Magisterarbeit, 2008
98 Seiten, Note: 1,0
Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft
Diese Arbeit untersucht die Darstellung des Körpers in der Popliteratur, fokussiert auf die Werke von Christian Kracht, Sibylle Berg und Kai Damkowski. Ziel ist es, die in der Literaturwissenschaft und im Feuilleton oft gemachte Generalisierung eines "Körperkults" in der Popliteratur zu überprüfen und zu nuancieren. Die Analyse berücksichtigt dabei sowohl die "Aufladung" des Körpers als auch sein "Verschwinden" in verschiedenen Kontexten.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und skizziert die Forschungsfrage. Der Theorieteil beleuchtet zunächst die Definition und die Geschichte der Popliteratur, gefolgt von einer Auseinandersetzung mit relevanten Körpertheorien. Anschließend werden beide Diskurse im Hinblick auf die Untersuchung zusammengeführt. Der Lektüreteil analysiert die Romane von Christian Kracht ("Faserland"), Sibylle Berg ("Amerika") und Kai Damkowski ("angst sucht hase"), wobei jeweils der Fokus auf die spezifische Darstellung des Körpers in den jeweiligen Werken liegt. Hier werden die Aspekte der Körper-Missachtung, der Oberflächlichkeit und der Körperpräsenz/ -absenz in den einzelnen Romanen beleuchtet.
Popliteratur, Körper, Körpertheorien, Christian Kracht, Sibylle Berg, Kai Damkowski, "Aufladung", "Verschwinden", Körperkult, Identität, Gegenwartskultur.
Es beschreibt die intensive literarische Beschäftigung mit dem Körper, seiner Oberfläche und seiner Darstellung als Garant für Authentizität.
Die Analyse konzentriert sich auf Christian Kracht („Faserland“), Sibylle Berg („Amerika“) und Kai Damkowski („angst sucht hase“).
„Aufladung“ steht für den Körperkult und die Präsenz, während „Verschwinden“ die Auflösung des Körpers durch Virtualisierung oder Schmerz beschreibt.
Der Fokus liegt auf der Sorge um die Oberfläche und einer gleichzeitigen Missachtung bzw. Unterdrückung des Körpers.
Die Arbeit zeigt, dass die Generalisierung eines reinen Körperkults zu kurz greift und durch die Kategorie des „Verschwindens“ ergänzt werden muss.
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