Examensarbeit, 2009
48 Seiten, Note: 1,3
1 FACHINHALTE UND KOMPETENZEN
1.1 DER KOMPETENZBEGRIFF DER OECD
1.1.1 KOMPETENZKATEGORIE 1: INTERAKTIVE ANWENDUNG VON MEDIEN UND MITTELN (TOOLS)
1.1.2 KOMPETENZKATEGORIE 2: INTERAGIEREN IN HETEROGENEN GRUPPEN
1.1.3 KOMPETENZKATEGORIE 3: EIGENSTÄNDIGES HANDELN
1.2 DIE KOMPETENZBEGRIFFE DER KMK UND IN DEN EPA
1.2.1 KMK
1.2.2 EPA DARSTELLENDES SPIEL
1.3 DIFFERENZEN: OECD/ KMK/ EPA
1.4 DIE KOMPETENZBEGRIFFE DER LÄNDER
1.4.1 BADEN-WÜRTTEMBERG
1.4.2 BERLIN
1.4.3 BREMEN
1.4.4 HAMBURG
1.4.5 HESSEN
1.4.6 MECKLENBURG-VORPOMMERN
1.4.7 SAARLAND
1.4.8 SCHLESWIG-HOLSTEIN
1.4.9 THÜRINGEN
1.5 DIFFERENZEN: EPA – BUNDESLÄNDER
2 ANFORDERUNGSBEREICHE
2.1 EPA
2.1.1 EXKURS: EPA DEUTSCH
2.2 BUNDESLÄNDER
2.2.1 EXKURS: STANDARDS DER KMK
3 AUFGABENSTELLUNGEN FÜR DIE ABITURPRÜFUNG
3.1 EPA
3.2 BUNDESLÄNDER
4 RESÜMEE
Die Arbeit untersucht die Umsetzung der „Einheitlichen Prüfungsanforderungen“ (EPA) für das Fach Darstellendes Spiel in den Bundesländern. Das Ziel ist es zu analysieren, inwiefern die Vorgaben der Kultusministerkonferenz (KMK) und der OECD in den jeweiligen landesspezifischen Rahmenplänen aufgegriffen und kompetenzorientiert umgesetzt wurden.
1.1 Der Kompetenzbegriff der OECD
Seit Mitte der 90er Jahre wurden in den Studien „Programme for International Student Assessment (PISA)“, „Adult Literacy and Life Skills Survey (ALL)“ und im Projekt „Definition and Selection of Competencies (DeSeCo)“ der Kompetenzbegriff so weit entwickelt, dass er für die Arbeit der o.g. Untersuchungen die Grundlage bilden konnte. Aufgrund der sehr breite Rezeption der Arbeiten in Wissenschaft, Politik, Schule und interessierter Öffentlichkeit wirken die vorgenommen Definitionen international standardisierend.
Die Kompetenzen, die in den OECD-Studien identifiziert werden, sind dort als Grundlage für ein erfolgreiches Leben und eine gut funktionierende Gesellschaft beschrieben. Aus der Vielzahl der möglichen Kompetenzen heraus werden Schlüsselkompetenzen (transversale Kompetenzen) gekennzeichnet, die sich durch folgende Merkmale auszeichnen:
• sie tragen zu wertvollen Ergebnissen für die Gesellschaft und die Menschen bei
• sie helfen den Menschen dabei, wichtige Anforderungen unter verschiedenen Rahmenbedingungen zu erfüllen und
• sie sind nicht nur für Spezialisten, sondern für alle wichtig.
„Nachhaltige Entwicklung und sozialer Zusammenhalt hängen entscheidend von den Kompetenzen der gesamten Bevölkerung ab – wobei der Begriff Kompetenzen Wissen, Fertigkeiten, Einstellungen und Wertvorstellungen umfasst.“ (OECD 2003, 9)
Die OECD-Bildungsminister formulieren dabei einen konzeptuellen Referenzrahmen, der Merkmale aufzeigt, die allen Kompetenzen zugrunde liegen. Die Schlüsselkompetenzen beschreiben die „Mobilisierung von kognitiven, praktischen und kreativen Fähigkeiten sowie psychosoziale Ressourcen wie Einstellungen, Motivation und Wertvorstellungen. Sie gehen in jedem Fall weit über das Vorhandensein und die einfache Wiedergabe von Wissen hinaus.“ (OECD, 2003, 9; Hervorhebung vom Autor)
1 FACHINHALTE UND KOMPETENZEN: Dieses Kapitel erläutert den Kompetenzbegriff ausgehend von der OECD bis hin zur spezifischen Definition in den EPA für das Fach Darstellendes Spiel sowie dessen Umsetzung in neun verschiedenen Bundesländern.
2 ANFORDERUNGSBEREICHE: Hier werden die kognitiven Niveaustufen der EPA analysiert und kritisch in Bezug auf das Fach Darstellendes Spiel sowie auf deren Anwendung in den Bundesländern und im Vergleich zum Fach Deutsch geprüft.
3 AUFGABENSTELLUNGEN FÜR DIE ABITURPRÜFUNG: Dieses Kapitel vergleicht die geforderten Prüfungsstrukturen der EPA mit der Praxis in den Bundesländern und beleuchtet die Diskrepanz zwischen zentralen Vorgaben und lokaler Ausgestaltung.
4 RESÜMEE: Das abschließende Kapitel fasst die heterogene Bildungslandschaft zusammen und betont den Bedarf einer stärkeren Standardisierung sowie Überarbeitung der EPA, um den Anforderungen eines modernen Leistungskurses gerecht zu werden.
Darstellendes Spiel, Kompetenzbegriff, OECD, KMK, EPA, Abiturprüfung, Rahmenpläne, Anforderungsbereiche, Theaterästhetik, Bildungsstandards, Fachdidaktik, Schulpraxis, Kompetenzorientierung, Lehrerbildung, Leistungskurs
Die Arbeit analysiert, wie die „Einheitlichen Prüfungsanforderungen“ (EPA) für das Fach Darstellendes Spiel auf Länderebene in Deutschland in Rahmenpläne und Prüfungsvorgaben umgesetzt werden.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Themenbereiche Fachinhalte und Kompetenzen, Anforderungsbereiche in Prüfungen sowie die Struktur von Aufgabenstellungen für das Abitur.
Das Ziel ist die kritische Evaluierung, ob die landesspezifischen Regelungen den KMK-Vorgaben entsprechen und wie konsistent der Kompetenzbegriff in der aktuellen Schullandschaft verwendet wird.
Die Autorin oder der Autor verwendet eine vergleichende Analyse der vorliegenden offiziellen Rahmenpläne und EPA-Dokumente der Kultusministerkonferenz.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Kompetenzbegriff (OECD/KMK/EPA), den Anforderungsbereichen der Prüfung sowie einer Bestandsaufnahme der praktischen Umsetzung in verschiedenen Bundesländern.
Die Arbeit lässt sich am besten mit den Begriffen Darstellendes Spiel, Kompetenzorientierung, Abiturprüfung und Bildungspolitik beschreiben.
Der Exkurs verdeutlicht, dass die EPA für das Fach Darstellendes Spiel stark an das Fach Deutsch angelehnt sind, was die spezifische Problematik der ganzheitlichen, theatralen Gestaltung in einem starren Anforderungsschema hervorhebt.
Reflexivität wird als Kernkriterium für Schlüsselkompetenzen nach OECD-Modell definiert und bildet den theoretischen Maßstab, anhand dessen die verschiedenen Rahmenpläne auf ihre Konsistenz geprüft werden.
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