Bachelorarbeit, 2021
105 Seiten, Note: A-
1. Einleitung
2. Theoretische Vorüberlegungen
2.1 Das Coronavirus
2.1.1 Das Coronavirus in Deutschland
2.1.3 Auswirkungen auf die Unternehmen
2.2 Work-Life-Balance
2.2.1 Die Entwicklung des Konzepts „Work-Life-Balance“
2.2.2 Theorien der Work-Life-Balance
2.3 Work-Life-Balance Maßnahmen
2.3.1 Primäre Work-Life-Balance Maßnahmen
2.3.2 Sekundäre Work-Life-Balance Maßnahmen
2.3.3 Tertiäre Work-Life-Balance Maßnahmen
3. Forschungsstand und Hypothesen
3.1 Forschungsstand
3.2 Hypothesen
4. Empirischer Teil
4.1 Methodik
4.2 Auswahl des Messinstruments
4.3 Aufbau des Fragebogens
5. Auswertung der Ergebnisse
5.1 Bereinigung der Stichprobe
5.2 Deskriptive Statistik
5.3 Reliabilität der Variablen
5.4 Hypothesenüberprüfung
5.4.1 Überprüfung der ersten Hypothese
5.4.2 Überprüfung der zweiten Hypothese
5.4.3 Überprüfung der dritten Hypothese
5.4.4 Überprüfung der vierten Hypothese
6. Diskussion
7. Fazit
Die Arbeit untersucht die Work-Life-Balance von Arbeitnehmer*innen im Home-Office während der Corona-Pandemie und prüft dabei, inwiefern sich diese spezifische Arbeitssituation auf das Gleichgewicht zwischen Berufs- und Privatleben auswirkt.
2.2.2.4 Boundary Theory
Im Gegensatz zur Spillover Theory und Compensation Theory adressiert die Border Theory ebenso wie die Boundary Theory, die im Anschluss erläutert wird, das Thema WLB explizit. Ursprünglich wurde die Theorie von Christena Nippert-Eng (1996) entwickelt und von Ashforth et al. (2000) weiterentwickelt. Anders als bei der Spillover und der Compensation Theory wird in der Boundary Theory neben den Bereichen Arbeit und Familie noch eine dritte Sphäre mitaufgenommen. Zwischen diesen drei Bereichen bzw. um die Rollen, die mit diesen Bereichen verbunden sind, werden zeitliche und räumliche Grenzen gezogen.
Übertritte über diese Grenzen werden nach Ashforth et al. als grenzüberschreitende Aktivitäten (boundary-crossing activities) bezeichnet (Ashforth et al., 2017). Diese grenzüberschreitenden Aktivitäten können neben kleinen, ständig wiederkehrenden Mikroübergängen, wie beispielsweise das Pendeln in die Arbeit, auch dauerhafte Makroübergänge, wie den Eintritt in den Ruhestand, darstellen. Die Boundary Theory fokussiert hierbei auf alltägliche Übertritte von einem Lebensbereich zum anderen. Laut Ashforth et al. schaffen Individuen Grenzen zwischen den unterschiedlichen Lebensbereichen, um ihren Alltag zu ordnen. In Abhängigkeit von der Flexibilität und Durchlässigkeit der Grenzen sind die unterschiedlichen Lebensbereiche eher abgetrennt oder eher integriert. Segmentierung und Integration werden hierbei als zwei entgegengesetzte Pole an den Enden eines Kontinuums angesehen (Ashforth et al., 2017).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Arbeitsflexibilisierung durch die Corona-Pandemie ein und leitet die Forschungsfrage sowie das Ziel ab, die Work-Life-Balance in dieser Ausnahmesituation zu untersuchen.
2. Theoretische Vorüberlegungen: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffe wie das Coronavirus, Work-Life-Balance, sowie relevante Theorien zur Grenzarbeit und Work-Life-Balance Maßnahmen erläutert.
3. Forschungsstand und Hypothesen: Dieser Abschnitt bietet einen Überblick über den Forschungsstand und stellt die vier Hypothesen auf, die den Einfluss von Arbeitsumständen, Familienstatus und organisationaler Unterstützung auf die Work-Life-Balance betreffen.
4. Empirischer Teil: Hier wird der methodische Ansatz der quantitativen Studie vorgestellt, inklusive der Auswahl des Messinstruments und des Aufbaus des Online-Fragebogens.
5. Auswertung der Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Bereinigung der Stichprobe, die deskriptive Statistik, die Überprüfung der Reliabilität der verwendeten Skalen und die statistische Überprüfung der Hypothesen.
6. Diskussion: Die Ergebnisse werden im Lichte der theoretischen Überlegungen interpretiert, wobei die Bestätigung und Nicht-Bestätigung der Hypothesen sowie die Komplexität der sozialen Wirklichkeit in der Pandemie kritisch reflektiert werden.
7. Fazit: Das Fazit stellt die Bedeutung der Arbeit hervor, benennt Limitierungen wie die Zusammensetzung der Stichprobe und gibt einen Ausblick auf notwendige zukünftige Forschungsarbeiten.
Work-Life-Balance, Home-Office, Corona-Pandemie, Boundary Theory, Border Theory, Quantitative Studie, Arbeitszufriedenheit, Organisationale Unterstützung, Vereinbarkeit, Home-Schooling, Berufsleben, Erwerbstätigkeit, Familienleben, Stress, Grenzziehung.
Die Bachelorarbeit untersucht die Work-Life-Balance von Arbeitnehmer*innen, die während der Corona-Pandemie im Home-Office tätig waren.
Zu den zentralen Themen gehören die Arbeitssituation während der Pandemie, die theoretischen Ansätze der Work-Life-Balance (insbesondere Boundary und Border Theory), Arbeitszeitmodelle sowie der Einfluss organisationaler Unterstützung.
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage: „Inwiefern hat sich das Arbeiten im Corona-Office auf die Work-Life-Balance von Arbeitnehmer*innen ausgewirkt?“
Es wird ein quantitatives Forschungsdesign verfolgt. Die Daten wurden mittels eines standardisierten Online-Fragebogens erhoben und anschließend statistisch (u.a. t-Tests, Korrelationsanalyse) mit der Software SPSS ausgewertet.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Darlegung des Forschungsstandes, die Formulierung von Hypothesen, die Beschreibung der Methodik sowie die Auswertung und Diskussion der durch die Studie gewonnenen empirischen Daten.
Die zentralen Aspekte sind Work-Life-Balance, Home-Office, Corona-Pandemie, Grenzmanagement (Boundary/Border Theory) und organisationale Unterstützung.
Die Studie konnte dies nicht bestätigen; es konnte statistisch nicht nachgewiesen werden, dass Personen mit einem separaten Arbeitszimmer eine bessere Work-Life-Balance hatten als Personen ohne.
Die empirischen Ergebnisse zeigen ein signifikantes Ergebnis: Singles in einer Partnerschaft bzw. Ehe berichteten von einer besseren Work-Life-Balance als Singles, was die Vermutung nahelegt, dass Singles im Home-Office stärker belastet waren.
Die Auswertung ergab eine signifikante, wenn auch schwache positive Korrelation zwischen der wahrgenommenen organisationalen Unterstützung und der Work-Life-Balance, was unterstreicht, dass technische und soziale Unterstützung des Arbeitgebers eine wichtige Rolle spielten.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

