Masterarbeit, 2009
63 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
1.1 AUSGANGSLAGE
1.2 PROBLEMSTELLUNG
1.3 ZIELSETZUNG
1.4 METHODIK UND AUFBAU DER ARBEIT
2 BANKENWETTBEWERB IN ÖSTERREICH
2.1 AUSWIRKUNGEN DES WETTBEWERBS
2.1.1 Günstige Preise
2.1.2 Attraktive Produkte
2.1.3 Hohe Produktivität
2.2 KUNDENNÄHE
2.3 GEWINNE DER BANKEN
3 HERAUSFORDERUNGEN FÜR BANKEN
3.1 WETTBEWERBSFAKTOREN
3.2 WETTBEWERBSINTENSITÄT
3.2.1 Online-Medien
3.2.2 Individualmarketing
3.3 KUNDENFORDERUNGEN AN DIE BANKEN
3.4 KOMPLEXITÄT DER BANKPRODUKTE
3.5 EIGENSCHAFTEN VON BANKDIENSTLEISTUNGEN
4 MARKETING
4.1 BEGRIFFSDEFINITION
4.2 ENTWICKLUNG DES MARKETINGS
4.3 ZIELE DES MARKETINGS
4.4 POSITIONIERUNG DES MARKETINGS
4.5 VERTRIEBSWEGE
4.6 KUNDENBEZIEHUNGEN
5 DIREKTMARKETING
5.1 BEGRIFFSDEFINITION
5.2 DIALOGORIENTIERUNG
5.3 INDIVIDUALMARKETING
5.4 VOM DIREKTMARKETING ZUM RELATIONSHIP MARKETING
5.5 CUSTOMER RELATIONSHIP MANAGEMENT
5.6 INFORMATIONSGEWINN
5.7 KUNDENWERT
5.8 PREISPOLITIK
5.9 IMPLEMENTIERUNG
5.10 INSTRUMENTE DER KOMMUNIKATIONSPOLITIK
5.11 INTERNET ALS MARKETINGPLATTFORM
5.11.1 Besonderheiten des Internets
5.11.2 Internetportal
5.11.3 Beispiel für einen Kundenvorteil im Internet
6 MOBILE MARKETING
6.1 BEGRIFFSDEFINITION
6.2 ZIELE DES MOBILE MARKETINGS
6.3 NEUE FORMEN DER KUNDENKOMMUNIKATION
6.3.1 Telefonverkauf
6.3.2 SMS
6.3.3 E-Mail
6.3.4 Mobiles Internet
6.4 AKTEURE IM MOBILE MARKETING
6.5 MERKMALE DES MOBILE MARKETINGS
6.5.1 Response-Element
6.5.2 Ubiquität
6.5.3 Bedienung
6.5.4 Reichweite
6.5.5 Lokalisierbarkeit
6.6 AKZEPTANZ
6.7 ARTEN DER KOMMUNIKATION
6.7.1 Push-Methode
6.7.2 Pull-Methode
6.8 ANREIZE FÜR DEN KUNDEN
6.8.1 Mobile Coupons
6.8.2 Gewinnspiele
6.8.3 Virales Marketing
6.9 VORTEILE DES MOBILE MARKETINGS
6.10 ZIELGRUPPE
6.11 PLANUNG DER KAMPAGNE
6.12 RISIKEN
6.13 RECHTLICHE GRUNDLAGEN
6.14 BEISPIELE AUS ANDEREN LÄNDERN
7 KAMPAGNENBEISPIEL
7.1 ZIELSETZUNG
7.2 ABLAUF
7.3 ERGEBNISSE
7.4 AKZEPTANZ
7.5 EVOLUTION
7.6 OPT-IN / OPT-OUT MÖGLICHKEITEN
7.7 KRITISCHE WÜRDIGUNG
8 ZUSAMMENFASSUNG
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Relevanz und die Wettbewerbsvorteile von Direkt- und Mobile Marketing Strategien im Bankensektor zu analysieren. Dabei wird untersucht, wie moderne Kommunikationsinstrumente genutzt werden können, um eine langfristige, kundenorientierte Beziehung aufzubauen und die Marktpositionierung im intensiven Wettbewerbsumfeld zu stärken.
6.5 Merkmale des Mobile Marketings
Für die meisten Handybesitzer hat sich das Mobiltelefon zu einem omnipräsenten Wegbegleiter entwickelt und ist zum integralen Bestandteil ihres Lebens geworden. Zudem sind die Mobiltelefone meist „always on“, dadurch kann der Konsument nicht nur an jedem Ort, sondern auch nahezu zu jeder Zeit erreicht werden.
Kaum eine andere Innovation hat sich am Markt so schnell durchgesetzt wie das Mobiltelefon. Die Handys dienen nicht nur der ständigen Kontaktaufnahme, sondern auch immer mehr der Informationsbeschaffung. Diese Tatsache spricht für ein großes Kommunikationspotenzial. Die mobilen Endgeräte erlauben eine spezifische und personalisierte Kundenansprache.
Das Mobiltelefon als Werbemedium besitzt Charakteristika, die kein anderes Massenmedium gleich effektiv abdecken würde. Diese Eigenschaften werden in den folgenden Punkten zusammengefasst:
1 EINLEITUNG: Einführung in die aktuelle Wettbewerbssituation der Banken und Zielsetzung der Arbeit, den Stellenwert von Direkt- und Mobile Marketing zu analysieren.
2 BANKENWETTBEWERB IN ÖSTERREICH: Analyse der Wettbewerbsintensität, des Preisdrucks sowie der Produktivitäts- und Kundennähe-Aspekte in der heimischen Bankenlandschaft.
3 HERAUSFORDERUNGEN FÜR BANKEN: Untersuchung der Marktfaktoren, Kundenanforderungen und der Komplexität von Bankprodukten, die neue Marketingstrategien erfordern.
4 MARKETING: Erörterung der Grundlagen des Marketings, seiner Entwicklung und der strategischen Bedeutung von Vertriebswegen im Finanzsektor.
5 DIREKTMARKETING: Definition und Konzepte des Direktmarketings sowie dessen Integration mit CRM-Systemen und Internetplattformen zur Kundenbindung.
6 MOBILE MARKETING: Detaillierte Betrachtung von Mobile Marketing, seinen Instrumenten, Akteuren, rechtlichen Rahmenbedingungen und spezifischen Erfolgsfaktoren.
7 KAMPAGNENBEISPIEL: Vorstellung und kritische Würdigung einer konkreten Mobile-Marketing-Kampagne einer österreichischen Bank zur Steigerung der Kundenbindung.
8 ZUSAMMENFASSUNG: Fazit und Ausblick auf die wachsende Bedeutung mobiler Kanäle als unverzichtbarer Bestandteil zukünftiger Bank-Marketingstrategien.
Banken, Direktmarketing, Mobile Marketing, Kundenbindung, Wettbewerbsvorteile, Finanzdienstleistungen, Kundenkommunikation, CRM, Individualmarketing, Online-Banking, Kampagnenplanung, Kundenzufriedenheit, Produktivitätssteigerung, Dialogmarketing, Personalisierung.
Die Master-Thesis beschäftigt sich mit der strategischen Bedeutung von Direktmarketing-Methoden im Bankwesen, mit einem besonderen Fokus auf die moderne Ausprägung des Mobile Marketings.
Die Arbeit behandelt die Wettbewerbssituation österreichischer Banken, die Entwicklung des Marketings, die Rolle von CRM-Systemen, technologische Instrumente des Mobile Marketings sowie rechtliche Rahmenbedingungen.
Es soll verifiziert werden, inwieweit Direktmarketing zur Differenzierung im Wettbewerb beiträgt und wie der kreative Einsatz von Mobile Marketing die Akzeptanz von Kundenansprachen steigern kann.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse sowie die Untersuchung eines praxisorientierten „Best Practice“-Kampagnenbeispiels einer österreichischen Bank.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen des Bankenwettbewerbs, des Marketings und Direktmarketings sowie die detaillierten Einsatzmöglichkeiten und Risiken mobiler Marketinginstrumente.
Kernbegriffe sind Direktmarketing, Mobile Marketing, Kundenbindung, Wettbewerbsvorteile, Banken, CRM und individualisierte Kundenansprache.
Aufgrund der hohen Verbreitung von Mobiltelefonen und der Tendenz der Kunden zu orts- und zeitunabhängiger Nutzung, bietet Mobile Marketing eine große Chance für eine direkte und personalisierte Kundenkommunikation.
Die Kampagne war deshalb erfolgreich, weil sie die Zielgruppe Jugend ansprach, einen direkten Mehrwert durch Goodies bot und eine einfache, interaktive Anmeldung ermöglichte.
Die Arbeit betont, dass insbesondere das Telekommunikationsgesetz und die Fernabsatzrichtlinie strenge Anforderungen stellen, wobei die vorherige Zustimmung des Kunden (Opt-in) das zentrale Element für seriöses Marketing darstellt.
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