Diplomarbeit, 2007
114 Seiten, Note: 3,0
1 Einleitung
2 Einführung in die Thematik Wissen
2.1 Wissensmanagement
2.2 Definition Wissen
2.3 Arten von Wissen
2.3.1 Implizites und Explizites Wissen
2.3.2 Organisationales und Personales Wissen
2.4 Unterschied Daten, Information, Wissen
2.4.1 Systemtheoretischer Erklärungsansatz (nach Willke)
2.4.2 Erklärung anhand der Wissenstreppe nach North
2.4.3 Erklärung durch Nonaka/Takeuchi
2.5 Austausch von Wissen
2.5.1 Grundschema
2.5.2 Erweitertes Modell
2.6 Zusammenfassung
3 Intranet
3.1 Definition
3.2 Einsatzfelder und mögliche Anwendungen
3.3 Auswirkungen auf die Kommunikation
3.4 Zusammenfassung
4 Systemtheoretische Grundlagen
4.1 Die Bedeutung der Systemtheorie für die Organisationsentwicklung
4.2 Sprache und Grundbegriffe der Systemtheorie
4.2.1 Definition System
4.2.2 Eigenschaften von Systemen
4.3 Theorie sozialer Systeme
4.3.1 Selbstreferentielle Systeme
4.3.2 Komplexitätsbegriff
4.3.3 Kontingenz
4.3.4 Sinn
4.3.5 Autopoietische Geschlossenheit
4.3.6 Kommunikation
4.4 System und Umwelt
4.5 Unternehmen als soziales System
4.6 Vorteile der Systemtheorie
4.7 Zusammenfassung
5 Systemische Beratung
5.1 Systemische Schleife als Basismodell
5.2 Interventionen
5.2.1 Interventionsbaum
5.2.2 Interventionswerkzeuge
5.2.3 Reflecting Team
5.2.4 Positive Konnotation
5.2.5 Das Gute im Schlechten
5.2.6 Reframing - Umdeutung
5.2.7 Splitting
5.2.8 Paradoxe Intervention
5.2.9 Zirkuläre Fragen
5.2.10 Zusammenfassung Intervention
5.3 Hypothesen
5.4 Zusammenfassung
6 Empirische Untersuchung
6.1 Beschreibung der Ausgangssituation
6.2 Festlegung des Systems
6.3 Beschreibung der Vorgangsweise
6.4 Informationssammlung durch Zähler
6.4.1 Erklärung Zähler
6.4.2 Ergebnisse des Zählers
6.5 Information und Intervention durch Fragebogen
6.5.1 Fragebogen
6.5.2 Ergebnisse des Fragebogens
6.5.3 Nachbetrachtung des Fragebogens hinsichtlich Intervention
6.6 Intervention und Hypothesenbildung durch Interviews
6.6.1 Interviews
6.6.2 Ergebnisse Interviews
6.6.3 Resultierende Hypothesen
6.7 Interventionen
7 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht, welche Interventionen umgesetzt werden können, um die Intranet-Nutzung in der Raiffeisen Centrobank AG zu steigern und somit den Wissens- und Informationsaustausch zu verbessern. Der Fokus liegt dabei auf der Anwendung systemtheoretischer Beratungsansätze.
2.3.1 Implizites und Explizites Wissen
Die Unterscheidung in implizites und explizites Wissen wird hier auf Polanyis Unterscheidung bezogen. Polanyi spricht davon, dass „wir mehr wissen, als wir zu sagen wissen.“ Polanyi untermauert diese Aussage sehr eindrucksvoll mit einer Beschreibung. So ist es uns z.B. möglich, jemanden anhand des Gesichts unter vielen anderen zu erkennen. Wie wir dieses Gesicht erkennen, können wir für gewöhnlich jedoch nicht erklären.
Nonaka und Takeuchi beziehen sich bei ihren Beschreibungen auf die Unterscheidung von Polanyi und beschreiben implizites Wissen als persönlich, kontextspezifisch und nur schwer kommunizierbar. Hingegen lässt sich das explizite Wissen in formaler, systematischer Sprache weitergeben.
In weiterer Folge legen sie fest, dass das implizite Wissen technische und kognitive Elemente enthält. Dabei sind unter den technischen Elementen konkretes Know-how, handwerkliches Geschick und Fertigkeiten zu verstehen. Die kognitiven Elemente beziehen sich auf Bilder und Visionen, die sich jemand macht.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Relevanz des Wissensmanagements in Unternehmen dar und führt die zentrale Fragestellung zur Verbesserung der Intranet-Nutzung bei der Raiffeisen Centrobank AG ein.
2 Einführung in die Thematik Wissen: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe Wissen, Information und Daten sowie deren Abhängigkeiten und stellt verschiedene Wissensmodelle vor.
3 Intranet: Hier wird das Intranet als Medium der internen Kommunikation beleuchtet und dessen Einsatzmöglichkeiten sowie Auswirkungen auf Unternehmenskulturen diskutiert.
4 Systemtheoretische Grundlagen: Dieses Kapitel legt das theoretische Fundament der systemischen Beratung dar, indem es Organisationen als soziale, autopoietische Systeme definiert.
5 Systemische Beratung: Der Fokus liegt auf der methodischen Vorgehensweise systemischer Beratung, insbesondere der systemischen Schleife als Basismodell für Interventionen.
6 Empirische Untersuchung: Dieser Teil beschreibt die methodische Vorgehensweise der Fallstudie bei der Raiffeisen Centrobank AG, inklusive Zähler-Auswertung, Fragebogen und Interviews zur Identifikation von Interventionen.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und bestätigt die Hypothese, dass Informationslücken über Intranet-Funktionalitäten die Nutzung signifikant hemmen.
Wissensmanagement, Intranet, Systemtheorie, Systemische Beratung, Interventionen, Wissensaustausch, Organisationsentwicklung, Soziale Systeme, Autopoiesis, Kommunikation, Daten, Information, Fragebogen, Empirische Untersuchung, Wissensmodell
Die Arbeit untersucht, wie durch systemische Interventionen die Intranet-Nutzung in der Raiffeisen Centrobank AG zur Förderung des Wissensaustausches gesteigert werden kann.
Die zentralen Themen umfassen die Systemtheorie, systemische Beratungsmethoden, Wissensmanagement und die technische sowie organisatorische Rolle von Intranets in Unternehmen.
Die zentrale Frage ist, welche gezielten Interventionen gesetzt werden können, um die Akzeptanz und Nutzung des Intranets als Wissensmedium zu erhöhen.
Es wird ein qualitativer Ansatz im Rahmen einer Fallstudie gewählt, gestützt auf systemtheoretische Konzepte, Fragebögen und zirkuläre Interviews.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Systemtheorie, Wissensbegriffe), die Vorstellung des Beratungsmodells (systemische Schleife) sowie die empirische Analyse der Ausgangslage in der Raiffeisen Centrobank AG.
Wissensmanagement, Systemtheorie, Systemische Beratung, Intervention, Intranet, Organisationsentwicklung.
Das System wurde nicht über Abteilungen, sondern über jene Mitarbeiter definiert, die sich mit der Wartung und Bereitstellung von Inhalten im Intranet befassen, um eine spezifische Gruppe für die Interventionsplanung zu identifizieren.
Die Arbeit widerlegte die Annahme, dass das Intranet grundsätzlich abgelehnt wird, und zeigte auf, dass vor allem Unkenntnis über die Möglichkeiten zur Mitgestaltung und Bereitstellung von Informationen der Hauptgrund für die geringe Nutzung war.
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