Bachelorarbeit, 2022
106 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Digitalisierung
2.2 Abgrenzung Digitalisierung im Rahmen der Bachelorarbeit
2.3 Change-Management
2.4 Corona-Pandemie
3. Mittelstand
3.1 Entwicklung der Digitalisierungstätigkeiten im Mittelstand
3.2 Auswirkungen der Pandemie auf die Digitalisierung des Mittelstands
4. Öffentliche Verwaltung
4.1 Entwicklung der Digitalisierungstätigkeiten in der öffentlichen Verwaltung
4.2 Auswirkungen der Pandemie in der öffentlichen Verwaltung
5. Durchführung der qualitativen Forschung
5.1 Forschungsfrage und -design
5.2 Datenerhebung
5.2.1 Problemzentriertes Interview
5.2.2 Interviewleitfaden
5.2.3 Auswahl der Interviewpartner
5.3 Datenaufbereitung und -auswertung
5.3.1 Wörtliche Transkription
5.3.2 Analyse des Textmaterials
6. Ergebnisse
6.1 Ergebnisse der Experteninterviews
7. Interpretation der Ergebnisse
Öffentliche Verwaltungen
Mittelstand
Öffentliche Verwaltung und Mittelstand im Vergleich
8. Kritische Reflexion anhand der Gütekriterien
9. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit zielt darauf ab, die pandemiebedingten Unterschiede bei der Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen zwischen dem Mittelstand und der öffentlichen Verwaltung zu untersuchen. Dabei wird der Fokus darauf gelegt, wie sich die Ausgangslage der Digitalisierung vor der Corona-Pandemie im Vergleich zu den Entwicklungen während der Krise verändert hat.
1.1 Problemstellung
Im Jahr 2020 erregte die sogenannte Corona-Pandemie eine Erschrockenheit für die Weltwirtschaft aus. Diese Pandemie stellt nicht nur die globale Finanzkrise in den Schatten, sondern übertrifft die Große Depression nach 1929. Seit der Pandemie gab es eine globale Wende mit einschneidenden Änderungen. Die Auswirkungen der Krise sind gewaltig. Es kommt zu massiven Transportproblemen, Engpässen von Waren und Personal und die Schutzmaßnahmen werden nicht konsequent eingehalten. Durch die Corona-Pandemie wurden Organisationen und Menschen gedrängt, sich umzustrukturieren und neue Wege zu gehen. Gleichzeitig wurde die Digitalisierung, sowie innovative Anwendungen und neue Technologien immer wichtiger. hierfür die Instrumente sind, da neue Technologien als Instrumente gesehen werden, den entstandenen Schwierigkeiten entgegenzuwirken. Durch diesen Wendepunkt wurden Prozesse kurzfristig komplett umgestellt und es wurde deutlich, wie hilfreich digitale Anwendungen sind: Mit ihnen werden Prozesse im Unternehmen verbunden und es kann ortsunabhängig mit Kunden, Lieferanten und anderen Beteiligten kommuniziert werden.
Daher sind Organisationen heutzutage unter solchen Gegebenheiten mehr denn je auf das Internet und digitale Tools angewiesen. Die Notwendigkeit, dass eine Umstellung erfolgen muss, wurde dadurch rasch erkannt. Die Digitalisierung in der Arbeitswelt ist eine große Aufgabe für Organisationen. Sie bietet viele Chancen, jedoch stellt sie Unternehmen auch vor große Herausforderungen. Die Ungewissheit in Bezug auf Veränderungsmaßnahmen und wie sich diese langfristig entwickeln ist groß. Dennoch ist zu beobachten, dass die Wirtschaft durch die Pandemie, verstärkt neue Technologien weiterentwickelt und diese weiter vorantreibt. Das ermöglicht es Organisationen in solchen Ausnahmesituationen zu überleben.
1. Einleitung: Beschreibt die durch die Corona-Pandemie ausgelöste Notwendigkeit der digitalen Transformation und stellt die Forschungsfrage der Arbeit vor.
2. Theoretische Grundlagen: Definiert die zentralen Begriffe Digitalisierung und Change-Management im Kontext der Arbeit und erläutert die Auswirkungen der Corona-Pandemie.
3. Mittelstand: Analysiert den Stand der Digitalisierung in mittelständischen Unternehmen sowie die spezifischen Auswirkungen der Pandemie auf diesen Sektor.
4. Öffentliche Verwaltung: Behandelt die Entwicklung der Digitalisierung in Behörden, die besonderen Herausforderungen der Verwaltungskultur und die pandemiebedingten Umbrüche.
5. Durchführung der qualitativen Forschung: Erläutert das gewählte Forschungsdesign, die Methode der problemzentrierten Interviews sowie die Vorgehensweise bei der Datenauswertung.
6. Ergebnisse: Präsentiert die aus den zehn durchgeführten Experteninterviews gewonnenen Erkenntnisse in tabellarischer und beschreibender Form.
7. Interpretation der Ergebnisse: Vergleicht die inhaltlichen Resultate für öffentliche Verwaltungen und den Mittelstand und analysiert die Unterschiede im Digitalisierungsfortschritt.
8. Kritische Reflexion anhand der Gütekriterien: Bewertet die wissenschaftliche Qualität der durchgeführten Untersuchung anhand der Kriterien nach Mayring.
9. Fazit und Ausblick: Führt die zentralen Ergebnisse zusammen und reflektiert die zukünftigen Anforderungen an Organisationen in der neuen Normalität.
Digitalisierung, Corona-Pandemie, Mittelstand, Öffentliche Verwaltung, Change-Management, Qualitative Forschung, Experteninterviews, Homeoffice, Digitale Transformation, Online-Zugangsgesetz, Prozessoptimierung, Arbeitswelt, Digitale Kommunikation, Nachhaltigkeit, Unternehmenskultur.
Die Arbeit analysiert den Einfluss der Corona-Pandemie auf Digitalisierungsprozesse in zwei unterschiedlichen Organisationsformen: kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) und öffentlichen Verwaltungen.
Die zentralen Themenfelder sind die digitale Transformation vor und während der Pandemie, instrumentelle Ansätze des Change-Managements sowie die Herausforderungen bei der Einführung neuer digitaler Tools.
Das Ziel ist es, die Unterschiede in der pandemiebedingten Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen zwischen dem Mittelstand und der öffentlichen Verwaltung herauszufinden und dabei insbesondere die jeweilige Ausgangslage und Veränderungsdynamik zu beleuchten.
Die Arbeit basiert auf einem qualitativen Forschungsansatz, bei dem problemzentrierte und teilstandardisierte Experteninterviews durchgeführt und mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.
Nach der theoretischen Herleitung werden die Digitalisierungstätigkeiten im Mittelstand und in der öffentlichen Verwaltung detailliert betrachtet, gefolgt von einer empirischen Untersuchung und einem abschließenden Vergleich.
Die wichtigsten Begriffe umfassen Digitalisierung, Change-Management, KMU, öffentliche Verwaltung, Homeoffice und die qualitative Inhaltsanalyse.
KMU waren durch eine bereits existierende Basis in der Investition von Digitalisierungsprojekten zu Beginn der Krise meist besser aufgestellt, während in der Verwaltung grundlegende Voraussetzungen für Flexibilität häufig fehlten.
Die Verwaltung kämpft insbesondere mit starren Prozessen, rechtlichen Regulierungen, Legacy-Systemen und dem Mangel an digitalen Anwendungen für Bürger, was die Umsetzung beschwerlich macht.
Veränderungen in Organisationen benötigen laut der Analyse nicht nur neue Hardware, sondern vor allem Akzeptanz bei den Mitarbeitern und ein Umdenken in der Unternehmenskultur, wofür professionelles Change-Management essenziell ist.
Die Autorin folgert, dass Organisationen, die flexibler auf Marktveränderungen und neue Gegebenheiten reagieren können, krisenresistenter sind und die digitale Transformation gezielt als Chance nutzen sollten.
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