Diplomarbeit, 2008
114 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Vorgehensweise
2 Performance Measurement in einer Supply Chain
2.1 Begriffliche Grundlagen
2.1.1 Definition: Supply Chain
2.1.2 Definition: Supply-Chain Management
2.2 Performancemessung in der Supply Chain
2.2.1 Kennzahlensysteme
2.2.1.1 Definition: Kennzahl
2.2.1.2 Arten von Kennzahlen
2.2.1.3 Funktionen von Kennzahlen
2.2.1.4 Kennzahlenauswahl im Supply Chain Management
2.2.1.5 Von der Kennzahl zum Kennzahlensystem
2.2.2 Performance Measurement
2.2.2.1 Definition: Performance
2.2.2.2 Definition: Performance Measurement / Performance Measurement-Systeme
2.2.2.3 Der Unterschied zwischen einem Kennzahlensystem und einem Performance Measurement-System
2.2.2.4 Relevanz der Leistungsmessung
2.2.2.5 Besonderheiten beim Performance Measurement in einer Supply Chain
2.2.2.6 Rolle des SCOR-Modells beim Performance Measurement einer Supply Chain
3 Das Kennzahlensystem des SCOR-Modells
3.1 Das SCOR-Modell
3.1.1 Ziele
3.1.2 Aufbau und Inhalt des SCOR-Modells
3.1.2.1 Inhalt
3.1.2.2 Die Ebenen des SCOR-Modells
3.2 Das Kennzahlensystem des SCOR-Modells
3.2.1 Allgemeines
3.2.2 Kennzahlen der ersten Ebene
3.2.3 Kennzahlen der zweiten Ebene
3.2.4 Kennzahlen der dritten Ebene
3.2.5 Hierarchische Verknüpfung der Kennzahlen
3.2.6 Benchmarking einer Supply Chain
3.2.6.1 Benchmarking allgemein
3.2.6.2 Benchmarking mit Hilfe des SCOR-Modells
3.2.7 Best Practices im SCOR-Modell
3.2.8 Literaturübersicht und Kritik der Kennzahlensystems des SCOR-Modells
3.3 Zwischenfazit
4 Anwendung des SCOR-Modells in der Praxis
4.1 Das SCOR-Modell bei Intel
4.2 SCOR-Umsetzung bei Hewlett-Packard
4.3 Das Mainlog-Projekt
4.4 Konsequenzen aus der SCOR-Einführung
4.5 Zusammenfassende Betrachtung
5 Software zur Implementierung des SCOR-Modells
5.1 e-SCOR
5.2 easySCOR
5.3 ProcessWizard
5.4 ADOlog
5.5 Zusammenfassende Bewertung
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Unternehmen mithilfe des SCOR-Modells und dessen integriertem Kennzahlensystem ihre Supply-Chain-Performance bewerten und optimieren können. Im Fokus steht dabei die theoretische Herleitung der Kennzahlensystematik sowie deren praktische Anwendung anhand von Unternehmensbeispielen und unterstützender Softwarelösungen.
3.1 Das SCOR-Modell
Durch die zunehmende Globalisierung der letzten beiden Jahrzehnte nahmen auch unternehmensübergreifende Supply Chain-Projekte in deutlichem Ausmaß zu, wobei sich rasch erste Problemfelder herauskristallisierten. Pittiglio Rabin Todd & McGrath (PRTM), eine Unternehmensberatung aus den USA, stellte in Diskussionen über aktuelle Supply Chain Theamtiken fest, dass bei unternehmensübergreifenden Projekten die Problematik hauptsächlich darin bestand, dass man keine gemeinsame Sprache hatte, um Supply Chain-Prozesse beschreiben und bewerten zu können [vgl. Marbacher 2001, S. 116]. Aus diesem Grund begann PRTM 1995, zusammen mit der Softwareberatungsfirma Advanced Manufacturing Research (AMR) sowie 69 Firmen aus unterschiedlichsten Branchen und Bereichen, an einem Referenzmodell zu arbeiten.
Am 1. November 1996 stellten sie die erste Version des SCOR-Modells der Öffentlichkeit vor. Aufgrund des großen Erfolges und der schnellen Verbreitung gründeten sie 1997 das Supply Chain Council, eine unabhängige Nonprofit-Organisation, die mit der Betreuung und Weiterentwicklung des SCOR-Modells beauftragt wurde. Mittlerweile zählt das SCC weltweit über 1000 Mitglieder (u.a. Siemens, Nokia, BASF, Bayer u.v.m.) und es gibt Zweigstellen in Europa, Japan, Australien, Neuseeland, Südostasien und Südafrika.
Alle Firmen verpflichten sich, das Modell weiterzuentwickeln, gemeinsame Erkenntnisse in der Praxis zu testen und ihre Ergebnisse anschließend in Diskussionen mit dem SCC zu erörtern [siehe hierzu: Marbacher 2001, S. 117]. Durch die konstruktive Mithilfe der Mitglieder konnte das Modell stets weiterentwickelt werden und liegt in der momentan aktuellsten Version 8.0 vor. Auf dieser Version beruhen auch die vorliegenden Ausführungen.
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert den wachsenden Wettbewerbsdruck und die Notwendigkeit, Lieferketten nicht mehr nur einzeln, sondern als vernetzte Prozesse zu betrachten und zu steuern.
2 Performance Measurement in einer Supply Chain: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen des Performance Measurements, unterscheidet Kennzahlen von Kennzahlensystemen und beleuchtet die Besonderheiten der Leistungsmessung in globalen Supply Chains.
3 Das Kennzahlensystem des SCOR-Modells: Der Schwerpunkt der Arbeit analysiert detailliert den Aufbau, die Ebenen und die hierarchische Verknüpfung der Kennzahlen innerhalb des SCOR-Modells sowie deren Anwendung im Benchmarking.
4 Anwendung des SCOR-Modells in der Praxis: Dieses Kapitel zeigt anhand von Fallstudien (Intel, Hewlett-Packard, Mainlog) auf, wie Unternehmen das Modell erfolgreich zur Prozessoptimierung einsetzen.
5 Software zur Implementierung des SCOR-Modells: Hier werden spezialisierte Softwarelösungen vorgestellt, die Unternehmen bei der technischen Umsetzung und Analyse des SCOR-Modells unterstützen.
6 Fazit: Das Fazit fasst die theoretischen und praktischen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Rolle des SCOR-Modells als Standard zur Leistungssteigerung in wettbewerbsintensiven Märkten.
SCOR-Modell, Supply Chain Management, Performance Measurement, Kennzahlensystem, Lieferkette, Benchmarking, Best Practices, Prozessoptimierung, Performance, Effektivität, Effizienz, Unternehmenssteuerung, Supply Chain Council, Prozessmanagement, Software-Tools.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Bewertung der Performance von Supply Chains und der Anwendung des SCOR-Modells als Standard zur Prozessmodellierung und Leistungsmessung.
Die zentralen Themen sind Supply Chain Management, Performance Measurement, der Aufbau und die Hierarchie des SCOR-Modells sowie dessen praktische Umsetzung durch Unternehmen.
Das Ziel ist aufzuzeigen, wie das SCOR-Modell und sein Kennzahlensystem Firmen dabei unterstützen, ihre Lieferketten messbar zu machen, Schwachstellen zu identifizieren und Wettbewerbsvorteile zu generieren.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der theoretischen Strukturierung des SCOR-Modells sowie der deskriptiven Darstellung von Fallbeispielen aus der Wirtschaftspraxis.
Der Hauptteil widmet sich intensiv dem SCOR-Modell, seinem Aufbau, dem hierarchischen Kennzahlensystem, dem Benchmarking-Prozess sowie konkreten Anwendungsbeispielen und unterstützenden Software-Tools.
SCOR-Modell, Supply Chain Management, Performance Measurement, Kennzahlensystem, Benchmarking und Prozessoptimierung sind die wesentlichen Begriffe.
Das SCOR-Modell bietet eine standardisierte, branchenübergreifende Sprache und eine integrierte, prozessorientierte Hierarchie, die über rein finanzielle Kennzahlen hinausgeht und qualitative Aspekte berücksichtigt.
Software ist für eine schnelle und kosteneffiziente Umsetzung essenziell, da die Komplexität des Modells (über 200 Kennzahlen) eine manuelle Auswertung im Unternehmensalltag erschwert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

