Bachelorarbeit, 2017
34 Seiten, Note: 3,0
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit dem Thema der Schulbildung in den Autonomen Regionen Chinas und analysiert, ob ein Sinisierungsprozess stattfindet. Der Fokus liegt dabei auf der Autonomen Region Tibet, wobei die Bildungsreformen nach der Kulturrevolution im Mittelpunkt stehen. Ziel der Arbeit ist es, die chinesische Bildungspolitik zu beleuchten und ihre Umsetzung in Tibet anhand konkreter Beispiele zu untersuchen. Dabei werden Fragen nach dem Einfluss der Volksrepublik auf die Autonomen Regionen, der Umsetzung von Gesetzen im Bildungssektor und der Erkennbarkeit eines gezielten Sinisierungsprozesses behandelt.
Die Arbeit beginnt mit einem Überblick über die chinesische Schulbildung, der in zwei Unterkapitel aufgeteilt ist: Schulbildung vor und nach der Kulturrevolution. Dabei wird auch die historische Schulbildung in der Autonomen Region Tibet beleuchtet. Der Hauptteil der Arbeit konzentriert sich auf die Bildungspolitik in der Autonomen Region Tibet und den Einfluss der chinesischen Politik auf das tibetische Bildungssystem. Hierbei werden die wichtigsten Reformen und Gesetze, die die Volksrepublik China nach 1978 bezüglich des Bildungsauftrages erlassen hat, detailliert dargestellt und in die einzelnen „Tibet-Arbeitsforen“ unterteilt.
Das darauffolgende Kapitel beleuchtet die Umsetzung der genannten Reformen und Gesetze in der Autonomen Region Tibet. Es erfolgt eine Bewertung des Bildungssystems in der Volksrepublik China, insbesondere in Tibet, und ein Vergleich mit der Autonomen Region Innere Mongolei, um den Sinisierungsprozess besser beurteilen zu können.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Schlüsselwörter: Sinisierung, Bildungssystem, Autonome Regionen, Tibet, Bildungspolitik, Kulturrevolution, Tibet-Arbeitsforen, Vergleich, Innere Mongolei.
Die Arbeit untersucht, inwieweit Bildungsreformen und Gesetze dazu dienen, die tibetische Minderheit an die Han-chinesische Kultur anzugleichen.
Dies sind politische Konferenzen der Zentralregierung, in denen die strategischen Entwicklungs- und Bildungsziele für die Region Tibet festgelegt wurden.
Die Arbeit beleuchtet die Reformen nach 1978, die eine stärkere staatliche Kontrolle und die Umsetzung zentraler Bildungsvorgaben in den autonomen Regionen vorsahen.
Die Arbeit zieht einen Vergleich zwischen Tibet und der Inneren Mongolei, um Muster der chinesischen Minderheitenpolitik zu identifizieren.
Die Untersuchung analysiert die Rolle von Mandarin-Chinesisch gegenüber der tibetischen Sprache im formalen Bildungswesen.
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