dass pädagogisches Handeln zwar therapeutische Elemente enthalten kann, aber keine klinische Therapie ersetzt.
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