Doktorarbeit / Dissertation, 2002
205 Seiten, Note: cum laude
Die Dissertation untersucht ein Verfahren zur naturschutzfachlichen Evaluation von Erstaufforstungen. Ziel ist die Entwicklung und Anwendung einer Methode zur Bewertung der ökologischen Qualität von neu angelegten Wäldern.
Die Einleitung stellt die Arbeitshypothesen vor. Kapitel 2 beleuchtet den Hintergrund, insbesondere die Diskussion um Erstaufforstungen und die naturschutzfachliche Bewertung. Kapitel 3 beschreibt den theoretischen Rahmen und die Methodik, einschließlich der verwendeten Planungsmethoden, Leitbilder des Arten- und Biotopschutzes, und der Wirkungsanalyse mit verschiedenen Bewertungskriterien und Indikatoren (Baumartenvielfalt, Naturnähe, Seltenheit des Biotops, Strukturpotential, Waldrandausprägung, Biotopverbund, Landnutzungsverhältnis und Randlinien-Vorkommen). Die Kapitel 4 und 5 präsentieren die Ergebnisse der Fallstudien in den Regionen Apolda und Dassel, einschließlich der Planungsgrundlagen und flächenspezifischen Ergebnisse. Die Diskussion in Kapitel 6 betrachtet die Instrumentalisierung der naturschutzfachlichen Bewertung, die Indikatoren, Planungsvoraussetzungen, und die Transferierbarkeit des Verfahrens.
Erstaufforstung, Naturschutz, Biodiversität, Wirkungsanalyse, Bewertungskriterien, Indikatoren, Baumartenvielfalt, Naturnähe, Biotopverbund, Regionale Planung, Fallstudien, Apolda, Dassel.
Ziel ist es, landwirtschaftliche Nutzflächen (ca. 1-3 %) in Wald umzuwandeln, um ökologische Vorteile zu erzielen, Biodiversität zu fördern und den Waldanteil insgesamt zu erhöhen.
Es gibt oft konkurrierende Leitbilder zwischen Forstwirtschaft, Landwirtschaft und Naturschutz. Entscheidungen sind für Grundbesitzer oft schwer kalkulierbar, da klare, allgemein gültige Konzepte fehlen.
Wichtige Indikatoren sind die Baumartenvielfalt, die Naturnähe, die Waldrandausprägung, der Biotopverbund sowie das Strukturpotential der Fläche.
Der Biotopverbund bezeichnet die Vernetzung von Lebensräumen, um Tier- und Pflanzenarten die Wanderung und den genetischen Austausch zwischen isolierten Flächen zu ermöglichen.
Die Dissertation untersuchte Fallstudien in der Region Apolda (Thüringen) und der Region Dassel (Niedersachsen), um die Transferierbarkeit des Verfahrens zu prüfen.
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