Bachelorarbeit, 2005
70 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung und Zielstellung
2. Grundlagen der Informationstechnologie
2.1 Zum Informationsbegriff
2.1.1 Charakteristika des Informationsbegriffs
2.1.2 Dimensionen des Informationsbegriffs
2.1.3 Information als Wirtschaftsgut
2.1.4 Digitale Informationen
2.1.5 Daten vs. Informationen
2.2 Begriffe der Datenverarbeitung
2.2.1 Was sind Daten?
2.2.2 Was ist eine Datenbank?
2.2.3 Was ist ein Datenbanksystem?
2.2.4 Was ist ein Informationssystem?
2.3 Relationale Datenbanken
2.3.1 Das Relationale Modell
2.3.2 Relationale Objekte
2.3.3 Relationale Integritätsregeln
2.3.4 Datenmanipulationssprache SQL
2.3.5 Relationale Operatoren
3. Konzeption des Informationssystems „Gehölzverwendung im Freiland“
3.1 Bedarfs- und Benutzeranalyse
3.1.1 Aufgaben und Ziele
3.1.2 Expertenbefragungen
3.2 Entwurf des Datenmodells
3.3 Beschreibung der notwendigen Funktionen
3.4 Nutzung und Pflege des Systems
4. Entwicklungsmöglichkeiten und Ausblicke
5. Zusammenfassung
Das Hauptziel dieser Arbeit ist der Entwurf eines effizienten und benutzernahen Fachinformationssystems zur sachgerechten Gehölzverwendung im Freiland. Die Forschungsarbeit konzentriert sich dabei insbesondere auf die regionalen Besonderheiten Brandenburgs und die spezifischen Informationsbedürfnisse von Planern und Architekten.
3.1 Bedarfs- und Benutzeranalyse
Provokativ könnte man formulieren: Informationstechnologie an sich ist sinn- und nutzlos, solange sie nicht die Bedürfnisse der Benutzer einbezieht. Ohne den Einbezug der wichtigen menschlichen Komponente, bereits in die konzeptionelle Entwurfsphase, zielt der Effizienzbegriff der Informatik ins Leere. Nicht das System ist das Ziel, sondern der Nutzen für den Menschen.
Das primäre Ziel muss sein, ein möglichst benutzernahes und effizientes Informationssystem aufzubauen. Die Grundlagen zur Umsetzung dieser Forderung werden bereits in der Konzeption eines konkreten Informationssystems gelegt. Die Einbeziehung potentieller Benutzer und deren Bedürfnisse schon zu Beginn der Planung tragen entscheidend zum Erfolg eines Informationssystems bei.
Da zum Zeitpunkt des Entwurfs praktische Vorführungen der zugrunde liegenden DB noch nicht gezeigt werden können, muss es gelingen, den potentiellen Benutzern bei Befragungen durch den Entwickler einen Eindruck zu verschaffen, wie ein solches Informationssystem funktionieren könnte. Wichtig ist vor allem, dem möglichen Anwender die Bedeutung des Informationssystems für seinen Tätigkeitsbereich sowie die Potentiale moderner Informationstechnologien zu verdeutlichen. Damit sollten von vornherein die uneingeschränkte Unterstützung des Anwenders und seine Motivation zur Mitarbeit sichergestellt sein. Dann können auch wertvolle Ideen und Anregungen für die Gestaltung des Zielsystems in das Konzept einfließen.
1. Einleitung und Zielstellung: Einführung in die Thematik der Gehölzverwendung und Begründung des Bedarfs an einem unterstützenden Fachinformationssystem.
2. Grundlagen der Informationstechnologie: Erläuterung der informationstechnischen Basis, insbesondere relationaler Datenbankmodelle und relevanter Datenverarbeitungsbegriffe.
3. Konzeption des Informationssystems „Gehölzverwendung im Freiland“: Detaillierte Darstellung des Entwurfsprozesses, basierend auf Nutzeranalysen, Datenmodellierung und funktionaler Beschreibung.
4. Entwicklungsmöglichkeiten und Ausblicke: Aufzeigen von zukünftigen Erweiterungspotentialen des Systems, wie etwa die Vernetzung oder die Implementierung von Anwenderforen.
5. Zusammenfassung: Abschließender Überblick über die erzielten Ergebnisse und die Bedeutung des Informationssystems für die Planungspraxis.
Gehölzverwendung, Brandenburg, Informationssystem, Datenbank, Relationales Datenmodell, Fachinformationssystem, Außenbegrünung, Bedarfsanalyse, Benutzerforschung, Standortgerechte Gehölze, Gartenbauwissenschaften, Entwurfsplanung, Datenverarbeitung, Planungssoftware, Strukturierte Daten
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption eines rechnergestützten Fachinformationssystems, das Planer bei der standortgerechten Gehölzverwendung im Freiland unterstützen soll.
Die zentralen Felder sind die Informationstechnologie, speziell relationale Datenbanken, die Analyse der Benutzerbedürfnisse in Architekturbüros sowie die regionale Anpassung an Standortbedingungen in Brandenburg.
Das Ziel ist die Erstellung eines Entwurfs für ein benutzernahes Informationssystem, das Architekten und Planern als Entscheidungshilfe für eine sachgerechte Begrünung dient.
Zur Ermittlung der Nutzeranforderungen wurden strukturierte Experteninterviews mit Architekten, Baumschulbetreibern und Vertretern von Grünflächenämtern durchgeführt und analysiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Informationstechnik, die detaillierte Bedarfs- und Benutzeranalyse sowie den konzeptionellen Entwurf des Datenmodells und der Systemfunktionen.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Gehölzverwendung, Brandenburg, Fachinformationssystem, relationale Datenbank und die Berücksichtigung regionaler Standortfaktoren.
Die Bedarfsanalyse ergab, dass Architekten zwar oft Außenbegrünungen planen müssen, ihnen aber häufig das spezifische Fachwissen über Gehölze fehlt, was ein solches System ideal ausgleichen kann.
Da Brandenburg klimatische Übergangszonen und spezielle Bodenverhältnisse aufweist, ist die Verwendung heimischer und standortgerechter Gehölze essentiell, um Ausfälle und Folgekosten zu minimieren.
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