Masterarbeit, 2008
196 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit untersucht die Kompetenzentwicklung von Schulverwaltungsassistenzen (SchulVA) in Nordrhein-Westfalen im Kontext der Verwaltungsmodernisierung. Sie analysiert, ob und inwieweit ein Arbeitsplatzwechsel und die Übernahme neuer Aufgaben zu einer Kompetenzentwicklung führen. Zusätzlich wird die Rolle der SchulVA in der Schule und die Übereinstimmung von Selbst- und Fremdeinschätzung betrachtet.
Kapitel 1 führt in die Thematik ein, beschreibt den Untersuchungsansatz und die methodischen Vorgehensweisen. Kapitel 2 erläutert den Kompetenzbegriff und seine verschiedenen Facetten, beleuchtet den Kontext von Lernen, Beschäftigungsfähigkeit und Veränderungsprozessen, sowie die Rahmenbedingungen der Verwaltungsmodernisierung in NRW und die neuen Anforderungen an Schulen. Kapitel 3 beschreibt die Entwicklung der Methode zur Kompetenzmessung und das Design der Befragung. Kapitel 4 präsentiert die Ergebnisse der Hauptstudie, getrennt nach demografischen Daten, Arbeitsumfeld, Kompetenzen und deren Entwicklung, Aufgabenfeldern, Anerkennung und Verantwortung, Lernen und Kommunikation.
Kompetenzentwicklung, Schulverwaltungsassistenzen, Verwaltungsmodernisierung, Nordrhein-Westfalen, Rollenverständnis, Selbst- und Fremdeinschätzung, Arbeitsplatzwechsel, informelles Lernen, Beschäftigungsfähigkeit, Stellenanforderungen.
Sie wurden eingeführt, um Schulleitungen und Lehrkräfte von administrativen Aufgaben zu entlasten, oft rekrutiert aus anderen Bereichen der Landesverwaltung.
Die Untersuchung zeigt, dass eine Kompetenzentwicklung primär dort stattfindet, wo die neuen Aufgaben eine echte persönliche Herausforderung für die Beschäftigten darstellen.
Die Studie stellt fest, dass viele Beschäftigte ihre Position zwischen Schulleitung, Lehrerkollegium und Schulsekretariat noch nicht eindeutig gefunden haben.
Es wird zwischen Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, Selbstkompetenz, Handlungskompetenz und Lernkompetenz differenziert.
Es wurde eine Doppelbefragung von Schulleitungen und Verwaltungsbeschäftigten durchgeführt, um Selbst- und Fremdeinschätzungen zu vergleichen.
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