Examensarbeit, 2009
45 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
2 HAUPTTEIL
2.1 DER BEGRIFF DER NACHHALTIGKEIT
2.2 DIE ENTWICKLUNG DER GLOBALEN NACHHALTIGKEITSDEBATTE
2.2.1 DIE ANFÄNGE
2.2.2 VON STOCKHOLM NACH RIO
2.2.3 DER ERDGIPFEL VON RIO
2.2.3.1 Die Deklaration von Rio über Umwelt und Entwicklung
2.2.3.2 Die Klimaschutz-Konvention
2.2.3.3 Die Artenschutz-Konvention
2.2.3.4 Die Walddeklaration
2.2.3.5 Die Agenda 21
2.2.4 VON RIO NACH JOHANNESBURG
2.2.5 DER WELTGIPFEL VON JOHANNESBURG
2.3 DEUTSCHLANDS NACHHALTIGKEITSSTRATEGIE
2.3.1 DIE STUDIE 'ZUKUNFTSFÄHIGES DEUTSCHLAND' 1996
2.3.2 DAS ALTMÜHLTAL-AGENDA-21-PROJEKT
2.3.3 DER RAT FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG
2.3.4 DIE NATIONALE NACHHALTIGKEITSSTRATEGIE
2.3.5 DIE UN-DEKADE 'BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG'
2.3.6 DIE STUDIE 'ZUKUNFTSFÄHIGES DEUTSCHLAND' 2008
3 AUSBLICK
Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung des Konzepts der nachhaltigen Entwicklung und dessen Umsetzung, mit besonderem Fokus auf der Rolle der Bundesrepublik Deutschland innerhalb internationaler Abkommen und nationaler Strategien.
2.2.3.4 DIE WALDDEKLARATION
Neben Klimawandel und Artenschwund ist auch die Dezimierung der globalen Bewaldung, insbesondere der Tropenwälder, als eine überaus beunruhigende Entwicklung einzustufen. In Zahlen ausgedrückt wird das Ausmaß des Abbaus der Wälder deutlich: von 1981 bis 1990 gingen über 150 Millionen Hektar tropischer Regenwald verloren. Gleichzeitig wurden jedoch lediglich 44 Millionen Hektar neu bepflanzt und weniger als 30 Millionen Hektar gelten als erfolgreich aufgeforstet.
Auch gegenwärtig hat diese Entwicklung keinen Abbruch genommen, vielmehr ist das Gegenteil der Fall: es werden immer mehr Wälder zugunsten der Landwirtschaft oder anderer Zwecke abgeholzt. Das bedauerliche Resultat: ohne fremde Hilfe können die Tropenwaldländer die Spirale der Zerstörung ihrer wirtschaftlichen und ökologischen Grundlagen und ihrer gleichzeitigen wirtschaftlichen Abhängigkeit nicht mehr beenden.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der nachhaltigen Entwicklung als globale Herausforderung und Zielsetzung der Arbeit.
2 HAUPTTEIL: Umfassende Darstellung der internationalen Nachhaltigkeitsdebatte von den Anfängen bis zum Weltgipfel von Johannesburg sowie die Analyse der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie.
3 AUSBLICK: Kritische Reflexion über den Umsetzungsstand nachhaltigen Handelns in Politik und Gesellschaft und Prognose zur weiteren Entwicklung.
Nachhaltigkeit, Nachhaltige Entwicklung, Erdgipfel, Agenda 21, Klimaschutz, Artenschutz, Nachhaltigkeitsstrategie, Umweltpolitik, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Zukunftsfähiges Deutschland, Ressourcenverbrauch, Weltgipfel, Umweltschutz, globale Verantwortung, Umweltbildung.
Die Arbeit behandelt die Umsetzung des Prinzips der Nachhaltigkeit in der Bundesrepublik Deutschland, eingebettet in den globalen Kontext internationaler Abkommen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung des Nachhaltigkeitsbegriffs, den globalen Gipfelkonferenzen, der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie sowie der Rolle von Bildung und gesellschaftlichem Engagement.
Das Ziel ist es, einen Überblick über den Ursprung und die Entwicklung des Nachhaltigkeitsgedankens zu geben und zu diagnostizieren, inwieweit die Realisierung eines nachhaltigen Deutschlands gelingen kann.
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und Zusammenfassung bedeutender Studien, Gipfel-Beschlüsse und Strategiepapiere zur Nachhaltigkeit.
Der Hauptteil gliedert sich in die Herleitung des Begriffs, eine Chronologie der internationalen Nachhaltigkeitsdebatte und eine detaillierte Auswertung deutscher Strategien wie der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie und der UN-Dekade BNE.
Nachhaltige Entwicklung, internationale Klimapolitik, Agenda 21, nationale Nachhaltigkeitsstrategie und gesellschaftliche Verantwortung.
Sie dienen als zentrale Diskussionsbeiträge, um den Nachholbedarf der Bundesrepublik aufzuzeigen und Reduktionsziele für den Ressourcenverbrauch zu definieren.
Sie attestiert der Politik eine "konzeptuelle Nachlässigkeit" und bezeichnet die bisherigen Bemühungen als halbherzige Kurskorrekturen ohne wirkliche Kurswende.
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