Bachelorarbeit, 2021
97 Seiten, Note: 2.0
1 Einleitung
1.1 Die Problemstellung
1.2 Die Zielsetzung
1.3 Der Aufbau der Arbeit
2 Employer Branding und seine Rolle in Unternehmen
2.1 Die Abgrenzung zum Personalmarketing
2.2 Die Funktionen des Employer Brandings
2.3 Das Employer Branding aus Arbeitgebersicht
2.4 Das Employer Branding aus Arbeitnehmersicht
2.5 Die Wirkungsbereiche des Employer Brandings
2.6 Die Employer Branding Strategien
2.7 Internes und externes Employer Branding
2.8 Die Determinanten für Mitarbeiterbindung
2.9 Zwischenfazit und Bildung von Forschungsfragen
3 Das methodische Vorgehen
3.1 Die Beschreibung und Begründung der angewandten Methode
3.2 Die Operationalisierung und der Strukturbaum
3.3 Die Entwicklung des Fragebogens
3.4 Der Pretest und die Fragebogenanpassung
3.5 Die Stichprobenbeschreibung und Durchführung der Untersuchung
4 Die Auswertung und Interpretation der Ergebnisse
4.1 Die Analyse der Teilnehmenden
4.2 Die Ergebnisdarstellung der einzelnen Dimensionen
5 Die kritische Diskussion
5.1 Die kritische Reflexion der eigenen Vorgehensweise
5.2 Die Auswertung und Interpretation der Ergebnisse
5.3 Die Handlungsempfehlung
5.4 Das Fazit und der Ausblick
Diese Arbeit untersucht die Arbeitgeberattraktivität von Krankenkassen als öffentliche Körperschaften und analysiert, inwiefern interne Employer-Branding-Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung beitragen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Die Präferenzbildung
Das Employer Branding orientiert sich an der allgemeinen Marketingkonzeption. Eine der wichtigsten Funktionen des Brandings ist der Fokus auf der Herausbildung von stark ausgeprägten Präferenzen bei der Zielgruppe. Eine starke Arbeitgebermarke bietet potenziellen und aktuellen Mitarbeitenden Orientierung und Unterstützung im Wahl- und Entscheidungsprozess des Arbeitgebers. Das Ziel des Unternehmens ist es, der „First-Choice-Arbeitgebers“ oder auch „Employer of Choice“ zu werden. Um „Employer of Choice“ zu werden, ist eine gute Positionierung am Arbeitsmarkt unabdingbar. Diese ist entscheidend für die Gewinnung neuer Mitarbeitenden, um die vakanten Stellen optimal zu besetzen. Dadurch kann einerseits bei Personalbedarf die Anzahl der Bewerber gesteigert und andererseits potenzielle Bewerber ganz gezielt angesprochen werden. Als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden, hat nicht nur Vorteile auf dem Arbeitsmarkt, sondern fördert auch die Motivation und Loyalität bestehender Mitarbeitenden.
Die hierdurch entstehende positive Wahrnehmung des Arbeitgebers wird bereits vor der Durchführung der Bewerbersuche durch Maßnahmen des Employer Brandings gefördert. Durch Maßnahmen wie zum Beispiel Infoveranstaltungen, Imageanzeigen oder online Rekrutierungsanzeigen soll die größtmögliche Kommunikationswirkung erzielt werden. Aufgrund der Differenzierung melden sich überwiegend Bewerber, die die Wertvorstellung des Unternehmens teilen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Herausforderungen durch den demografischen Wandel und den Fachkräftemangel im öffentlichen Sektor und definiert die Zielsetzung und Struktur der Arbeit.
2 Employer Branding und seine Rolle in Unternehmen: Es werden die theoretischen Grundlagen des Employer Brandings, dessen Abgrenzung zum Personalmarketing sowie die zentralen Funktionen und Wirkungsbereiche für Arbeitgeber und Arbeitnehmer dargestellt.
3 Das methodische Vorgehen: Dieses Kapitel beschreibt die Konzeption der empirischen Untersuchung, die Operationalisierung der Arbeitgeberattraktivität und die Durchführung einer Onlinebefragung bei Krankenkassen.
4 Die Auswertung und Interpretation der Ergebnisse: Hier werden die durch die Onlinebefragung gewonnenen Daten präsentiert, analysiert und in Bezug auf die verschiedenen Dimensionen der Arbeitgebermarke ausgewertet.
5 Die kritische Diskussion: Das letzte Kapitel reflektiert die methodische Vorgehensweise, diskutiert die Ergebnisse vor dem theoretischen Hintergrund und leitet Handlungsempfehlungen sowie ein Fazit für die Praxis ab.
Krankenkasse, Employer Branding, interne Employer Branding Maßnahmen, Arbeitgeberattraktivität, Fachkräftemangel, War of Talents, Arbeitszufriedenheit, Commitment, quantitative Forschung, standardisierter Fragebogen, Onlinebefragung, Mitarbeiterbindung.
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Arbeitgeberattraktivität von Krankenkassen und analysiert, wie interne Instrumente des Employer Brandings genutzt werden können, um Mitarbeiter langfristig an die Organisation zu binden.
Die Schwerpunkte liegen auf den Gebieten Employer Branding, Mitarbeiterbindung, Arbeitszufriedenheit (Commitment) und dem Umgang mit dem demografischen Wandel im öffentlichen Sektor.
Das Ziel ist es zu ermitteln, ob Krankenkassen als attraktive Arbeitgeber wahrgenommen werden und inwieweit bestehende interne Branding-Maßnahmen dazu beitragen, die Mitarbeiterbindung zu stärken.
Die Arbeit basiert auf einer quantitativen Studie in Form einer standardisierten Onlinebefragung von 513 Teilnehmenden, deren Ergebnisse anschließend mittels IBM SPSS ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung des Employer Brandings, die Herleitung eines dimensionalen Modells der Arbeitgeberattraktivität und die empirische Überprüfung dieser Dimensionen in der Praxis.
Besonders prägend sind Begriffe wie "Employer of Choice", "War of Talents", "Mitarbeiter-Commitment" und die psychologischen Aspekte der Arbeitszufriedenheit.
Die Studie verdeutlicht, dass interne Maßnahmen wie flexible Arbeitszeitmodelle und ein betriebliches Gesundheitsmanagement sehr geschätzt werden, während externe Sichtbarkeitsmaßnahmen noch ausbaufähig sind.
Die Autorin stellt fest, dass Krankenkassen intern bereits eine hohe Arbeitgeberattraktivität und Mitarbeiterzufriedenheit bieten, jedoch ihre Außenwahrnehmung als Arbeitgebermarke durch zusätzliches externes Marketing verbessern müssen.
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