Doktorarbeit / Dissertation, 2008
283 Seiten, Note: 2
Diese Dissertation befasst sich mit der Entwicklung und Evaluierung zweier neuartiger Technologien zur Erzeugung von Airgap-Strukturen in Metallisierungssystemen integrierter Schaltkreise. Die Hauptziele sind die konventionelle Prozessierung, die Skalierbarkeit der Technologien, der Einsatz in dichtest gepackten Ebenen und die selektive Airgap-Erzeugung.
Kapitel 2 beschreibt Leitbahnsysteme, das RC-Produkt und low-k Materialien, einschließlich der Airgap-Ansätze. Kapitel 3 stellt die entwickelten Konzepte "Maske" und "Spacer" vor. Kapitel 4 erläutert die Einzelprozesse (PECVD, Lithografie, Ätzen, Metallisierung, CMP). Kapitel 5 dokumentiert die Präparation der Airgaps und Integrationsaspekte (CMP, Wechselwirkungen mit HF). Kapitel 6 beschreibt die Charakterisierung (elektrische Kapazität, Leckstrom, thermisches Verhalten, mechanische Simulationen).
Air Gap, Low-k, Opfermaterial, PECVD, SiC:H, Fluorwasserstoffsäure, Spacer, FEM-Simulation, Technologie, Metallisierung, Damascene, Halbleitertechnologie, Signalverzögerung, keff , hybride Integration, Verdrahtung, Leitbahnsystem.
Airgaps sind Luftspalte in der Metallisierung von Chips, die als extremes Low-k-Dielektrikum dienen, um die Kapazität zwischen Leitbahnen zu senken und die Signalverzögerung zu minimieren.
Die Dissertation beschreibt die "Maske-Technologie" und die "Spacer-Technologie" zur selektiven und skalierbaren Erzeugung von Luftspalten.
HF wird zum nasschemischen Ätzen von Opferschichten (wie SiO2) verwendet. Die Arbeit untersucht dabei kritisch den Einfluss auf Kupfer und Diffusionsbarrieren.
Die Charakterisierung erfolgt hinsichtlich ihres elektrischen (Kapazität, Leckstrom), thermischen und mechanischen Verhaltens, unterstützt durch FEM-Simulationen.
Materialien mit einer niedrigen Dielektrizitätskonstante, die eingesetzt werden, um das RC-Produkt (Widerstand x Kapazität) und damit die Signalverzögerung in Mikrochips zu reduzieren.
Sie zielt auf eine konventionelle Prozessierung und Skalierbarkeit ab, um Airgaps auch in sehr dicht gepackten Leitbahnebenen selektiv einbringen zu können.
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