Examensarbeit, 2008
145 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit untersucht die Funktion von Kenntnissen beim Erwerb literarischer Kompetenz am Beispiel des Umgangs mit Kurzgeschichten in der Sekundarstufe I. Sie analysiert bestehende Kompetenzmodelle und Prüfungsformate, um die Rolle von Wissen im Kontext literarischen Verstehens zu beleuchten und Verbesserungsvorschläge für die Aufgabenstellungen zu entwickeln.
Kapitel 1: Einleitung: Die Einleitung beschreibt die Problemstellung, ausgehend vom unterdurchschnittlichen Abschneiden deutscher Schüler in internationalen Leistungsvergleichen und der daraus resultierenden Bildungsreform. Es wird das Ziel der Arbeit formuliert: die Untersuchung der Funktion von Kenntnissen beim Erwerb literarischer Kompetenz anhand von Kurzgeschichten.
Kapitel 2: Theoretischer Teil: Dieses Kapitel befasst sich mit der Definition des Kompetenzbegriffs, analysiert verschiedene Kompetenzmodelle (u.a. Weinert, PISA) und deren Relevanz für den Deutschunterricht. Es werden notwendige Kenntnisse für den Umgang mit Kurzgeschichten identifiziert.
Kapitel 3: Praxisteil: Kapitel 3 untersucht aktuelle Prüfungen zum mittleren Schulabschluss in Bezug auf die Abfrage von Kenntnissen im Umgang mit Kurzgeschichten. Es werden Prüfungsformate aus Brandenburg und Berlin verglichen und analysiert.
Literarische Kompetenz, Kompetenzmodelle, Kurzgeschichte, Sekundarstufe I, Kenntnisse, Bildungsstandards, Prüfungsformate, PISA, Weinert, Lesekompetenz.
Literarische Kompetenz umfasst die Fähigkeit, literarische Texte (wie Kurzgeschichten) zu verstehen, zu interpretieren und deren ästhetische sowie inhaltliche Merkmale einzuordnen.
Die Arbeit stützt sich maßgeblich auf den Kompetenzbegriff von Franz Emanuel Weinert sowie auf die Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz (KMK).
Kurzgeschichten sind ein zentraler Unterrichtsgegenstand am Ende der Sekundarstufe I und werden häufig in Prüfungen zum mittleren Schulabschluss eingesetzt.
Kenntnisse über Gattungsmerkmale und Interpretationstechniken sind die notwendige Basis, um literarische Aufgaben kompetent lösen zu können.
Die Arbeit untersucht, ob Prüfungen notwendige Kenntnisse explizit abfragen oder implizit voraussetzen, und schlägt Verbesserungen für die Aufgabenstellung vor.
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