Bachelorarbeit, 2021
61 Seiten, Note: 1.7
Diese Bachelorarbeit untersucht die kritischen Applikationsrechte von Mobile Apps am Beispiel der Produktkategorie Trinkwecker auf Google Play. Ziel ist es, die Problematik der Vergabe von Applikationsrechten aus der Sicht des Nutzers zu beleuchten und zu erforschen, welche Applikationsrechte für die Funktionalität der Trinkwecker-Apps notwendig sind und welche als kritisch einzustufen sind.
Kapitel 1 führt in die Problemstellung der Applikationsrechte von Mobile Apps ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit. Kapitel 2 definiert die Begriffe "Mobile App" und "Mobile App Store" und stellt den Google Play Store vor. Kapitel 3 behandelt die Applikationsrechte von Android-Apps, insbesondere die Kategorien und Arten der Applikationsrechte, sowie die Herausforderungen im Zusammenhang mit kritischen Applikationsrechten. Kapitel 4 präsentiert eine empirische Untersuchung der Produktkategorie Trinkwecker auf Google Play, um die geforderten Applikationsrechte zu analysieren und potenziell kritische Applikationsrechte zu identifizieren. Kapitel 4.6 diskutiert die Ergebnisse der Untersuchung und die Auswirkungen auf die Nutzerwahl.
Mobile App, Applikationsrechte, Android, Google Play, Trinkwecker, Datenschutz, Sicherheit, Nutzerwahl, Empirische Untersuchung, Kritische Applikationsrechte.
Kritische Applikationsrechte sind Berechtigungen, die einer App Zugriff auf sensible Daten oder Hardware-Komponenten (wie Kamera, Kontakte oder Standort) ermöglichen. Diese können ein Sicherheitsrisiko darstellen, wenn sie für die eigentliche Funktion der App nicht notwendig sind.
Die empirische Untersuchung zeigt, dass viele Apps dieser Kategorie Rechte fordern, die über die Grundfunktion (Erinnerung zum Trinken) hinausgehen. Gründe können Werbenetzwerke, Tracking-Dienste oder unsaubere Programmierung sein.
Installationsberechtigungen werden direkt beim Download akzeptiert. Laufzeitberechtigungen (Run-Time Permissions) müssen vom Nutzer explizit bestätigt werden, während die App bereits genutzt wird (z. B. Zugriff auf das Mikrofon erst bei Bedarf).
Der Wissensstand der Nutzer über Applikationsrechte ist oft niedrig. Die Arbeit diskutiert, ob Nutzer Apps mit vielen Berechtigungsanfragen meiden oder ob Download-Zahlen und Bewertungen wichtiger für die Entscheidung sind.
Nutzer sollten die geforderten Rechte kritisch prüfen: Braucht ein einfacher Trinkwecker Zugriff auf meine Kontakte oder meinen Standort? Im Zweifel sollten Apps mit übermäßigen Forderungen nicht installiert werden.
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