Bachelorarbeit, 2018
47 Seiten
1. Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2. Hintergrund Gesundheitsbeiträge und Frauenmagazine
2.1 Entwicklung Gesundheit
2.2 Gesundheitsberichterstattung in Österreich
2.3 Empfehlungen zur Gesundheitsberichterstattung
2.4 Geschichte- Frauenmagazine in Österreich
2.5 Definition Frauenmagazin
3. Hintergrund Glaubwürdigkeit
3.1 Glaubwürdigkeit und Qualitätsforschung
3.2 Glaubwürdigkeit im Kommunikationsprozess
3.3 Ein multimediales Konstrukt
3.4 Zusammenhang zwischen Glaubwürdigkeit und Qualität
3.5 Stand der Qualitätsforschung
3.6 Qualität aus Rezipienten- Sicht
3.7 Bisheriger Forschungsstand- Gesundheitsberichterstattung
4. Methodenteil
4.1 Forschungsfragen
4.2 Forschungsziel
4.3 Wahl der Methode
4.4 Vorteile einer online Befragung
4.5 Methodendesign
4.6 Medienmarke
4.7 Inhaltlicher Aufbau
4.8 Aufbau des Fragebogens
4.9 Operationalisierung von Glaubwürdigkeit
4.10 Stichprobe und Pretest
5. Ergebnis und Diskussion der ersten Forschungsfrage
6. Ergebnis und Diskussion der zweiten Forschungsfrage
7. Schluss
7.1 Zielerreichung
7.2 Schwierigkeiten und Verbesserungsmöglichkeiten
7.3 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit die Glaubwürdigkeit von Gesundheitsbeiträgen in Frauenmagazinen durch die spezifische Medienmarke sowie durch den inhaltlichen Aufbau des Artikels beeinflusst wird, um Empfehlungen für eine qualitätsorientierte Gesundheitskommunikation abzuleiten.
3.1 Glaubwürdigkeit und Qualitätsforschung
„Eine (...) Illusion, die fast alle Medienarbeiter hegen, ist der Glaube, dass ihnen die Leute glauben.“ (Enzensberger; 2000: S. 24)
Es ist eine Tatsache, dass das Vertrauen der Rezipienten in den Journalismus kontinuierlich sinkt. (vgl. Weischenberg; 2003: S.164). Diese Arbeit beschäftigt sich somit mit der Glaubwürdigkeit und Qualität aus Sicht des Rezipienten.
Glaubwürdigkeit und Qualität sind beides keine objektiven Eigenschaften, sondern hängen von der subjektiven Wahrnehmung des Rezipienten ab. Für den Nutzer ist es in den meisten Fällen nur schwer möglich, Informationen nach ihrer Richtigkeit zu bewerten. Jede Nachricht auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen, stellt in der Realität keine umsetzbare Option dar. Da sich die Qualität der publizistischen Angebote nicht vollständig einschätzen lässt, verlässt sich der Mensch somit auf seine selbst wahrgenommene Glaubwürdigkeit (vgl. Neuberger; 2002: S. 37).
Das Hauptproblem der Glaubwürdigkeits- und Qualitätsforschung stellt die exakte Definition beziehungsweise Einordnung dar. Was versteht man unter den beiden Begriffen? Wie ist es möglich sie empirisch zu messen? Im Laufe der Jahre einig geworden, dass sowohl Glaubwürdigkeit als auch Qualität multidimensionale Konstrukte darstellen. (vgl. Bentele; 1988: S. 421). Die Frage welche Komponenten diese Konstrukte erklären können, bleibt jedoch unbeantwortet. (vgl. Gaziano/McGrath; 1986: S. 451, Wirth; 1999: S. 48).
1. Einleitung: Einführung in die Relevanz der Gesundheitsberichterstattung und Darlegung des Forschungsinteresses an Glaubwürdigkeitsunterschieden in Frauenmagazinen.
2. Hintergrund Gesundheitsbeiträge und Frauenmagazine: Überblick über die historische Entwicklung von Frauenzeitschriften und die Rahmenbedingungen der Gesundheitsberichterstattung in Österreich.
3. Hintergrund Glaubwürdigkeit: Theoretische Fundierung des Glaubwürdigkeitsbegriffs, des Kommunikationsprozesses und der Verbindung zur journalistischen Qualität.
4. Methodenteil: Detaillierte Beschreibung des Forschungsdesigns, der Online-Befragung, der Auswahl der Medienmarken sowie der Operationalisierung der Variablen.
5. Ergebnis und Diskussion der ersten Forschungsfrage: Analyse der empirischen Daten bezüglich des Einflusses der Medienmarke auf die wahrgenommene Glaubwürdigkeit.
6. Ergebnis und Diskussion der zweiten Forschungsfrage: Untersuchung des Einflusses der inhaltlichen Textgestaltung auf die Glaubwürdigkeitszuschreibung durch die Rezipienten.
7. Schluss: Zusammenführung der Ergebnisse, Reflexion der methodischen Schwierigkeiten und Empfehlungen für zukünftige Forschungsansätze.
Glaubwürdigkeit, Gesundheitsberichterstattung, Frauenmagazin, Medienmarke, Qualitätsforschung, Online-Befragung, Kommunikationswissenschaft, Rezipientenwahrnehmung, Markenbekanntheit, Journalismus, Inhaltsanalyse, Österreich, Gesundheitskommunikation.
Die Arbeit analysiert die Faktoren, die die wahrgenommene Glaubwürdigkeit von gesundheitsbezogenen Artikeln in Frauenmagazinen beeinflussen.
Die zentralen Themen sind Gesundheitsjournalismus, Medienmarkenführung, Rezipientenvertrauen und die methodische Messung editorischer Qualität.
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfragen, ob sowohl die bekannte Medienmarke als auch die Art der inhaltlichen Aufbereitung signifikante Unterschiede in der Glaubwürdigkeitseinschätzung bewirken.
Die Autorin verwendet einen quantitativen und explorativen Ansatz basierend auf einer standardisierten Online-Befragung.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Diskurs über Glaubwürdigkeitskonzepte und einen methodischen Teil, der das experimentelle Design der Befragung detailliert beschreibt.
Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Glaubwürdigkeit, Journalismus, Medienvertrauen, Markenbekanntheit und Gesundheitsberichterstattung klassifizieren.
Die Studie belegt, dass eine bekannte Marke Vertrauen generiert und das Sicherheitsbedürfnis der Konsumenten befriedigt, was die Glaubwürdigkeit von Beiträgen deutlich steigert.
Es gab keinen eindeutigen Beleg dafür, dass eine spezifische Verzerrung des Textes die Glaubwürdigkeit systematisch mindert; dies deutet darauf hin, dass individuelle Qualitätserwartungen der Leser eine stärkere Rolle spielen.
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