Diplomarbeit, 2008
95 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen des Strukturwandels der Arbeitsgesellschaft auf die zunehmende Prekarisierung, insbesondere im akademischen Bereich. Sie analysiert die Genese und Ursachen prekärer Beschäftigung, differenziert zwischen proletarischem und akademischem Prekariat und beleuchtet die spezifischen Herausforderungen für Lehrbeauftragte. Ziel ist es, Lösungsansätze für eine integrative Arbeits- und Sozialpolitik zu diskutieren.
Kapitel 1 legt das Problemfeld der zunehmenden Prekarisierung dar und beschreibt den Forschungsstand und die Forschungsfragen der Arbeit. Kapitel 2 analysiert den Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft als Ursache für Verunsicherung, einschließlich Globalisierung, Abwälzung von Unternehmensrisiken und Subjektivierung von Arbeit. Es wird die Situation in Deutschland im europäischen Vergleich beleuchtet. Kapitel 3 beschäftigt sich mit der Genese und den Ursachen prekärer Beschäftigung, differenziert zwischen verschiedenen Begriffen und analysiert die spezifische Situation von Lehrbeauftragten anhand empirischer Daten.
Prekarität, Arbeitsmarkt, Strukturwandel, Globalisierung, Sozialpolitik, Wohlfahrtsstaat, akademisches Prekariat, Lehrbeauftragte, Grundeinkommen, Gewerkschaften, soziale Integration, Flexibilität, Risikogesellschaft.
Der Begriff beschreibt Personen mit hoher Qualifikation (z. B. Lehrbeauftragte), die sich dennoch in unsicheren, unterbezahlten oder atypischen Beschäftigungsverhältnissen befinden.
Die Differenzierung basiert auf der unterschiedlichen Kapitalzusammensetzung (nach Bourdieu), was zu verschiedenen Interessen und Bedürfnissen in der Sozialpolitik führt.
Lehrbeauftragte werden als Prototyp des akademischen Prekariats untersucht, wobei materielle, rechtliche und lebensweltliche Dimensionen ihrer Arbeit analysiert werden.
Ja, die Arbeit diskutiert kritisch, ob Grundeinkommenskonzepte als undifferenzierte Transferleistung die richtige Antwort auf individualisierte Erwerbsverläufe sind.
Als Hauptfaktoren werden die Globalisierung, die Deregulierung des Arbeitsmarktes, die Abwälzung von Unternehmensrisiken auf Individuen und die Subjektivierung von Arbeit genannt.
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