Bachelorarbeit, 2020
45 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise
2 Das Geschäftsmodell
2.1 Begriffsbestimmung
2.2 Bestandteile eines Geschäftsmodells
2.2.1 Dimensionen und Elemente eines Geschäftsmodells nach Schallmo
2.2.2 Business Model Canvas
2.2.3 Erfolgsrelevante Elemente des Business Model Canvas
2.3 Nutzen
2.4 Einordnung von Geschäftsmodellen
3 Methoden zur Geschäftsmodellentwicklung
3.1 Business Model Design Prozess
3.2 St. Galler Business Model Navigator
3.3 Market Opportunity Navigator
3.4 Vergleich der Methoden
4. „100-Macher“-Geschäftsmodell
4.1 Aktueller Stand
4.2 Anwendung des Market Opportunity Navigators
4.3 Ergebnis des Geschäftsmodells
5 Fazit
Ziel dieser Arbeit ist es, ein systematisches Vorgehen zur Entwicklung von Geschäftsmodellen für Startups zu evaluieren und praktisch auf das „100-Macher-Projekt“ anzuwenden. Hierbei wird untersucht, wie durch Methoden wie den Market Opportunity Navigator wertvolle Marktchancen identifiziert und bewertet werden können, um eine fundierte Geschäftsstrategie zu entwickeln.
Die Kundendimension
Die Kundendimension beinhaltet die Kundensegmente, die Kundenkanäle und die Kundenbeziehungen des Geschäftsmodells. Anhand dieser Elemente soll hauptsächlich die Frage beantwortet werden, für wen die Leistung erbracht werden soll (Schallmo, 2018, S. 63).
Das Kundensegment beschreibt die Zielgruppe, die das Unternehmen durch das Geschäftsmodell erreicht. Die Kunden unterscheiden sich durch ihre Bedürfnisse, ihre Zahlungsbereitschaft und ihren Wert für das Geschäft.
Arten des Kundensegements sind der Massenmarkt, der Nischenmarkt und der diversifizierte Markt. So beschreibt der Massenmarkt bei einem deutschen Kaffeeanbieter beispielsweise alle Kaffeetrinker in Deutschland. Ein Nischenmarkt könnten die deutschen Kaffeetrinker sein, die einen großen Wert auf hohe Qualität legen und über die nötige Zahlungsfähigkeit verfügen. Bei einem diversifizierten Markt wird die Kundengruppe eines Nischenmarktes weiter unterteilt (Schallmo, 2018, S. 64).
Die Kundenkanäle beschreiben die Art, wie ein Kunde erreicht wird. Dabei lassen sich Kommunikationskanäle und Vertriebskanäle unterscheiden. Durch die Kommunikationskanäle kann der Kunde über die Leistungen und Angebote informiert werden und mit dem Unternehmen in Kontakt treten. Die Vertriebskanäle dienen dazu, die Leistungen zu dem Kunden zu transferieren (Schallmo, 2018, S. 65).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Geschäftsmodellinnovationen in Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2 Das Geschäftsmodell: Dieses Kapitel liefert ein theoretisches Grundverständnis von Geschäftsmodellen sowie deren Bestandteile mit Fokus auf den Ansätzen von Schallmo und dem Business Model Canvas.
3 Methoden zur Geschäftsmodellentwicklung: Es werden verschiedene Ansätze wie der Business Model Design Prozess, der St. Galler Business Model Navigator sowie der Market Opportunity Navigator vorgestellt und verglichen.
4. „100-Macher“-Geschäftsmodell: In diesem praktischen Teil wird die Anwendung des Market Opportunity Navigators auf das 100-Macher-Projekt dokumentiert, um ein fundiertes Geschäftsmodell zu erarbeiten.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und kritisiert die Abstraktion der gewählten Methode, während es den hohen Nutzwert der strukturierten Marktanalyse hervorhebt.
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Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung und Erneuerung von Geschäftsmodellen für Startups im Kontext sich wandelnder Märkte.
Die Schwerpunkte liegen auf dem theoretischen Verständnis von Geschäftsmodellkomponenten, dem Methodenvergleich für Innovationen und der praktischen Anwendung von Tools zur Identifikation von Marktchancen.
Das Ziel ist es, ein geeignetes methodisches Vorgehen für die Entwicklung eines Geschäftsmodells zu finden und dieses praxisnah am 100-Macher-Projekt zu testen.
Es werden der Business Model Design Prozess, der St. Galler Business Model Navigator sowie primär der Market Opportunity Navigator analysiert und angewendet.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Definition von Geschäftsmodellen, einen methodischen Vergleich und die konkrete Anwendung des Market Opportunity Navigators auf das 100-Macher-Projekt.
Zu den zentralen Begriffen gehören Geschäftsmodellinnovation, Marktchancen, Business Model Canvas, Wertschöpfung und Startups.
Die Methode bietet laut Autor eine sehr gute, klar strukturierte Übersicht über die Fähigkeiten eines Projekts und ermöglicht eine systematische Bewertung von Marktchancen bei geringem Mitteleinsatz.
Die Analyse ergab fünf konkrete Marktchancen, wobei Online-Kurse und Vorträge ein hohes Potenzial bieten, während eine Community eher als wertvolle, wenn auch umsatzschwache Begleitung dient.
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