Diplomarbeit, 2006
116 Seiten, Note: gut
Diese Diplomarbeit untersucht den Einfluss sozialer Kontexte auf das Rauchverhalten von 14- bis 16-jährigen österreichischen Jugendlichen, mit besonderem Fokus auf Mädchen. Die Arbeit basiert auf Sekundäranalysen des EC-Projekts "Gender differences in smoking in young people". Ziel ist es, die Bedeutung von Familie, Schule, Peers und Medien für die Entwicklung des Rauchverhaltens zu analysieren.
Kapitel 1 beleuchtet die Problemstellung, indem es die Thematik des Rauchens bei Jugendlichen einführt und die Relevanz des Gender-Aspekts hervorhebt. Es werden soziologische und epidemiologische Grundlagen sowie die Gesetzeslage zum Thema Rauchen erörtert. Kapitel 2 beschreibt die Forschungsfrage, das Forschungsdesign und die methodischen Vorgangsweisen der Studie, inklusive der verwendeten Daten und Analysen. Kapitel 3 präsentiert die Ergebnisse der Analyse sozialer Kontexte wie Familie, Schule und Peergruppen auf das Rauchverhalten der Jugendlichen.
Jugendliche, Rauchen, Sozialer Kontext, Familie, Schule, Peers, Medien, Gender, Österreich, Sekundäranalyse, Rauchprävention.
Die wichtigsten Einflussfaktoren sind die Familie, die Schule, die Peergruppe (Gleichaltrige) sowie die Darstellung in Medien und durch Stars.
Ja, die Arbeit legt ein besonderes Augenmerk auf Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren und untersucht, wie Emanzipation und Gender-Aspekte das Rauchen beeinflussen.
Die Familie fungiert als primärer Sozialisationskontext; das Vorbildverhalten der Eltern und die familiäre Atmosphäre sind entscheidende Prädiktoren für das Rauchverhalten der Kinder.
Peergruppen haben eine enorme Bedeutung für den Beginn und die Aufrechterhaltung des Rauchens, oft getrieben durch den Wunsch nach Zugehörigkeit und sozialer Anerkennung.
Medien und Idole vermitteln oft ein Bild des Rauchens, das mit Attraktivität oder Rebellion verknüpft ist, was besonders auf Jugendliche in der Identitätsfindungsphase wirkt.
Basierend auf der GAT-Studie beschreibt dieses Modell die verschiedenen Phasen vom ersten Probieren bis hin zur manifesten Abhängigkeit bei Jugendlichen.
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