Masterarbeit, 2007
141 Seiten, Note: 5.5/6 (CH)
Diese Masterarbeit untersucht die rechtlichen Aspekte des Atomstreits mit dem Iran. Die Arbeit analysiert die rechtlichen Grundlagen des internationalen Nichtverbreitungsregimes und die daraus resultierenden Rechte und Pflichten des Iran. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Evaluierung der Compliance des Irans mit diesen internationalen Verpflichtungen und den daraus resultierenden Reaktionen der internationalen Gemeinschaft.
Kapitel I beleuchtet die historische Entwicklung und die rechtlichen Grundlagen des internationalen Regimes der Nuklearen Nichtverbreitung. Kapitel II analysiert die rechtlichen Beziehungen, Rechte und Pflichten des Irans im Kontext dieses Regimes, unter Berücksichtigung des Vertrags über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NPT) und der Safeguards Agreements mit der IAEA. Kapitel III befasst sich mit der Problematik der Compliance des Irans mit dem internationalen Regime, untersucht Kontrollmechanismen und die Reaktion der internationalen Gemeinschaft, einschließlich der Rolle der IAEA und des UN-Sicherheitsrats.
Atomstreit, Iran, Nichtverbreitung von Kernwaffen, NPT, IAEA, UN-Sicherheitsrat, Völkerrecht, Compliance, friedliche Nutzung der Kernenergie, Safeguards Agreements, Sanktionen.
Das Ziel ist es, die Verbreitung von Kernwaffen zu verhindern, die friedliche Nutzung der Kernenergie zu fördern und die nukleare Abrüstung voranzutreiben.
Als Mitglied des NPT ist der Iran verpflichtet, sein Atomprogramm unter die Aufsicht der IAEA zu stellen und sicherzustellen, dass keine Materialien für militärische Zwecke abgezweigt werden.
Dies war ein Programm von US-Präsident Eisenhower (1953), das die Schaffung der IAEA anregte, um die friedliche Nutzung der Atomkraft weltweit zu fördern und gleichzeitig militärische Ambitionen einzudämmen.
Die Internationale Atomenergie-Organisation überwacht durch Safeguards-Agreements und Zusatzprotokolle die Einhaltung der Nichtverbreitungsregeln und berichtet über die Compliance des Irans.
Bei Verstößen kann der UN-Sicherheitsrat eingeschaltet werden, was zu völkerrechtlichen Sanktionen und politischen Maßnahmen gegen den betroffenen Staat führen kann.
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