Examensarbeit, 2008
96 Seiten, Note: sehr gut
Diese Arbeit untersucht die Selbstwahrnehmung von Lernhilfeschülern und ihre Zukunftsperspektiven. Ziel ist es, die Wirkung der Lernhilfeschule als „Schonraum“ zu beleuchten und den Einfluss auf das Selbstkonzept und die Zukunftsplanung der Schüler zu analysieren.
Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung der Förderschulen und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Wirkung der Lernhilfeschule als Schonraum. Teil A befasst sich mit dem lernbehinderten Förderschüler, der Lernhilfeschule als Institution und den Einflussfaktoren der Schule auf das Selbstkonzept der Schüler. Es werden soziokulturelle Aspekte der Lernbehinderung und die Zukunftsperspektiven der Schüler betrachtet, einschließlich der beruflichen Möglichkeiten. Teil B beschreibt die Methodik der Untersuchung, die Durchführung und Auswertung von Schülerinterviews. Die Ergebnisse der Interviews werden bezüglich des Umgangs der Schüler mit ihrer Diagnose, ihrem Förderschulstatus und dem subjektiven Erleben des Schonraums dargestellt. Der Einfluss der Förderschule auf das schulische Selbstkonzept wird analysiert, einschließlich der Rolle der Lehrerin und der sozialen Bezugsgruppe.
Lernbehinderung, Förderschule, Lernhilfeschule, Schonraum, Selbstkonzept, Zukunftsperspektiven, Schülerinterviews, soziale Bezugsgruppe, Integration, Inklusion, Migrationshintergrund, Berufsaussichten.
Die Arbeit untersucht kritisch, ob die Entlastung von Leistungsdruck tatsächlich die seelische Not lindert oder ob die Stigmatisierung als „lernbehindert“ die emotionale Belastung eher erhöht.
Die soziale Bezugsgruppe und das Lehrerverhalten spielen eine große Rolle. Oft verbessert sich das schulische Selbstkonzept kurzfristig durch bessere Noten, während das globale Selbstwertgefühl unter der Stigmatisierung leidet.
Nur etwa 20 Prozent erreichen einen Hauptschulabschluss. Die meisten gehen in Berufsvorbereitungsmaßnahmen über, wobei die Chancen auf einen regulären Ausbildungsplatz gering sind.
Ja, Untersuchungen zeigen, dass Kinder aus sozial benachteiligten Familien und Kinder mit Migrationshintergrund an Förderschulen für Lernhilfe deutlich überrepräsentiert sind.
SchuB steht für „Lernen und Arbeiten in Schule und Betrieb“. Es ist eine Maßnahme, die benachteiligten Jugendlichen durch hohen Praxisanteil den Übergang in den Beruf erleichtern soll.
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