Masterarbeit, 2022
84 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Selbstreguliertes Lernen in der pädagogisch-psychologischen Forschung
2.1 Begriffsbestimmung
2.2 Lernstrategien
2.3 Modelle der Selbstregulation
2.3.1 Prozessmodelle
2.3.2 Schichtenmodelle
2.4 Förderung der Selbstregulation
2.4.1 Fördermodell
2.4.2 Direkte Fördermaßnahmen
2.4.3 Indirekte Fördermaßnahmen
2.5 Zusammenfassung der Qualitätskriterien
3 Selbstreguliertes Lernen in der Unterrichtspraxis
3.1 Selbstregulation im Bildungsplan Baden-Württembergs
3.2 Der Beitrag von Schulbüchern zur Selbstregulation
3.3 Beispiel 1: Feuer löschen – aber richtig!
3.3.1 Anbindung an die pädagogisch-psychologische Forschung
3.3.2 Methodische Analyse Stunde 1: Methoden des Feuerlöschens
3.3.3 Methodische Analyse Stunde 2/3: Typen von Feuerlöschern
3.3.4 Methodische Analyse Stunde 4: Löschen von speziellen Bränden
3.3.5 Methodische Analyse Stunde 5: Verhalten im Brandfall an der eigenen Schule
3.3.6 Analyse und Beurteilung der Qualität des Materials aus Sicht der Pädagogischen Psychologie
3.3.7 Weiterentwicklung der Unterrichtseinheit
3.4 Beispiel 2: Sinneswahrnehmungen erkunden
3.4.1 Anbindung an die pädagogisch-psychologische Forschung
3.4.2 Methodische Analyse 1. Unterrichtsabschnitt: Einführungsphase
3.4.3 Methodische Analyse 2. Unterrichtsabschnitt: Planungsphase
3.4.4 Methodische Analyse 3. Unterrichtsabschnitt: Experimentierphase
3.4.5 Methodische Analyse 4. Unterrichtsabschnitt: Reflexionsphase
3.4.6 Methodische Analyse 5. Unterrichtsabschnitt: Präsentationsphase
3.4.7 Analyse und Beurteilung der Qualität des Materials aus Sicht der Pädagogischen Psychologie
4 Schlussbetrachtungen
4.1 Exkurs: MINT und Mädchen
4.2 Diskussion der Ergebnisse
4.3 Ausblick
Die Arbeit untersucht, wie gut die Förderung selbstregulierten Lernens in praktischen Unterrichtskonzepten für den Fächerverbund Biologie, Naturphänomene und Technik (BNT) der Klassen 5 und 6 an Gymnasien aus Sicht der pädagogisch-psychologischen Forschung gelingt. Ziel ist die Identifikation von Qualitätskriterien für Lehrmaterialien und deren Anwendung in zwei Best-Practice-Beispielen.
3.3.2 Methodische Analyse Stunde 1: Methoden des Feuerlöschens
Im Mittelpunkt der Unterrichtseinheit zum Thema Brände löschen und verhindern stehen die Sicherheit und der Unfallschutz im Sinne der Leitperspektive Prävention und Gesundheitsförderung. Inhaltlich eingebettet ist die Einheit in das Thema „Energie effizient nutzen“ des Bildungsplans für den Fächerverbund BNT (vgl. Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, 2016b). Nach der Unterrichtseinheit „Feuer löschen – aber richtig“ können die Schülerinnen und Schüler im Sinne der prozessbezogenen Bewertungskompetenz naturwissenschaftliche Erkenntnisse für die Lösung von Alltagsfragen sinnvoll einsetzen sowie naturwissenschaftliches und technisches Wissen zur Einschätzung von Risiken und Sicherheitsmaßnahmen nutzen. Inhaltlich werden sie sowohl im Bereich der Denk- und Arbeitsweisen der Naturwissenschaften und Technik als auch im Themenbereich Energie effizient nutzen gefördert. Damit können die Schülerinnen und Schüler am Ende der Einheit an Beispielen naturwissenschaftliche Arbeitsweisen durchführen, diese beschreiben, erläutern und zu einer vorher festgelegten Problemstellung ein technisches Produkt herstellen.
Den Rahmen für die Unterrichtseinheit „Feuer löschen – aber richtig!“ bildet die Frage, was getan werden muss, wenn die Schule brennt. Die Schülerinnen und Schüler werden gebeten in Einzelarbeit die Frage auf einem kleinen Zettel zu beantworten, der im Anschluss von der Lehrerin oder dem Lehrer eingesammelt wird. Einzelarbeit ist an dieser Stelle wichtig, damit die Schülerinnen und Schüler ihren individuellen Lernstand erfassen. Am Ende der Einheit wird diese Frage noch einmal gestellt und durch die Kinder beantwortet. Mit Hilfe dieser Frage wird den Lernenden der Zuwachs an Fähigkeiten und inhaltlichen Kompetenzen erfahrbar gemacht – und zwar, indem die beiden Antworten miteinander abgeglichen werden.
1 Einleitung: Beschreibt die Relevanz des selbstregulierten Lernens im modernen Alltag sowie in der Schule und leitet zur Forschungsfrage über.
2 Selbstreguliertes Lernen in der pädagogisch-psychologischen Forschung: Bietet einen Überblick über Definitionen, Modelle und konkrete Fördermaßnahmen der Selbstregulation.
3 Selbstreguliertes Lernen in der Unterrichtspraxis: Analysiert schulpraktische Materialien des Fächerverbunds BNT auf Basis der vorab erarbeiteten Qualitätskriterien.
4 Schlussbetrachtungen: Diskutiert die gewonnenen Ergebnisse, betrachtet geschlechtsspezifische Aspekte in MINT-Fächern und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Förderung in der Schule.
Selbstreguliertes Lernen, Selbstgesteuertes Lernen, Unterrichtspraxis, Indirekte Förderung, Direkte Förderung, Lehrmaterial, BNT, Implementierung, Fachunterricht, Lernstrategien, Metakognition, Motivation, Emotionen, Selbstbeobachtung, Kompetenzunterstützung
Die Arbeit fokussiert auf die Implementierung und Förderung von kompetentem selbstreguliertem Lernen im Fachunterricht der Klassen 5 und 6 an Gymnasien.
Die Arbeit behandelt psychologische Grundlagen, Fördermodelle, die Analyse und Weiterentwicklung von Unterrichtsmaterialien sowie deren Verankerung in den Bildungsplänen.
Das Ziel ist die Erstellung einer wissenschaftlich fundierten Zusammenstellung hochwertiger Unterrichtsmaterialien, die Lehrkräften als Vorbild für die Praxis dienen.
Es wurde eine qualitative Analyse ausgewählter Unterrichtskonzepte auf Basis von sieben aus der pädagogischen Psychologie abgeleiteten Qualitätskriterien durchgeführt.
Im Hauptteil werden theoretische Modelle erläutert, Qualitätskriterien definiert und konkrete Unterrichtsbeispiele zum Löschen von Bränden sowie der Sinneswahrnehmung detailliert methodisch analysiert.
Die Arbeit wird primär durch die Begriffe selbstreguliertes Lernen, BNT, direkte und indirekte Förderung, Lernstrategien und Unterrichtspraxis geprägt.
Der Exkurs zeigt auf, dass Mädchen in MINT-Fächern oft unterrepräsentiert sind und ihre eigenen Fähigkeiten unterschätzen, was durch gezielte Förderung gesteigert werden kann.
Es besteht ein signifikanter Wissensvorsprung der Forschung; das untersuchte Material weist teils Mängel auf, wobei die Weiterentwicklung durch strukturierte Lerntagebücher und Experimentierkisten die Förderung deutlich verbessern konnte.
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