Bachelorarbeit, 2022
35 Seiten, Note: 1
1. Einleitung
1.1 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.2 Methodisches Vorgehen
2. Begriffliche Grundlagen
2.1 Work-Life Balance
2.2 Branche
2.2.1 Gesundheitswesen
2.2.2 Bildungswesen
3. Allgemeine Maßnahmen zur Förderung der Work-Life Balance
3.1 Ziele der Work-Life Balance Maßnahmen aus Unternehmenssicht
3.2 Primäre Maßnahmen
3.3 Sekundäre Maßnahmen
3.4 Tertiäre Maßnahmen
4. Gezielte Handlungsempfehlungen im Setting Krankenhaus
4.1 Flexpool-Mitarbeiter/innen
4.2 Das rollierende Arbeitszeitmodell
5. Gezielte Handlungsempfehlungen im Setting Schule
5.1 Gesundheitsförderlicher Schulbetrieb
5.2 Arbeitszeitregelung nach dem Vorbild Dänemarks
5.3 Ausweitung des Zeitkontomodells
6. Conclusio
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, welche Maßnahmen zur Förderung der Work-Life Balance im Gesundheits- und Bildungswesen implementiert werden können, um den hohen psychischen und physischen Belastungen in diesen Branchen entgegenzuwirken. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Umsetzbarkeit und Praktikabilität spezifischer Strategien, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern und die langfristige Bindung der Fachkräfte an ihre jeweiligen Einrichtungen zu sichern.
4.1 Das rollierende Arbeitszeitmodell
Die gängigen Schichtsysteme, die in den meisten Krankeneinrichtungen vorherrschend sind, bringen oft einen nichtplanbaren Freizeitausgleich, infolge von Schichtausfällen durch Personalmangel und Krankheit, mit sich. Um eine langfristige Mitarbeiter/innenzufriedenheit gewährleisten zu können, muss eine ebenso langfristige, personelle Arbeitsplanung etabliert werden, bei der das Gesundheitspersonal genaue Kenntnisse über die Schichtart, sowie über die vorab festgelegten Freizeitausgleiche hat. Das rollierende Dienstplanmodell basiert exemplarisch auf sieben Tagen Frühdienst, woraufhin drei freie Tage folgen. Danach folgen sieben Tage Spätdienst, die mit anschließenden vier freien Tagen abgeschlossen werden (vgl. Knape et al. 2018, S. 12). Außerdem ist in einem Dienstplan, der nach dem rollierenden Arbeitszeitmodell ausgelegt ist, eine Arbeitszeit von höchstens acht Stunden pro Tag vorgesehen, sodass zu lange, überlastende Arbeitszeiten vermieden werden.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Belastung im Bildungs- und Gesundheitswesen durch Krisen wie die Covid-19-Pandemie und leitet die Forschungsfrage sowie die Zielsetzung der Arbeit her.
2. Begriffliche Grundlagen: In diesem Kapitel werden zentrale Definitionen wie "Work-Life Balance" und "Branche" geklärt sowie der Fokus auf medizinisches und pädagogisches Personal eingegrenzt.
3. Allgemeine Maßnahmen zur Förderung der Work-Life Balance: Hier erfolgt eine Kategorisierung in primäre, sekundäre und tertiäre Maßnahmen, wobei deren Nutzen aus Unternehmenssicht detailliert dargelegt wird.
4. Gezielte Handlungsempfehlungen im Setting Krankenhaus: Dieses Kapitel stellt spezifische Modelle wie den Flexpool und das rollierende Arbeitszeitmodell zur Verbesserung der Vereinbarkeit in Krankenhäusern vor.
5. Gezielte Handlungsempfehlungen im Setting Schule: Der Fokus liegt hier auf einer gesundheitsförderlichen Schulentwicklung sowie der Diskussion dänischer Arbeitszeitregelungen als mögliches Vorbild für das Bildungswesen.
6. Conclusio: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und betont, dass individuelle, branchenspezifische Maßnahmenpakete für eine nachhaltige WLB essenziell sind.
Work-Life Balance, Gesundheitswesen, Bildungswesen, Arbeitszeitflexibilisierung, Personaleinsatzpool, Rollierendes Arbeitszeitmodell, Gesundheitsförderliche Schulentwicklung, Covid-19-Pandemie, Fachkräftemangel, Mitarbeiterbindung, Arbeitsbelastung, Stressprävention, Dienstzeitregelung, Unternehmenskultur, Personalmanagement
Die Arbeit behandelt Strategien zur Förderung der Work-Life Balance von Mitarbeitern im Bildungs- und Gesundheitswesen, die durch die Covid-19-Pandemie und strukturelle Herausforderungen besonders belastet sind.
Die zentralen Felder sind die allgemeinen Kategorien betrieblicher WLB-Maßnahmen sowie deren spezifische Anwendung und Anpassung an die Arbeitsrealität in Krankenhäusern und Schulen.
Die Arbeit untersucht, welche Maßnahmen zur Förderung der Work-Life Balance im Bildungs- und Gesundheitswesen umsetzbar sind und welche davon sich bereits als besonders praktikabel erweisen.
Es wurde eine umfassende Literaturrecherche in Datenbanken durchgeführt, mit einem Fokus auf aktuelle wissenschaftliche Beiträge zur Situation seit Beginn der Pandemie.
Der Hauptteil gliedert sich in eine branchenübergreifende Kategorisierung (primäre, sekundäre, tertiäre Maßnahmen) und detaillierte Handlungsempfehlungen für das jeweilige Setting von Krankenhaus und Schule.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie WLB-Strategien, Arbeitszeitflexibilisierung, Fachkräftemangel, Gesundheitsförderung und Branchenunterschiede charakterisiert.
Es handelt sich um ein festes Dienstplanmodell, bei dem auf sieben Tage Frühdienst drei freie Tage folgen, gefolgt von sieben Tagen Spätdienst und vier freien Tagen, um Planungssicherheit und Begrenzung der täglichen Arbeitszeit zu garantieren.
Es bietet eine Alternative zur starren Deputationsregelung, da es eine transparente Jahres- oder Wochenarbeitszeit sowie individuell zugeschnittene Arbeitspläne ermöglicht, die alle Aufgabenbereiche außerhalb des Unterrichts inkludieren.
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