Magisterarbeit, 2004
104 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit untersucht die ideologischen und ästhetischen Prinzipien, die Karolos Kouns Theaterarbeit, insbesondere am „Kunsttheater“, zugrunde liegen. Sie analysiert seine Inszenierungen, beleuchtet seine künstlerischen Vorbilder und zeigt den Einfluss der griechischen Geschichte und Kultur auf sein Werk auf.
Die Einleitung präsentiert die Bedeutung des „Kunsttheaters“ und skizziert die Forschungslücken. Kapitel 1 beschreibt die Entwicklung des griechischen Theaters im 20. Jahrhundert, Kapitel 2 Kouns Weg zum Theater. Kapitel 3 behandelt die Gründung des „Kunsttheaters“ und seine ästhetischen Prinzipien, inklusive der Rolle des Publikums, der Schauspieler und des Regisseurs. Kapitel 4 analysiert Kouns Ästhetik, insbesondere die Verwendung volkstümlicher Elemente. Kapitel 5 beschreibt die Entwicklung des „Kunsttheaters“. Kapitel 6 befasst sich mit Kouns Inszenierungen antiker Dramen, mit Fokus auf Aristophanes und Sophokles. Kapitel 7 analysiert Inszenierungen fremdsprachiger Dramen, einschließlich naturalistischer, realistischer und avantgardistischer Werke. Kapitel 8 behandelt die Inszenierungen zeitgenössischer griechischer Dramatik.
Karolos Koun, Kunsttheater, griechisches Theater, Antikes Drama, Moderne Dramatik, Bertolt Brecht, Konstantin Stanislawski, Jewgeni Wachtangow, Volkskultur, Realismus, Naturalismus, Episches Theater, Absurdes Theater, Griechische Identität.
Karolos Koun (gest. 1987) war ein bedeutender griechischer Theaterregisseur und Gründer des Athener „Kunsttheaters“ (Theatro Technis).
Es gilt als die wichtigste Erscheinung des neuzeitlichen griechischen Theaters und wird in Griechenland als kulturelle Ausnahmeerscheinung behandelt.
Koun orientierte sich stark an den Theorien von Konstantin Stanislawski, Bertolt Brecht und Jewgeni Wachtangow.
Seine Inszenierungen zeichneten sich durch die Verwendung von Masken, eine besondere Behandlung des Chores und die Integration volkstümlicher Elemente aus.
Ein zentrales Merkmal ist die Verbindung von modernen Theaterströmungen mit griechischen Volkselementen wie Musik, Tanz und dem Nationalcharakter.
Er brachte Werke von Autoren wie Jakobos Kambanellis, Loula Anagnostaki und Dimitrios Kehaidis auf die Bühne.
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