Masterarbeit, 2009
85 Seiten, Note: 1,00
Diese Arbeit untersucht die Rolle des Sports und der Leibeserziehung im Nationalsozialismus, sowohl in Schulen als auch in außerschulischen Organisationen. Sie analysiert die Methoden, mit denen die Nationalsozialisten versuchten, Kindern und Jugendlichen ein körperliches Überlegenheitsgefühl zu vermitteln, und beleuchtet die damit verbundenen Herausforderungen und Probleme.
Kapitel 1 bietet eine Einleitung in die Thematik. Kapitel 2 beschreibt die Leibeserziehung in der Weimarer Republik und den Wandel im Sportverständnis nach dem Ersten Weltkrieg. Kapitel 3 erläutert die ideologischen und pädagogischen Leitideen der Nationalsozialisten zur Leibeserziehung, wobei die Ansätze von Hitler und Bäumler im Fokus stehen. Kapitel 4 analysiert die Rolle des Sports in der Schule, inklusive der Umstrukturierung von Lehrplänen und der Einführung neuer Richtlinien. Kapitel 5 befasst sich mit dem Sport in außerschulischen Organisationen der Nationalsozialisten (Hitlerjugend, Bund Deutscher Mädel, SA, SS, Kraft durch Freude). Kapitel 6 untersucht das Verhältnis zwischen Schule und Hitlerjugend.
Leibeserziehung, Nationalsozialismus, Sport, Schule, außerschulische Organisationen, Hitlerjugend, Bund Deutscher Mädel, SA, SS, Kraft durch Freude, Weimarer Republik, ideologische Indoktrination, körperliche Ertüchtigung, Kriegsvorbereitung.
Ziel war die Formung eines „arischen Herrenmenschen“, die Vermittlung körperlicher Überlegenheit und die ideologische sowie physische Kriegsvorbereitung.
Es fand ein Wandel von den klassischen Leibesübungen hin zur „politischen Leibeserziehung“ statt, die stark auf Indoktrination und Wehrhaftigkeit setzte.
Besonders gefördert wurden Boxen (als Mittel zur Abhärtung), Schwimmen, Fußball, Leichtathletik und Geräteturnen gemäß den Richtlinien von 1937.
Organisationen wie die HJ und der BDM ergänzten die schulische Erziehung durch paramilitärischen Sport und Freizeitaktivitäten im Sinne der NS-Ideologie.
Ja, während bei Jungen Wehrhaftigkeit im Vordergrund stand, zielte der Sport bei Mädchen (z.B. im BDM) eher auf Anmut, Gesundheit und die Vorbereitung auf die Mutterrolle ab.
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