Magisterarbeit, 2007
145 Seiten, Note: 1,7
Diese Magisterarbeit untersucht die Rolle der Ethnologie in der Entwicklungszusammenarbeit mit indigenen Völkern Lateinamerikas. Sie analysiert verschiedene Ansätze der Entwicklungszusammenarbeit und deren Auswirkungen auf indigene Gemeinschaften. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Diskussion der Rolle und des möglichen zukünftigen Engagements von Ethnologen in diesem Kontext.
Die Einleitung beschreibt die Forschungsfrage und den bisherigen Forschungsstand. Das Kapitel zu Methoden und Quellen erläutert die angewandte Methodik. Die Kapitel zur Ethnologie und Entwicklungszusammenarbeit beleuchten verschiedene ethnologische Ansätze und deren Relevanz für die Entwicklungszusammenarbeit. Das Kapitel zu indigenen Völkern in Lateinamerika untersucht verschiedene Konzepte und Politiken des Umgangs mit indigenen Bevölkerungsgruppen. Die folgenden Kapitel präsentieren Fallstudien von Entwicklungsprojekten in Ecuador und im Amazonasbecken, analysieren deren Kontext, Umsetzung und Ergebnisse, sowie die Rolle der beteiligten Ethnologen.
Entwicklungszusammenarbeit, indigene Völker, Lateinamerika, Ethnologie, etnodesarrollo, Integration, Partizipation, Weltbank, GTZ, Ecuador, Amazonasbecken, kulturelle Sensibilität.
Ethnologen führen sozialwissenschaftliche Analysen durch, um Projekte kulturell sensibel zu gestalten und den Erfolg der Zusammenarbeit mit indigenen Völkern zu sichern.
Der klassische Indigenismus zielte auf die Integration Indigener in den Nationalstaat ab, während der Indianismus die Eigenständigkeit und die Definition eigener Entwicklungsziele durch die Indigenen selbst betont.
Die Weltbank setzt Ethnologen oft systematisch für Kontextanalysen ein, während in der deutschen bilateralen EZ die Arbeit von Ethnologen noch weniger stark institutionalisiert ist.
Es bezeichnet ein Konzept der ethnischen Entwicklung, das auf der Stärkung der kulturellen Identität und der Selbstbestimmung indigener Gemeinschaften basiert.
Die Arbeit analysiert Entwicklungsprojekte der Weltbank und der GTZ in Ecuador sowie Projekte zur Stärkung indigener Organisationen im Amazonasbecken.
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