Bachelorarbeit, 2021
87 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Hinführung zum Thema
1.2 Zielsetzung und Begründung der Themenwahl
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Regeln und Rituale
2.1.1 Begriffsklärung
2.1.2 Erarbeitung eines Regelwerks im Unterricht
2.1.3 Bedeutung der Hierarchie
2.1.4 Unterscheidung Ritual und Gewohnheit
2.1.5 Regeln und Rituale im Schulalltag
2.2 Sportunterricht in der Primarstufe
2.3 Aktueller Forschungsstand
2.4 Unterrichtsqualität
2.4.1 Der Qualitätsbegriff
2.4.2 Unterrichtsqualität nach Hilbert Meyer
2.4.3 Merkmale guten Sportunterrichts nach Ulf Gebken
3 Wissenschaftliche Methode
3.1 Qualitative Sozialforschung
3.2 Gewählte Methodologie
3.2.1 Die Expertenbefragung
3.2.2 Das Telefoninterview
3.3 Gestaltung des Interviewleitfadens
3.3.1 Themenkomplex 1
3.3.2 Themenkomplex 2
3.3.3 Abschluss
3.4 Durchführung und Stichprobe
3.4.1 Beschreibung der Experten
3.4.2 Die Unterrichtsbeobachtung
3.5 Datenerhebung und Datenauswertung
3.5.1 Die Transkription
3.5.2 Inhaltsanalyse nach Mayring
3.6 Aussagekraft der Daten
4 Ergebnisse
4.1 Darstellung
4.2 Interpretation
4.2.1 Die bedeutsamsten Merkmale der Befragten
4.2.2 Die Planung und Struktur
4.2.3 Bewusst Fördern und Üben
4.2.4 Das Unterrichtsklima in der Sporthalle
4.2.5 Regeln und Rituale
4.2.6 Schwierigkeiten in der Umsetzung und Verbesserungsvorschläge
5 Schlussbetrachtung
5.1 Fazit
5.2 Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist es, die Unterrichtsqualität im Sportunterricht der Primarstufe zu untersuchen und dabei insbesondere die Rolle von Regeln und Ritualen zu beleuchten, um zu verstehen, wie diese zum Gelingen des Sportunterrichts beitragen.
2.1.3 Bedeutung der Hierarchie
Der zuvor aufgegriffene Aspekt der Hierarchie soll im Folgenden anhand eines Praxisbeispiels in Anlehnung an Rhode & Meis (2014) erläutert werden. Die Beispielsituation wird auf den Sportunterricht übertragen und findet folgendermaßen statt: Am Ende der Stunde soll jeder Schüler seinen Ball in den dafür vorgesehenen Kasten bringen. Schüler X wirft von einigen Metern Entfernung und trifft den Kasten nicht. Er sieht, dass der Ball auf dem Boden liegt, dreht sich weg und läuft Richtung Umkleidekabine, ohne den Ball aufzuheben. Für die Lehrkraft gibt es verschiedene Möglichkeiten, auf solch eine Situation zu reagieren:
1. Möglichkeit: Die Lehrkraft hebt den Ball auf und geht zu dem Schüler X hin. Sie bittet diesen, den Ball so in den Kasten zu legen, dass er nicht rausspringen kann.
2. Möglichkeit: Die Lehrkraft sagt dem Schüler, dass er den Ball selbstständig aufzuheben hat und in den Kasten bringen soll.
3. Möglichkeit: Die Lehrkraft ruft in einem Befehlston dem Schüler hinterher, dass er den Ball sofort in den dafür vorgesehenen Kasten legen soll.
1 Einleitung: Hinführung zur Thematik und Relevanz des Sportunterrichts sowie Darlegung der Forschungszielsetzung.
2 Theoretischer Hintergrund: Erläuterung der Grundlagen zu Regeln, Ritualen, zur Unterrichtsqualität und zum Sportunterricht der Primarstufe.
3 Wissenschaftliche Methode: Beschreibung des qualitativen Forschungsansatzes, der Expertenbefragung sowie der angewandten Inhaltsanalyse.
4 Ergebnisse: Präsentation und Interpretation der gesammelten Daten aus den Experteninterviews hinsichtlich der relevanten Qualitätsmerkmale.
5 Schlussbetrachtung: Synthese der Forschungsergebnisse und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der Unterrichtsqualität.
Sportunterricht, Primarstufe, Unterrichtsqualität, Regeln, Rituale, Experteninterviews, Lernförderlichkeit, Klassenführung, Lehrkraft, Sportdidaktik, Bewegungszeit, Unterrichtsplanung, Schulsport, Methodenvielfalt, Qualitätskriterien
Die Arbeit untersucht die Unterrichtsqualität im Sportunterricht innerhalb der Grundschule, wobei ein besonderer Fokus auf der Anwendung von Qualitätsmerkmalen sowie der Bedeutung von Regeln und Ritualen liegt.
Sie befasst sich mit dem theoretischen Fundament von Unterrichtsqualität, dem Fach Bewegung, Spiel und Sport an Grundschulen sowie der empirischen Überprüfung dieser Aspekte durch Experteninterviews.
Ziel ist es, Merkmale guten Sportunterrichts zu identifizieren, zu hinterfragen, wie diese praktisch umgesetzt werden können, und welche Rolle Strukturierung, Regeln und Rituale dabei spielen.
Die Arbeit nutzt die qualitative Sozialforschung in Form von teilstandardisierten Experteninterviews mit Lehrkräften, um fundierte Einblicke in die sportpädagogische Praxis zu gewinnen.
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Ansätze zur Unterrichtsqualität (nach Meyer und Gebken) dargelegt als auch empirische Ergebnisse aus der Befragung von fünf Experten ausgewertet und interpretiert.
Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie Sportunterricht, Unterrichtsqualität, Primarstufe, Experteninterview, Regeln und Rituale sowie Lehrprofessionalität gekennzeichnet.
Da die Befragung auf Lehrkräfte in Baden-Württemberg begrenzt wurde, dient der spezifische Bildungsplan für Bewegung, Spiel und Sport als obligatorische wissenschaftliche Referenzgrundlage.
Befragt wurden Lehrkräfte an Grundschulen (Ganztagsschulen) in den Landkreisen Mannheim und Karlsruhe, die über praktische Erfahrungen in verschiedenen Klassenstufen der Primarstufe verfügen.
Aufgrund der COVID-19-Pandemie und unterrichtsfreier Phasen im Sportunterricht konnte die geplante teilnehmende Unterrichtsbeobachtung nicht stattfinden, weshalb die empirische Arbeit den Fokus auf qualitative Interviews legte.
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