Bachelorarbeit, 2021
67 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Selbstmanagement
2.1.1 Berufliches Selbstmanagement
2.1.2 Modell des positiven Selbstmanagements
2.2 Burnout
2.2.1 Begriffserklärung
2.2.2 Stress
2.2.3 Symptomatik
2.3 Persönlichkeitstypen
2.3.1 Persönlichkeit
2.3.2 BIG-FIVE-Modell
2.4 Definition der wichtigsten Konstrukte
2.5 Zusammenfassung und Bezugnahme theoretischer Grundlagen
3 Herleitung der Hypothesen
3.1 Aktueller Forschungsstand
3.2 Forschungsfrage
3.3 Ableitung der Hypothesen
4 Methodik
4.1 Design
4.2 Erhebungsinstrumente
4.2.1 Maslach Burnout Inventory
4.2.2 NEO-FFI-30
4.2.3 Selbstmanagement-Fragebogen
4.3 Stichprobe
4.4 Güte der Erhebungsinstrumente
4.5 Statistische Auswertung
5 Ergebnisse
5.1 Auswertung der Fragebögen
5.2 Hypothesenüberprüfung
5.3 Explorative Auswertung
5.4 Reliabilitätsanalyse
6 Diskussion
6.1 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse
6.2 Kritische Würdigung
7 Fazit und Ausblick
Diese Bachelorarbeit untersucht, inwiefern das zunehmende berufliche Selbstmanagement – vor dem Hintergrund des BIG-FIVE-Modells der Persönlichkeit – einen Einfluss auf Burnout-Tendenzen bei Arbeitnehmern ausübt. Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen spezifischen Persönlichkeitstypen und deren Erfolg beim Umgang mit Selbstmanagement zu identifizieren, um gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen ableiten zu können.
1 Einleitung
Es wird aktuell häufig von einem Wandel in der Arbeitswelt berichtet, welcher sich unter anderem auf die Führung der Beschäftigten bezieht. Der herrschenden Meinung zur Folge entwickelt sich die Führung der Beschäftigten weg von klaren Anweisungen und streng hierarchischen Ordnungen hin zu mehr Selbstmanagement und Entscheidungsfreiheit der Beschäftigten (vgl. Jochmann et al, 2016, S. 213; Fichter, 2018, S. 154f.) Dies fuße zum einen auf der zunehmenden Digitalisierung. Zum anderen sei auch der Wandel von einer Produktions- zu einer Dienstleistungsgesellschaft ausschlaggebend dafür, dass sich die Notwendigkeit ergab, dass Beschäftigte sich sowohl inhaltlich, als auch zeitlich selbst managen (vgl. Fichter, 2018, S. 155).
Auch vor dem Hintergrund von Arbeit 4.0 kann die vermehrte Nutzung von Home-Office, wie sie besonders vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie Einzug in die Arbeitswelt erhalten hat, ein weiterer Beschleunigungsfaktor sein, der den Wandel zu mehr Selbstmanagement forciert (vgl. Jochmann et al., 2016, S.24f.; Fichter, 2018, S. 155). Fraglich ist, wie sich das zunehmende Selbstmanagement auswirkt und welche Folgen es für die Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite hat.
1 Einleitung: Beschreibt den Wandel der Arbeitswelt hin zu mehr Selbstmanagement und die damit verbundene Problematik psychischer Überlastung.
2 Theoretische Grundlagen: Erläutert die Konzepte des beruflichen Selbstmanagements, des Burnout-Syndroms und des BIG-FIVE-Persönlichkeitsmodells als theoretischen Rahmen.
3 Herleitung der Hypothesen: Fasst den aktuellen Forschungsstand zusammen und nutzt diesen, um Hypothesen zur Interaktion zwischen Persönlichkeitstypen und Selbstmanagement aufzustellen.
4 Methodik: Erläutert das Studiendesign, die verwendeten Erhebungsinstrumente (Maslach Burnout Inventory, NEO-FFI-30, Selbstmanagement-Fragebogen) und die statistische Vorgehensweise.
5 Ergebnisse: Präsentiert die deskriptive Auswertung der Daten sowie die statistische Überprüfung der Hypothesen und ergänzende explorative Analysen.
6 Diskussion: Interpretiert die Ergebnisse im Lichte der Theorie und reflektiert kritisch die Limitations der vorliegenden Studie.
7 Fazit und Ausblick: Resümiert die Erkenntnisse zur Arbeitssituation und gibt Empfehlungen für weiterführende Forschung sowie gesundheitsförderliche Maßnahmen.
Berufliches Selbstmanagement, Burnout-Tendenzen, Persönlichkeitstypen, BIG-FIVE-Modell, Psychische Gesundheit, Arbeitswelt 4.0, Arbeitsautonomie, Neurotizismus, Extraversion, Gewissenhaftigkeit, Stressmanagement, Online-Umfrage, Gesundheitsförderung, Empirische Studie, Arbeitszufriedenheit.
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen steigendem beruflichen Selbstmanagement und dem Risiko für Burnout unter Berücksichtigung unterschiedlicher Persönlichkeitsstrukturen.
Die zentralen Themen sind professionelles Selbstmanagement, klinische Aspekte von Burnout, die big-five-Persönlichkeitsdimensionen und arbeitspsychologische Prävention.
Die Forschungsfrage lautet, wie sich beruflich zunehmendes Selbstmanagement vor dem Hintergrund unterschiedlicher Persönlichkeitstypen auf Burnout-Tendenzen auswirkt.
Es wurde eine quantitative empirische Untersuchung mittels eines Online-Fragebogens durchgeführt, wobei statistische Korrelationsanalysen (Pearson) zur Hypothesenprüfung angewandt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Literaturaufarbeitung, die Herleitung der Hypothesen, die methodische Darlegung der Befragung sowie die detaillierte Präsentation und Diskussion der statistischen Ergebnisse.
Berufliches Selbstmanagement, Burnout-Prävention, Big-Five-Modell, Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz und Arbeitsautonomie.
Es konnte bestätigt werden, dass der Typ "Neurotizismus" signifikant positiv mit Burnout-Tendenzen korreliert, was auf eine höhere Anfälligkeit für chronischen Stress hindeutet.
Die explorative Datenanalyse ergab einen schwachen negativen Zusammenhang zwischen dem Alter der Teilnehmer und der beruflichen Erschöpfung.
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