Masterarbeit, 2008
83 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Kurze Darstellung der Bundeswehr
1.3 Ziel und Aufgabenstellung der Arbeit
1.4 Vorgehensweise und Gliederung der Arbeit
1.5 Literatur
2 Konzept von Public Private Partnership
2.1 Ursachen für die Entstehung PPP
2.2 Geschichtliche Entwicklung
2.3 Definition und Abgrenzung des Begriffs
2.4 Abgrenzung von PPP zu anderen Privatisierungsformen
2.5 Besonderheiten von PPP
2.5.1 Outputorientierte Leistungsbeschreibung
2.5.2 Lebenszyklusansatz
2.5.3 Optimaler Risikotransfer
2.5.4 Zielkomplementarität
2.5.5 Leistungsabhängige Vergütungsmechanismen
2.6 PPP-Kategorien
2.6.1 Spezielle Merkmale von Vertrags-PPP
2.6.2 Spezielle Merkmale von Organisations-PPP
2.7 Erklärung der PPP-Kategorien anhand der Transaktionskostentheorie
2.7.1 Grundlagen Transaktionskostentheorie
2.7.2 Vertragliche PPP aus Sicht der Transaktionskostentheorie
2.7.3 Organisations-PPP aus Sicht der Transaktionskostentheorie
2.8 Der PPP-Beschaffungsprozess
2.8.1 Übersicht
2.8.2 Bedarfsfeststellung
2.8.3 Vorbereitung und Konzeption
2.8.4 Ausschreibung und Vergabe
2.8.5 Implementierung und Vertragscontrolling
2.9 Stärken und Chancen von PPP
2.9.1 Vorbemerkungen
2.9.2 Lebenszyklusansatz
2.9.3 Beschleunigte Projektrealisierung
2.9.4 Skaleneffekt und Erfahrungskurve
2.9.5 Optimale Risikoallokation
2.9.6 Wettbewerb
2.9.7 Anreizsysteme
2.9.8 Know-how-Transfer
2.9.9 Finanzierung
2.10 Schwächen und Risiken von PPP
2.10.1 Monopolbildung durch Private
2.10.2 Komplexität
2.10.3 Transaktionskosten
2.10.4 Finanzierungskosten und Steuern
2.10.5 Haushaltsgesichtspunkte
2.10.6 Risikoallokation und Insolvenzgefahr
2.10.7 Einflussverlust und Abhängigkeit
2.10.8 Manipulation/Korruption
2.10.9 Zielkonflikt
2.10.10 Beschaffungsprozess
2.10.11 Personal
3 PPP in der Bundeswehr
3.1 Vorbemerkungen
3.2 Optimierungsanstrengungen in der Bundeswehr
3.3 Geschichtliche Entwicklung von PPP in der Bundeswehr
3.4 Vertrags-PPP in der Bundeswehr
3.4.1 Fürst-Wrede-Kaserne
3.5 Organisations-PPP in der Bundeswehr
3.5.1 Pilotprojekt Technische Schule der Luftwaffe
3.5.2 LHBw
3.5.3 IT-Projekt Herkules
3.5.4 Aufwand und Effekt von PPP
4 Fazit
Diese Masterarbeit analysiert die Ursachen und die Ausgestaltung von Public Private Partnerships (PPP) in der Bundeswehr. Ziel ist es, die Sinnhaftigkeit von PPP als Alternative zur staatlichen Leistungserstellung zu bewerten, Chancen und Risiken fundiert aufzuarbeiten sowie bestehende Projektbeispiele praxisnah zu beleuchten, ohne dabei eine ergänzende Wirtschaftlichkeitsuntersuchung durchzuführen.
2.9.2 Lebenszyklusansatz
Ein entscheidendes Wesensmerkmal speziell von Vertrags-PPP ist die Betrachtung eines Projektes über den gesamten Lebenszyklus. Da, anders als bei der herkömmlichen Vergabe, bei PPP alle Aufgaben an einen einzigen Anbieter vergeben werden, hat dieser von Beginn an die Kosten für den gesamten Lebenszyklus zu erfassen und zu planen. Der Auftragnehmer wird nicht nur die einmaligen Investitionskosten, sondern auch die in den Folgejahren anfallenden Betriebs- und Erhaltungskosten berücksichtigen, da diese über die Vertragslaufzeit einen erheblichen Teil der Gesamtkosten ausmachen können.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Public Private Partnerships ein, beschreibt die Transformation der Bundeswehr und erläutert Zielsetzung sowie Vorgehensweise der Arbeit.
2 Konzept von Public Private Partnership: Hier werden die theoretischen Grundlagen von PPP, deren Abgrenzung zu anderen Privatisierungsformen, Besonderheiten wie der Lebenszyklusansatz sowie die Transaktionskostentheorie ausführlich dargelegt.
3 PPP in der Bundeswehr: Dieses Kapitel widmet sich der konkreten Anwendung von PPP in der Bundeswehr, illustriert durch Beispiele wie die Fürst-Wrede-Kaserne, die LHBw und das IT-Projekt Herkules.
4 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen, bewertet PPP als kein Allheilmittel und betont die Notwendigkeit moderner Standards in Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen.
Public Private Partnership, PPP, Bundeswehr, Transaktionskostentheorie, Privatisierung, Wirtschaftlichkeit, Lebenszyklusansatz, Outsourcing, Risikoallokation, IT-Projekt Herkules, LHBw, Beschaffungsprozess, Vertrags-PPP, Organisations-PPP.
Die Arbeit untersucht das Konzept der Public Private Partnership (PPP) mit einem besonderen Fokus auf deren Implementierung innerhalb der Bundeswehr.
Die zentralen Felder umfassen die theoretische Einordnung von PPP-Modellen, die Transaktionskostentheorie, die Chancen und Risiken der Zusammenarbeit sowie die praktische Umsetzung bei der Bundeswehr.
Das Ziel ist es, die Sinnhaftigkeit von PPP als Alternative zur staatlichen Leistungserbringung kritisch zu bewerten und Entscheidungsträgern einen Einblick in die damit verbundene Problematik zu geben.
Die Arbeit stützt sich primär auf die Transaktionskostentheorie, um PPP-Kategorien zu klassifizieren und Vor- sowie Nachteile zu erklären.
Der Hauptteil analysiert theoretische Aspekte von PPP, die Klassifizierung in Vertrags- und Organisations-PPP, den PPP-Beschaffungsprozess und bietet detaillierte Fallstudien aus der Bundeswehr.
Die zentralen Schlagworte sind PPP, Bundeswehr, Transaktionskostentheorie, Wirtschaftlichkeit, Risikoallokation und Modernisierung.
Das Projekt Herkules dient als komplexes Beispiel für ein IT-Großprojekt im Rahmen einer Organisations-PPP, an dem die strategische Relevanz, Komplexitätsrisiken und die Vergabe-Problematik verdeutlicht werden.
Der Lebenszyklusansatz wird als entscheidendes Wesensmerkmal von PPP beschrieben, das Anreize für eine effizientere Planung über die gesamte Laufzeit schafft, anstatt nur kurzfristige Investitionskosten zu optimieren.
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