Masterarbeit, 2022
65 Seiten, Note: 2,1
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit dem Thema des christlichen Schöpfungsglaubens und dessen Auswirkungen auf die Mensch-Tier-Beziehung. Sie untersucht, welche Folgen der christliche Schöpfungsglaube für die Beziehung zwischen Mensch und Tier hat, wie eine Perversion des Schöpfungsauftrags im Verhältnis zum Tier aussieht und inwieweit eine Neubewertung des Schöpfungsglaubens notwendig ist, um eine veränderte Mensch-Tier-Beziehung zu ermöglichen, die zu einer Lösung der ökologischen Krise beiträgt.
Die Einleitung thematisiert die ökologische Krise und deren Zusammenhang mit der christlichen Tradition. Es wird argumentiert, dass die moderne Umweltzerstörung auch eine Krise der christlichen Theologie ist, die zu einer Neudefinition des Schöpfungsglaubens und der Beziehung zum Tier führt.
Dieses Kapitel definiert die Begriffe »Schöpfungsglaube« und »Tierethik«. Es wird erläutert, dass der Schöpfungsglaube stark von der jüdisch-christlichen Tradition geprägt ist und die Tierethik im Laufe der Zeit vielfältige Entwicklungen erfahren hat.
Dieses Kapitel untersucht den christlichen Schöpfungsglauben und seine tierethischen Konsequenzen. Es betrachtet die Rolle der Tiere in der christlichen Tradition, analysiert den »traditionellen Schöpfungsglaube« und präsentiert aktuelle tierethische Entwürfe der christlichen Theologie.
Schöpfungsglaube, Tierethik, Mensch-Tier-Beziehung, ökologische Krise, Perversion des Schöpfungsauftrags, Traditioneller Schöpfungsglaube, tierethische Entwürfe, Gregor Taxacher, Julia Enxing, Anne Käfer, Niklas Peuckmann.
Der Schöpfungsglaube definiert das Verhältnis des Menschen zur Natur. Traditionell wurde oft eine Überlegenheit des Menschen abgeleitet, was heute tierethisch hinterfragt wird.
Kritiker sehen im traditionellen Verständnis eine Rechtfertigung für die Ausbeutung von Tieren und fordern eine Neuauslegung im Sinne einer verantwortungsvollen Bewahrung.
Bedeutende Positionen stammen von Martin Luther, Karl Barth, Dorothee Sölle und Jürgen Moltmann, die jeweils unterschiedliche Akzente im Naturverhältnis setzen.
Die Arbeit argumentiert, dass eine Perversion des Schöpfungsauftrags zur Umweltzerstörung beigetragen hat und eine theologische Neubesinnung Teil der Lösung sein muss.
Ja, neuere Perspektiven von Autoren wie Gregor Taxacher oder Julia Enxing versuchen, das Tier als Mitgeschöpf stärker in den Fokus der Theologie zu rücken.
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