Bachelorarbeit, 2021
59 Seiten, Note: 1,4
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Herausforderungen der heutigen Lebens- und Arbeitswelt
3.2 Darstellung der gegenwärtigen Situation in Deutschland
3.3 Begriffserklärung
3.3.1 Gesundheit
3.3.2 Krankheit
3.3.3 Gesundheitsförderung
3.3.4 Stress
3.3.5 Alltägliche Stressoren und Stressreaktionen
3.3.6 Langfristige Folgen von Stress
3.3.7 Wie entsteht Stress?
3.3.8 Stressbewältigung
3.4 Interventionen gegen Stress
3.4.1 Therapeutisches Achtsamkeitstraining
3.4.2 Mindfulness Based Stress Reduction (MBSR)
3.4.3 Yoga
3.4.4 Ruhemeditation
3.5 Messinstrumente Stresslevel
3.5.1 Maslach Burnout Inventory
3.5.2 Blutdruck
3.5.3 Kortisol
3.5.4 Connor Davis Resilience Scale
4 METHODIK
4.1 Literaturquellen
4.2 Ein- und Ausschlusskriterien
4.3 Suchbegriffe
4.4 Suchstrategien
4.5 Filtereinstellungen
4.6 Suchvorgang
4.7 Flussdiagramm zur Literaturrecherche
5 ERGEBNISSE
6 DISKUSSION
6.1 Kritische Betrachtung der eigenen Vorgehensweise
6.2 Kritische Betrachtung der Ergebnisse
6.3 Schlussfolgerung und Ausblick
7 ZUSAMMENFASSUNG
Ziel der Arbeit ist es, innerhalb eines systematischen Reviews den gegenwärtigen Kenntnisstand zu Interventionen gegen Stress bei Berufstätigen zusammenzufassen und deren Effektivität anhand empirischer Literatur zu untersuchen, um Arbeitnehmern wie Arbeitgebern eine verbesserte Entscheidungsgrundlage im präventiven Stressmanagement zu bieten.
3.3.4 Stress
Die Begrifflichkeit Stress prägt unseren Alltag in vielerlei Hinsicht. Er beginnt schon im Kindergarten- und Schulalter, setzt sich im Berufsalltag fort und auch Leistungsdruck, zwischenmenschliche Beziehungen oder Freizeit können uns stressen.
Niclas Schaper, ein deutscher Psychologe und Didaktikforscher hat Stress folgendermaßen definiert: „Stress ist ein subjektiver, intensiver, unangenehmer Spannungszustand, der aus der Befürchtung entsteht, dass eine stark aversive, subjektiv zeitlich nahe (oder bereits eingetretene), subjektiv lang andauernde Situation sehr wahrscheinlich nicht vollständig kontrollierbar ist, deren Vermeidung aber subjektiv wichtig erscheint.“ (Schaper, 2014, S.477). Der österreichisch-kanadische Arzt Hans Seyle prägte den Begriff Stress 1926. Er definierte Stress als „unspezifische Reaktion des Körpers auf jegliche Anforderung“.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Stressproblematik, deren gesundheitliche Auswirkungen sowie die wachsende Bedeutung eines strukturierten Stressmanagements in der modernen Arbeitswelt.
2 ZIELSETZUNG: Definition des Ziels der Arbeit, die bestehende Literatur zu Stressinterventionen bei Berufstätigen systematisch aufzuarbeiten und deren Effekte zu beurteilen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Detaillierte theoretische Grundlagen zu Stress, dessen Entstehung, langfristigen gesundheitlichen Folgen sowie Darstellung diverser Bewältigungsstrategien und Messinstrumente.
4 METHODIK: Beschreibung des systematischen Vorgehens bei der Literaturrecherche, einschließlich der Datenbanknutzung, der angewandten Ein- und Ausschlusskriterien sowie der Suchstrategien.
5 ERGEBNISSE: Präsentation und tabellarische Analyse ausgewählter Primärstudien zu verschiedenen Interventionen bei unterschiedlichen Berufsgruppen.
6 DISKUSSION: Kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Vorgehensweise sowie den Ergebnissen der untersuchten Studien im Hinblick auf deren Aussagekraft und Relevanz.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Abschließender Überblick über die Kernergebnisse der Literaturrecherche und deren Bedeutung für die betriebliche Präventionspraxis.
Stress, Stressprävention, Stressbewältigung, Berufstätige, Intervention, Achtsamkeit, Mindfulness Based Stress Reduction, MBSR, Yoga, Burnout, Gesundheit, Arbeitswelt, systematisches Review, Resilienz, Meditation.
Die Arbeit untersucht, welche Maßnahmen zur Stressreduktion bei Erwerbstätigen existieren und wie effektiv diese in Bezug auf die psychische und physische Gesundheit sind.
Zu den Schwerpunkten zählen die theoretische Einordnung von Stress, die Analyse verschiedener Interventionsformen wie MBSR oder Yoga sowie die kritische Evaluation von Messinstrumenten zur Stresserhebung.
Das primäre Ziel ist es, durch eine systematische Zusammenfassung des aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstands einen Überblick zu geben, welche Interventionen Berufstätigen tatsächlich nutzen.
Die Autorin führte ein systematisches Literatur-Review durch, in dem Primärstudien mittels definierter Suchbegriffe in Datenbanken wie PubMed und PubPsych identifiziert und analysiert wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Begriffsdefinition, die Vorstellung bewährter Stressmanagement-Modelle, eine methodische Beschreibung der Literaturrecherche sowie eine detaillierte Auswertung von 15 ausgewählten Studien.
Die Arbeit ist insbesondere geprägt durch die Begriffe Stressprävention, Achtsamkeit (Mindfulness), Burnout-Prophylaxe und zielgruppenspezifische Interventionen für Berufstätige.
Eustress wird als positiv bewertet, da er motivierend wirkt, während Disstress als belastend eingestuft wird und langfristig zu körperlichen sowie psychischen Erkrankungen führen kann.
Sie weist darauf hin, dass die aktuelle Studienlage aufgrund sehr unterschiedlicher Messmethoden (z.B. Kortisolspiegel vs. subjektive Fragebögen) schwer vergleichbar ist und einheitlichere Standards die Forschung verbessern würden.
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