Diplomarbeit, 2008
53 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Relevanz für die Betriebswirtschaft
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Begriffe
2.1.1 Logistik und Supply Chain Management
2.1.2 Controlling, Logistik-Controlling und Supply Chain Controlling
2.1.3 Kennzahlen und Kennzahlensysteme
2.1.3.1 Kennzahlen
2.1.3.2 Kennzahlensysteme
2.2 Ansätze für ein Supply Chain Controlling
3 Steuerung von Supply Chains mit Unterstützung des Supply Chain Controllings
3.1 Herausforderungen für das Supply Chain Controlling
3.2 Anforderungen des Supply Chain Controllings an Kennzahlensysteme und die darin enthaltenen Kennzahlen
3.2.1 Einfacher Aufbau, Transparenz, Akzeptanz
3.2.2 Auswahl der Kennzahlen nach dem Zweck
3.2.3 Einheitlich definierte und unternehmensübergreifende Kennzahlen
3.2.4 Ausgeglichenheit der Kennzahlen des Systems
3.2.5 Flexibilität des Kennzahlensystems
3.2.6 Berücksichtigung von kritischen Engpässen
3.2.7 Wirtschaftlichkeit des Kennzahlensystems
3.3 Eignung ausgewählter Kennzahlensysteme für das Supply Chain Controlling
3.3.1 Einfacher Aufbau, Transparenz, Akzeptanz
3.3.2 Auswahl der Kennzahlen nach dem Zweck
3.3.3 Einheitlich definierte und unternehmensübergreifende Kennzahlen
3.3.4 Ausgeglichenheit der Kennzahlen
3.3.4.1 Ausgeglichenheit kurzfristiger und langfristiger Ertragsziele sowie Berücksichtigung langfristiger Existenzsicherung
3.3.4.2 Ausgeglichenheit von monetären und nichtmonetären Kennzahlen
3.3.5 Flexibilität des Kennzahlensystems
3.3.6 Berücksichtigung von kritischen Engpässen
3.3.7 Wirtschaftlichkeit
3.3.8 Abschließende Beurteilung
4 Fazit
4.1 Zusammenfassung und kritische Würdigung
4.2 Ausblick
Die Diplomarbeit untersucht die Anforderungen an das Supply Chain Controlling, um eine unternehmensübergreifende Steuerung von Wertschöpfungsketten zu ermöglichen. Das primäre Ziel ist es, geeignete Instrumente – insbesondere Kennzahlensysteme – zu identifizieren, die den komplexen Anforderungen eines netzwerkorientierten Controllings gerecht werden.
3.3.6 Berücksichtigung von kritischen Engpässen
Wichtig für das Kennzahlensystem des SC Controllings ist auch, dass es die kritischen Engpässe der Supply Chain adäquat abbilden kann. Mit Engpass ist dabei die Abweichung eines geplanten Vorgangs von seinem festgelegten Verlauf auf Grund einer unvorhergesehenen Einwirkung gemeint. Die Ursachen dafür können in zu knappen Kapazitäten von Anlagen oder Lagerräumen, zu knappen Beständen, begrenzten Beschaffungsmöglichkeiten, in Terminengpässen oder beim Faktor Personal liegen. Ebenso vielseitig sind die möglichen Kennzahlen, um diese Engpässe abzubilden. Beispiele wären die Kapazitätsauslastung, der durchschnittliche Lagerbestand, die durchschnittliche Lieferzeit, die Durchlaufzeit durch die Supply Chain, die Lieferbereitschaft, die Lieferflexibilität oder die Aufträge pro Tag.
DuPont-Kennzahlensystem
Durch den hierarchischen Aufbau des DuPont-Kennzahlensystems sind sowohl eine Analyse verschiedener erfolgsentscheidender Einflussfaktoren als auch eine Analyse der rentabilitätsbezogenen Schwachstellen möglich. Kennzahlen für mögliche Engpässe werden jedoch nicht erfasst. Das mag zum einen daran liegen, dass das System nur für interne Steuerungszwecke entwickelt wurde, und zum anderen daran, dass das System lediglich auf die Maximierung des ROI der einzelnen Unternehmensbereiche abzielt. Das DuPont-Kennzahlensystem erfüllt damit die gestellte Anforderung nicht.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik der unternehmensübergreifenden Steuerung von Wertschöpfungsketten ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2 Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe wie Logistik, Supply Chain Management und Controlling definiert sowie bestehende Ansätze für ein Supply Chain Controlling vorgestellt.
3 Steuerung von Supply Chains mit Unterstützung des Supply Chain Controllings: Dieser Hauptteil analysiert Anforderungen an Kennzahlensysteme und prüft verschiedene Systeme hinsichtlich ihrer Eignung für das Supply Chain Controlling.
4 Fazit: Das Abschlusskapitel fasst die Ergebnisse zusammen, würdigt diese kritisch und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Supply Chain Controllings.
Supply Chain Controlling, Kennzahlensysteme, Wertschöpfungskette, Prozesssteuerung, Unternehmensübergreifende Kooperation, Rentabilität, Liquidität, Engpasssteuerung, DuPont-Kennzahlensystem, ZVEI-Kennzahlensystem, RL-Kennzahlensystem, Selektive Kennzahlen, Strategische Kennzahlen, Operative Kennzahlen, Logistikmanagement
Die Diplomarbeit befasst sich mit den Anforderungen an das Supply Chain Controlling, um rechtlich und ökonomisch selbstständige Unternehmen in einer Supply Chain unternehmensübergreifend steuern zu können.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Schnittstellen von Logistik und Controlling, den Einsatz von Kennzahlensystemen sowie die Herausforderungen der Koordination in Supply Chain Netzwerken.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein Kennzahlensystem ausgestaltet sein muss, damit es Supply Chains effektiv steuern kann, und welches der untersuchten Systeme dafür am besten geeignet ist.
Die Autorin nutzt eine systematische Literaturanalyse und eine vergleichende Eignungsprüfung, bei der vier bekannte Kennzahlensysteme an einem Anforderungskatalog für das Supply Chain Controlling gemessen werden.
Der Hauptteil analysiert spezifische Anforderungen an Kennzahlen (wie Transparenz, Flexibilität und Engpasssteuerung) und unterzieht vier Systeme (DuPont, ZVEI, RL, Selektive Kennzahlen) einer kritischen Eignungsprüfung.
Wesentliche Begriffe sind Supply Chain Controlling, Kennzahlensysteme, unternehmensübergreifende Koordination, Engpasssteuerung und Performance Measurement.
Es ist ein reines Analyse-System mit einer einseitigen Ausrichtung auf die Rentabilität (ROI) und kann weder nichtmonetäre Faktoren noch unternehmensübergreifende Engpässe abbilden.
Das Konzept der selektiven Kennzahlen erfüllt als einziges alle gestellten Anforderungen, da es speziell für die Logistik konzipiert wurde, flexibel ist und operative sowie strategische Perspektiven vereint.
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