Magisterarbeit, 2008
108 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Inhaltliche Vorgehensweise
2. Konsumentwicklung und die soziale Verantwortung der Unternehmen
2.1 Die 1950er Jahre
2.2 Die 1960er Jahre
2.3 Die 1970er Jahre
2.4 Die 1980er Jahre
2.5 Die 1990er Jahre
2.6 Das 21. Jahrhundert
3. Der Markt
3.1 Das primäre Ziel der Märkte
3.2 Vom Marktplatz bis zum Internet
3.3 Veränderung in den Marktgegebenheiten
4. Corporate Social Responsibility
4.1 CSR in der Praxis
4.2 Die Kommunikation von CSR
5. Der Konsument
5.1 Der Konsument und die Gesellschaft
5.2 Einflussfaktoren auf die Kaufentscheidungen
5.2.1 Motive und Bedürfnisse der Konsumenten
5.2.2 Einstellung der Konsumenten
5.2.3 Kaufrisiken
5.2.4 Moral als „Entscheidungshilfe“
5.3 Moralischer Konsum
6. Beweggründe für soziales Engagement
6.1 Mögliche „weiche“ Motive
6.1.1 Begriffsbestimmung Moral und Ethik
6.1.1.1 Der Zusammenhang von Ethik und Moral
6.1.1.2 Moralische Kommunikation
6.1.1.3 Moralisches Handeln
6.1.1.4 Moral im Zeitalter der Massenmedien
6.1.2 Verantwortung
6.1.2.1 Das klassische Modell der Verantwortung
6.1.2.2 Das moderne Modell der Verantwortung
6.1.2.3 Gesinnungs- und Verantwortungsethik
6.1.2.4 Ethische Verantwortlichkeit bei Kant – der gute Wille zählt
6.2 Mögliche „harte“ Motive
7. Das Unternehmen als moralische Person
7.1 Nokia – ein (un-)moralisches Unternehmen?
7.1.1 CSR Inhalte Nokia
7.1.2 Die Schließung des Werkes in Bochum
7.1.3 Die Reaktionen
7.1.4 Und die Moral von der Geschicht’
8. Die Theorie zur Moralisierung der Märkte von Nico Stehr
8.1 Der Begriff der Moralisierung der Märkte
8.2 Der Kunde als Motor des Moralisierungsprozesses
9. Resümee
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit die Corporate Social Responsibility (CSR)-Maßnahmen von Unternehmen als Indiz für eine grundlegende Moralisierung der Märkte gewertet werden können. Dabei wird analysiert, wie sich das Konsumverhalten über Jahrzehnte gewandelt hat und welche Rolle Moral und soziale Verantwortung im heutigen Marktgeschehen zwischen Unternehmen und Konsumenten spielen.
3.1 Das primäre Ziel der Märkte
Das wesentliche Ziel der Märkte ist die menschliche Bedürfnisbefriedigung anhand wirtschaftlichen Handelns. Die durch die Subjektivität der Akteure geprägte hohe Anzahl an Bedürfnisse kann in der Regel nicht durch eine gleiche Anzahl an geeigneten Gütern gedeckt werden. Diese herrschende Knappheit der Güter zu mindern, ist der Anlass aller wirtschaftlichen Tätigkeiten wie Handeln, Tauschen, Märkte errichten und unternehmerischen Wettbewerb bestreiten. Die Optimierung des wirtschaftlichen Umgangs mit den knappen Ressourcen dient der Knappheitsminderung und geht einher mit der Verringerung der unbefriedigten Bedürfnisse (vgl. Picot; Reichwald; Wigand 2003: 23).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik ein und definiert die zentrale Forschungsfrage nach dem Zusammenhang von CSR-Maßnahmen und einer Moralisierung der Märkte.
2. Konsumentwicklung und die soziale Verantwortung der Unternehmen: Das Kapitel bietet einen historischen Rückblick auf die Entwicklung des Konsums und das Aufkommen der unternehmerischen sozialen Verantwortung in den USA und Deutschland von 1950 bis heute.
3. Der Markt: Hier wird der Markt als ökonomischer Ort für den Güteraustausch definiert und die veränderten Marktgegebenheiten sowie verschiedene Marktformen beleuchtet.
4. Corporate Social Responsibility: Dieses Kapitel erläutert das Konzept von CSR, seine Definition, praktische Anwendung und die Rolle der Kommunikation dieser Maßnahmen.
5. Der Konsument: Es wird das Verhalten der Konsumenten, ihre Motive, Einstellungen sowie das empfundene Kaufrisiko im Kontext einer sich wandelnden Gesellschaft analysiert.
6. Beweggründe für soziales Engagement: Dieses Kapitel widmet sich den theoretischen Grundlagen der „weichen“ Motive (Moral, Ethik) und „harten“ Motive (Gewinnstreben) für soziales Engagement.
7. Das Unternehmen als moralische Person: Anhand des Fallbeispiels Nokia wird diskutiert, wie Unternehmen als moralische Akteure wahrgenommen werden und welche Konsequenzen aus diesem Anspruch folgen.
8. Die Theorie zur Moralisierung der Märkte von Nico Stehr: Das Kapitel befasst sich mit der Theorie von Nico Stehr zur Moralisierung der Märkte und der zentralen Rolle des Konsumenten als Motor dieses Prozesses.
9. Resümee: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Beantwortung der Ausgangsfrage zur Moralisierung der Märkte durch CSR-Maßnahmen.
Corporate Social Responsibility, CSR, Moralisierung der Märkte, Konsumentenverhalten, soziale Verantwortung, Unternehmensethik, Kaufentscheidungen, Marketing, Nachhaltigkeit, moralischer Konsum, Wettbewerb, Stakeholder, Vertrauen, Globalisierung, Gesellschaftswandel.
Die Magisterarbeit untersucht die Schnittstelle zwischen unternehmerischer sozialer Verantwortung (CSR) und dem moralischen Verhalten von Konsumenten in der heutigen Marktwirtschaft.
Die zentralen Themen umfassen die historische Entwicklung des CSR-Konzepts, die Analyse moderner Marktstrukturen, das psychologische und soziologische Profil des Konsumenten sowie ethische Fragestellungen in der Unternehmensführung.
Das Hauptziel ist die Klärung der Forschungsfrage, inwieweit CSR-Maßnahmen von Unternehmen als deutliches Anzeichen für eine fortschreitende Moralisierung der Märkte interpretiert werden können.
Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Literaturrecherche und der theoretischen Einbettung verschiedener gesellschafts- und wirtschaftswissenschaftlicher Ansätze, ergänzt durch Fallbeispiele.
Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse, die theoretische Definition von Marktformen und Moralbegriffen sowie die Diskussion über die Rolle des Unternehmens als moralische Person.
Zu den prägenden Begriffen zählen CSR, moralischer Konsum, die Theorie der Moralisierung der Märkte, das Verantwortungskonzept und der gesellschaftliche Wertewandel.
Die Autorin sieht in der Werksschließung in Bochum trotz vorangegangener Imagepflege einen Beleg dafür, dass bei direkter Konfrontation zwischen Gewinnmaximierung und moralischem Anspruch oft das rein ökonomische Interesse überwiegt.
LOHAS steht für „Lifestyle of Health and Sustainability“. Es beschreibt eine Konsumentengruppe, die Wert auf einen gesundheitsbewussten und nachhaltigen Lebensstil legt und dabei gezielt auf moralisch und ökologisch aufgewertete Produkte setzt.
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