Magisterarbeit, 2008
219 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
2 PROBLEMSTELLUNG
3 GRUNDLAGEN
3.1 PHYSIOLOGISCHE GRUNDLAGEN DER KRAFTENTFALTUNG
3.1.1 Organisation der Nervenzelle (Neuron)
3.1.2 Organisation des Skelettmuskels
3.1.3 Aktionspotential
3.1.4 Kontraktionsmechanismus quergestreifter Muskeln
3.1.5 Aktivitätsmuster der motorischen Einheiten und Muskelfasertypen
3.1.6 HILLsche Gleichung
3.2 PHYSIOLOGISCHE GRUNDLAGEN BESTIMMTER REFLEXE
3.2.1 Muskelspindel und Golgi-Sehnenorgan
3.2.2 Monosynaptischer Dehnungsreflex und Golgi-Sehnenreflex
3.3 THEORETISCHE GRUNDLAGEN DER KRAFT
3.3.1 Die Fähigkeit Kraft
3.3.2 Maximalkraft
3.3.2.1 Kraftausdauer
3.3.2.2 Schnellkraft
3.3.3 Schnellkraft im Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus (DVZ)
4 EINFLUSSGRÖßEN UND ADAPTATIONEN
4.1 NEURONALE EINFLUSSGRÖßEN UND DEREN ANPASSUNGEN
4.1.1 Intermuskuläre Koordination
4.1.2 Intramuskuläre Koordination
4.1.2.1 Rekrutierung
4.1.2.2 Frequenzierung
4.1.2.3 Synchronisation
4.2 MORPHOLOGISCHE EINFLUSSGRÖßEN UND DEREN ANPASSUNGEN
4.2.1 Muskelhypertrophie
4.2.2 Zeitlicher Verlauf neuronaler Anpassungen und der Hypertrophie
4.2.3 Hyperplasie
4.2.4 Fasertypenverhältnis und -ausprägung
4.2.5 Bindegewebe
4.2.6 Enzymatische Kapazität und Kapillarisierung
4.3 EINFLUSSGRÖßEN UND ANPASSUNGEN DES DVZ
4.3.1 Effizienter Muskelquerschnitt und günstige Muskelfaserzusammensetzung
4.3.2 Muskel- und Sehnenelastizität
4.3.2.1 Short range elastic stiffness (SRES)
4.3.2.2 Sehnenelastizität
4.3.3 Neuronale Einflussgrößen
4.3.3.1 Vorinnervation
4.3.3.2 Dehnungsreflexaktivität
4.3.4 Der Countermovement Jump - eine reaktive Leistung?
4.3.5 Hemmmechanismen
4.4 SPEZIFITÄT DER ANPASSUNGEN
4.4.1 Spezifität der Trainingsübung hinsichtlich des Bewegungsmusters
4.4.2 Spezifität der Übung in Bezug auf die Kontraktionsgeschwindigkeit
4.4.3 Spezifität der Übung hinsichtlich des Kontraktionstyps und Gelenkwinkels
5 TRAININGSMETHODEN
5.1 BELASTUNGSNORMATIVA
5.2 PRINZIPIEN BZW. RICHTLINIEN DES KRAFTTRAININGS
5.3 SYSTEMATISIERUNG DER TRAININGSMETHODEN
5.3.1 Methoden zur Steigerung der Maximalkraft
5.3.1.1 Maximalkrafttrainingsmethoden zur Muskelquerschnittsvergrößerung
5.3.1.2 Maximalkrafttrainingsmethoden zur Verbesserung der intramuskulären Koordination
5.3.2 Methoden zur Verbesserung des reaktiven Kraftverhaltens
6 FRAGESTELLUNGEN UND HYPOTHESEN
7 UNTERSUCHUNGSMETHODIK
7.1 PERSONENSTICHPROBE
7.2 MESSVERFAHREN UND MERKMALSSTICHPROBE
7.2.1 Dynamisch-konzentrische Maximalkraft-Messung
7.2.2 Standard-Sprungkrafttest
7.2.2.1 Squat Jump (SJ)
7.2.2.2 Countermovement Jump (CMJ)
7.2.2.3 Drop Jump (DJ)
7.3 UNTERSUCHUNGSDESIGN UND –ABLAUF
7.3.1 Trainingsprogramm
7.3.2 Trainingsübungen
7.3.2.1 Kniebeuge
7.3.2.2 45°-Beinpresse
7.4 DATENVERARBEITUNG UND STATISTIK
8 ERGEBNISSE
8.1 DIE ENTWICKLUNG DES EINER-WIEDERHOLUNGS-MAXIMUMS
8.2 DIE ENTWICKLUNG DER SQUAT JUMP - HÖHEN
8.3 DIE ENTWICKLUNG DER COUNTERMOVEMENT JUMP - HÖHEN
8.4 DIE ENTWICKLUNG DER DROP JUMPS AUS VERSCHIEDENEN FALLHÖHEN
8.4.1 Ergebnisse der Leistungsindizes der Drop Jumps aus 24cm Fallhöhe
8.4.2 Ergebnisse der Leistungsindizes der Drop Jumps aus 32cm Fallhöhe
8.4.3 Ergebnisse der Leistungsindizes der Drop Jumps aus 40cm Fallhöhe
8.4.4 Ergebnisse der Indizes der Drop Jumps aus 48cm Fallhöhe
8.5 KORRELATIONEN
8.5.1 Zusammenhang zwischen dynamischer Maximalkraft und SJ-Höhe
8.5.2 Zusammenhang zwischen dynamischer Maximalkraft und CMJ-Höhe
8.6 TABELLARISCHE ZUSAMMENFASSUNG DER RELEVANTEN TESTERGEBNISSE
9 DISKUSSION
9.1 DYNAMISCHE MAXIMALKRAFT
9.2 SQUAT JUMP
9.3 COUNTERMOVEMENT JUMP
9.4 DROP JUMP
9.4.1 Drop Jump aus 24 cm Höhe
9.4.2 Drop Jump aus 32 cm Höhe
9.4.3 Drop Jump aus 40 cm Höhe
9.4.4 Drop Jump aus 48 cm Höhe
9.4.5 Entwicklung der Drop Jumps aus verschiedenen Höhen
10 SCHLUSSBETRACHTUNG
11 ZUSAMMENFASSUNG
12 LITERATURVERZEICHNIS
13 ANHANG
13.1 ABBILDUNGSVERZEICHNIS
13.2 TABELLENVERZEICHNIS
Die vorliegende Arbeit untersucht und vergleicht die Auswirkungen einer spezifischen Krafttrainingsmethode (Blockmethode) auf die Sprungkraftleistung bei zwei unterschiedlichen Übungen, der Nackenkniebeuge und der 45°-Beinpresse, um zu bestimmen, welche Übung effektiver für die Leistungsentwicklung im Standard-Sprungkrafttest ist.
Die dynamische Realisation der Maximalkraft
Die dynamische Realisation der Maximalkraft ist die Fähigkeit potentielle Energie in dynamisch realisierbare Kraft umzusetzen. „Sie drückt sich in relativen dynamischen Kraftmaxima bei definierten Bewegungsgeschwindigkeiten aus“ (HEYDEN u.a., 1988, S. 42), wird „weitgehend vom Niveau der Maximalkraft bestimmt“ (RACHOR, GÜLLICH & SCHMIDTBLEICHER, 1998, S. 14) und ist außerdem von der Muskelkontraktionszeit abhängig (vgl. PAMPUS, 1995). Dabei wird bei höherem zu überwindenden Widerstand der Zusammenhang zwischen der Maximalkraft und deren dynamischen Realisation umso höher (s. Abb. 3.13; vgl. RACHOR u.a., 1998; ZACIORSKY, 2000).
Krafteinsätze gegen Widerstände, die länger als 200 ms dauern, sind vorwiegend durch das dynamische Kraftmaximum und damit durch die Maximalkraft bestimmt (vgl. SCHMIDTBLEICHER, 2003e).
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung des Krafttrainings im Leistungssport und wirft die Forschungsfrage nach der Effektivität der Kniebeuge gegenüber der Beinpresse im Hinblick auf Sprungkrafttests auf.
2 PROBLEMSTELLUNG: Hier wird das Ziel der Untersuchung definiert, die Auswirkungen der Blockmethode mit zwei verschiedenen Übungen auf den Sprungkrafttest zu vergleichen und den methodischen Aufbau der Arbeit skizziert.
3 GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel erläutert die physiologischen Mechanismen der Muskelkontraktion, Reflexe sowie die theoretischen Konzepte von Maximal-, Schnell- und Reaktivkraft.
4 EINFLUSSGRÖßEN UND ADAPTATIONEN: Es werden neuronale und morphologische Anpassungsprozesse durch Training sowie die Spezifität von Krafttrainingsübungen detailliert analysiert.
5 TRAININGSMETHODEN: Dieser Teil beschreibt Belastungsnormativa und Trainingsprinzipien und systematisierte Methoden zur Steigerung der Maximal- und Reaktivkraft.
6 FRAGESTELLUNGEN UND HYPOTHESEN: Formulierungen der konkreten Forschungsfragen und wissenschaftlichen Hypothesen bezüglich der Trainingswirkung der Kniebeuge und Beinpresse.
7 UNTERSUCHUNGSMETHODIK: Beschreibung der Probandenstichprobe, der Messverfahren (Maximalkraft- und Sprungtests) sowie des Trainingsdesigns und der statistischen Auswertungsmethoden.
8 ERGEBNISSE: Detaillierte Darstellung der statistischen Auswertungen zu den Veränderungen der Kraft- und Sprungparameter in den verschiedenen Gruppen.
9 DISKUSSION: Interpretation der Ergebnisse unter Berücksichtigung der Trainingsspezifität, neuronaler und koordinativer Anpassungen sowie der Übungscharakteristika.
10 SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassendes Fazit zur Effektivität der untersuchten Trainingsmethoden und Empfehlungen für die Trainingspraxis.
11 ZUSAMMENFASSUNG: Kurzer Rückblick auf das Studiendesign, die Ergebnisse und die Schlussfolgerungen der Untersuchung.
Maximalkraft, Schnellkraft, Reaktivkraft, Blocktraining, Kniebeuge, Beinpresse, Sprungkrafttest, Intermuskuläre Koordination, Intramuskuläre Koordination, Hypertrophie, Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus, Elektromyografie, Trainingsmethodik, Leistungsdiagnostik
Die Arbeit untersucht den Vergleich zweier spezifischer Krafttrainingsübungen (Kniebeuge und Beinpresse) mittels einer Block-Trainingsmethode und deren Auswirkung auf die Sprungkraftleistung bei Sportstudierenden.
Die zentralen Themen umfassen die physiologischen und neuronalen Grundlagen der Kraftentfaltung, die Mechanismen des Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus sowie die methodischen Aspekte der Trainingsplanung im Bereich Maximal- und Schnellkraft.
Das primäre Ziel ist es, empirisch zu prüfen, ob die Nackenkniebeuge oder die 45°-Beinpresse bei Anwendung einer Blockmethode effektiver zur Leistungssteigerung im Standard-Sprungkrafttest beitragen.
Es wurde ein experimentelles Untersuchungsdesign mit zwei Trainingsgruppen und einer Kontrollgruppe genutzt. Die statistische Auswertung erfolgte primär über Varianzanalysen mit Messwiederholungen sowie verschiedenen post-hoc Tests.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Kraft- und Anpassungsgrößen, eine detaillierte Erläuterung der Trainingsmethoden sowie die Darstellung und Diskussion der experimentellen Untersuchungsergebnisse.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Maximalkraft, Schnellkraft, Reaktivkraft, Übungsspezifität und neuromuskuläre Anpassungen geprägt.
Die Übungswahl war entscheidend, da eine höhere Übungsspezifität (im Fall der Kniebeuge) ein vorteilhafteres intermuskuläres Koordinationsmuster für die dynamischen Anforderungen des Sprunges bietet.
Die Beinpresse konnte das für den Sprung notwendige intermuskuläre Koordinationsmuster nicht optimal ansteuern, da die Bewegung in der Beinpresse technologisch anders gelagert ist und beispielsweise keine Rumpfstabilisierung wie bei der Kniebeuge erfordert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

