Masterarbeit, 2008
196 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung: Fragestellungen und Zielsetzungen der Arbeit
1.1 Untersuchungsansatz
1.2 Theoretische Ebene
1.3 Methodische Ebene
1.4 Praktische Ebene
1.5 Empirische Ebene
1.6 Einordnung der Arbeit
1.7 Gliederung der Arbeit
2 Kompetenzentwicklung und Rollenverständnis beim Einsatz von Verwaltungspersonal als Schulverwaltungsassistenzen
2.1 Kompetenz: Begriffsbestimmungen
2.1.1 Fachkompetenz – Die fachliche Perspektive
2.1.2 Methodenkompetenz – Die methodologische und strukturelle Ebene
2.1.3 Sozialkompetenz – Die gesellschaftliche Bedeutung
2.1.4 Selbstkompetenz – Der individuelle Aspekt
2.1.5 Handlungskompetenz – Die berufliche Dimension
2.1.6 Lernkompetenz als zusätzliche Herausforderung
2.2 Formelles und informelles Lernen als Mittel zur Kompetenzentwicklung
2.3 Kompetenzentwicklung als Grundlage der Beschäftigungsfähigkeit
2.4 Kompetenzentwicklung in Veränderungsprozessen
2.5 Rahmenbedingungen
2.5.1 Verwaltungsmodernisierung in NRW
2.5.1.1 Verwaltungsmodernisierung in neuer Dimension
2.5.1.2 Landesbeschäftigte werden zunehmend verunsichert
2.5.1.3 Umsetzung der personalwirtschaftlichen Maßnahmen
2.5.2 Neue Herausforderungen und Anforderungen an Schule
2.5.2.1 Qualitätsverbesserung des Unterrichts
2.5.2.2 Anforderungen durch Selbständige Schule
2.5.2.3 Kompetenzbedarf der Schulleitungen
2.5.2.4 Übernahme einer Schulleitung zunehmend unattraktiv
2.5.2.5 Auswirkungen der Anforderungen auf SchulVA
2.6 Grundlagen und Zielsetzung des Projekts SchulVA
2.6.1 Probelauf im Regierungsbezirk Arnsberg
2.6.2 Zielgruppe des Probelaufs
2.6.3 Auswertung der Zwischenevaluation des Probelaufs
2.6.3.1 Auswertung der Befragung der Schulverwaltungsassistenzen
2.6.3.2 Auswertung der Befragung der Schulleitungen
2.7 Ausweitung des Projekts auf das Land NRW
3 Ablauf der Untersuchung
3.1 Entwicklung einer Methode zur Kompetenzmessung
3.1.1 Kompetenzmodelle
3.1.2 Eingesetzte Methoden und Vorgehen in der Hauptstudie
3.1.3 Entwicklung des Befragungsdesigns
3.1.4 Entwicklung des Item-Pools
3.1.4.1 Ausweitung der Befragung um Aufgabenanalyse
3.1.4.2 Rolle und Selbstverständnis der SchulVA
3.2 Bewertungsskalen
3.3 Pre-Test des Fragebogens
3.4 Start und Rückmeldezeitraum der Befragung
4 Auswertung und Diskussion der Ergebnisse der Hauptstudie
4.1 Demografische Daten der SchulVA
4.2 Demografische Daten der Schulleitungen
4.3 Auswertung der Befragung
4.3.1 Komplex Arbeitsumfeld
4.3.2 Komplex Kompetenzeinschätzung und Stellenanforderungen
4.3.3 Komplex Fähigkeiten und Fachkenntnisse
4.3.4 Komplex aktuelle und perspektivische Aufgabenbereiche für SchulVA
4.3.5 Komplex Anerkennung und Verantwortung
4.3.6 Komplex Lernen am Arbeitsplatz und/oder externe Weiterbildung
4.3.7 Komplex Kommunikation und Qualitätsentwicklung
4.3.8 Komplex Selbstverständnis
4.4 Gesamteinschätzung der SchulVA und der Schulleitungen
4.4.1 Anmerkungen der SchulVA
4.4.2 Anmerkungen der Schulleitungen
4.5 Vergleich der Befragungsergebnisse nach Einstellungsjahrgängen
4.5.1 Vergleich SchulVA 2007/2008
4.5.1.1 Unterschiede im Komplex Kompetenzentwicklung
4.5.1.2 Unterschiede in den Komplexen Arbeitsumfeld und Lernen/Weiterbildung
4.5.1.3 Komplexe Wertschätzung, Kommunikation und Qualitätsentwicklung
4.5.1.4 Akzeptanz der Funktionsbezeichnung
4.5.2 Vergleich Schulleitungen 2007/2008
4.5.2.1 Stellenanforderungen, Kompetenzpotenzial und Erfüllungsgrad
4.5.2.2 Arbeitsumfeld
4.5.2.3 Fachkenntnisse – Stellenanforderungen und Erfüllungsgrad
4.5.2.4 Aufgabengebiete
4.5.2.5 Anerkennung und Verantwortung, Kommunikation und Qualität
4.5.2.6 Gesamteinschätzung der Fach- und Handlungskompetenz
5 Zusammenfassende Interpretation und Analyse der Befragungsergebnisse
6 Fazit und Handlungsempfehlungen
6.1 Fazit
6.2 Handlungsempfehlungen
Die Arbeit untersucht, wie sich die Kompetenzen von Verwaltungskräften, die aufgrund von Strukturreformen als Schulverwaltungsassistenzen in Schulen in Nordrhein-Westfalen eingesetzt wurden, durch diesen Veränderungsprozess entwickelt haben und wie ihre Positionierung im neuen Arbeitsumfeld erfolgte. Dabei wird die Forschungsfrage beantwortet, ob der Arbeitsplatzwechsel förderlich für die Kompetenzentwicklung ist und wie die Anforderungen sowie die Rollenwahrnehmung zwischen Schulverwaltung, Schulleitung und Kollegium korrespondieren.
1.2 Theoretische Ebene
Für die berufliche Kompetenzentwicklung sind eine Reihe verschiedener Bedingungen von Bedeutung. Dies wird deutlich, wenn man die berufliche Handlungskompetenz als „Integration kognitiver, emotionaler, motivationaler, volitiver und sozialer Aspekte menschlichen Handelns in der Arbeitswelt“ betrachtet.
Ob eine Kompetenzentwicklung stattfindet, ist von verschiedenen Determinanten abhängig, z.B. den strukturellen Bedingungen, einer lernförderlichen Umgebung, bestimmten Merkmalen der Arbeitsaufgabe oder dem sozialen Klima. Dabei muss berücksichtigt werden, dass das Konstrukt Kompetenz in den verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen mit unterschiedlicher Ausrichtung beleuchtet wird. Beachtet werden muss dabei, dass die betroffene Personengruppe zu einem größeren Teil zur Gruppe der älteren Arbeitnehmer zählt und sich hieraus möglicherweise Einschränkungen beim Kompetenzpotenzial respektive der Kompetenzentwicklung ergeben können.
Durch diese Untersuchung soll erhoben werden, wie sich die Determinanten des Arbeitsumfeldes darstellen und welche Auswirkungen sie bei den unbewussten inter- und intraindividuellen Vergleichs- und Bewertungsprozesse der SchulVA haben könnten.
1 Einleitung: Fragestellungen und Zielsetzungen der Arbeit: Einführung in die Veränderungsdynamik der öffentlichen Verwaltung in NRW und die Zielsetzung der Untersuchung zur Rolle der Schulverwaltungsassistenzen.
2 Kompetenzentwicklung und Rollenverständnis beim Einsatz von Verwaltungspersonal als Schulverwaltungsassistenzen: Definition der Kompetenzbegriffe sowie Erläuterung der Rahmenbedingungen wie Verwaltungsmodernisierung und Anforderungen an Schulen.
3 Ablauf der Untersuchung: Beschreibung der methodischen Vorgehensweise, der Entwicklung der Kompetenzmessung, des Befragungsdesigns und der Pre-Tests.
4 Auswertung und Diskussion der Ergebnisse der Hauptstudie: Detaillierte deskriptive Auswertung der Befragungsdaten unter Berücksichtigung von demografischen Daten und verschiedenen Fragenkomplexen.
5 Zusammenfassende Interpretation und Analyse der Befragungsergebnisse: Interpretation der Studienergebnisse im Hinblick auf Arbeitsumfeld, Kompetenzentwicklung und Rollenverständnis der Schulverwaltungsassistenzen.
6 Fazit und Handlungsempfehlungen: Zusammenfassung der Kernergebnisse und Ableitung von Empfehlungen zur Optimierung des Einsatzes von Schulverwaltungsassistenzen.
Schulverwaltungsassistenz, Kompetenzentwicklung, Verwaltungsmodernisierung, Nordrhein-Westfalen, Schulleitung, Handlungskompetenz, Beschäftigungsfähigkeit, Rollenverständnis, Veränderungsprozess, Personalentwicklung, Schule, Qualifikation, Selbständige Schule, Arbeitsumfeld, Evaluation
Die Master-Thesis befasst sich mit dem Einsatz von Verwaltungsbeschäftigten, die infolge von Strukturreformen an Schulen in Nordrhein-Westfalen tätig sind, um Lehrkräfte von administrativen Tätigkeiten zu entlasten.
Die Schwerpunkte liegen auf der Kompetenzentwicklung der betroffenen Mitarbeiter, den Rahmenbedingungen der Verwaltungsmodernisierung in NRW und der Integration dieser neuen Berufsgruppe in den Schulalltag.
Das Ziel ist zu ermitteln, ob durch den Aufgabenwechsel eine messbare Kompetenzentwicklung stattfindet und wie die neuen Beschäftigten ihre Rolle zwischen Schulleitungen und Lehrerkollegium definieren.
Der Autor führt eine explorative empirische Vollerhebung durch, die auf einer Doppelbefragung von Schulverwaltungsassistenzen und Schulleitungen basiert, ergänzt durch eine Sekundäranalyse einer Zwischenevaluation.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen von Kompetenzen, die soziostrukturellen Rahmenbedingungen an Schulen sowie die umfangreiche Auswertung und Interpretation der Befragungsergebnisse der Hauptstudie.
Wichtige Begriffe sind Schulverwaltungsassistenz, Kompetenzentwicklung, Verwaltungsmodernisierung, Rollenverständnis, Handlungskompetenz und Schulentwicklung.
Die Tätigkeit wird überwiegend als vielseitig und sinnvoll empfunden, jedoch wird der konkrete Arbeitsplatz oft kritisiert und das Selbstverständnis leidet unter einer unklaren Definition der Rolle.
Der Autor empfiehlt unter anderem die Entwicklung eines klaren Anforderungsprofils, eine bessere organisatorische Einbindung in die Schule, die Überprüfung von Arbeitszeitmodellen und die Änderung der Funktionsbezeichnung.
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