Examensarbeit, 2006
101 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit untersucht das Leitbild der sozialen Gerechtigkeit und die Verdrängung von Armut aus der politischen Agenda. Sie analysiert verschiedene Dimensionen sozialer Gerechtigkeit, verschiedene Armutsdefinitionen und die Ursachen von Armut. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der deutschen Armutspolitik und der Rolle der sozialen Gerechtigkeit in Parteiprogrammen und öffentlichen Diskursen.
Kapitel 1 legt die Fragestellung und die Zielsetzung der Arbeit dar. Kapitel 2 beleuchtet die theoretischen Grundlagen, untersucht verschiedene Dimensionen sozialer Gerechtigkeit und analysiert verschiedene Ansätze zur Definition und Erklärung von Armut. Kapitel 3 befasst sich mit der deutschen Armutspolitik, untersucht die Rolle der sozialen Gerechtigkeit in Parteiprogrammen und analysiert den öffentlichen Diskurs zum Thema.
Soziale Gerechtigkeit, Armut, Verteilungsgerechtigkeit, Chancengleichheit, Armutspolitik, Sozialstaat, Deutschland, Parteiprogramme, öffentlicher Diskurs, Sozialhilfe, Hartz IV.
Die Arbeit unterscheidet primär zwischen Gerechtigkeit, Gleichheit (insbesondere Chancengleichheit) und Verteilungsgerechtigkeit (Leistungs- vs. Bedürfnisgerechtigkeit).
Armut wird über verschiedene Ansätze definiert, wobei zwischen materieller Existenznot und dem Verlust von Lebensqualität oder gesellschaftlicher Teilhabe unterschieden wird.
Es ist ein Prinzip der Verteilungsgerechtigkeit, bei dem soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten so gestaltet werden müssen, dass sie den am wenigsten begünstigten Mitgliedern der Gesellschaft den größtmöglichen Vorteil bringen.
Hartz IV wird oft als Symbol für die Krise des Wohlfahrtsstaates und als Auslöser für Ängste vor einer drohenden Armutswelle in Deutschland thematisiert.
Das Bismarck-Modell basiert auf beitragsfinanzierten Sozialversicherungen für Erwerbstätige, während das Beveridge-Modell eine steuerfinanzierte Grundsicherung für alle Bürger vorsieht.
Die Arbeit untersucht die These, ob der abstrakte Begriff der „sozialen Gerechtigkeit“ in Parteiprogrammen und Talkshows konkrete Armutsprobleme zunehmend überlagert oder verdrängt.
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